Vorplanung mit Vorplanungsmaterial (60)

Einsatzmöglichkeiten

Diese Strategie bietet sich für die Vorplanung von Stücklisten an, die aus Varianten- sowie Gleichteilen zusammengesetzt sind.

Der wichtigste Vorteil dieser Strategie liegt darin, daß Sie Gleichteile auf der Basis der Vorplanung in der Programmplanung beschaffen können. Die Fertigung des Enderzeugnisses basiert auf tatsächlichen Kundenaufträgen. Dieses Verfahren sorgt dafür, daß Sie schnell auf Kundenanforderungen reagieren können, auch wenn das Enderzeugnis eine lange Gesamtdurchlaufzeit besitzt. Sie können den Wertschöpfungsprozeß vermeiden, bis Sie einen Kundenauftrag erhalten.

Die Strategie ermöglicht Ihnen, die Varianten eines Erzeugnisses zu planen. Der Begriff Variante steht für "ähnliche" Teile; er wird nicht im Sinne der Variantenkonfiguration verwendet, die eine viel höhere Anzahl von Varianten beinhaltet. Mit dieser Strategie können Sie z.B. auf einfache Weise eine Komponente in allen ähnlichen Stücklisten austauschen.

Beispiele aus der Industrie

Diese Strategie ermöglicht die Planung verschiedener Größen oder Pakete für ein Erzeugnis. Beispielsweise möchten Sie ein Erzeugnis in Paketen verkaufen,

  • die 1 oder 2 Liter enthalten

  • die in Deutsch, Englisch und Japanisch etikettiert sind

Einsatzmöglichkeiten

Diese Strategie bietet sich für die Vorplanung von Stücklisten an, die aus Varianten- sowie Gleichteilen zusammengesetzt sind.

Der wichtigste Vorteil dieser Strategie liegt darin, daß Sie Gleichteile auf der Basis der Vorplanung in der Programmplanung beschaffen können. Die Fertigung des Enderzeugnisses basiert auf tatsächlichen Kundenaufträgen. Dieses Verfahren sorgt dafür, daß Sie schnell auf Kundenanforderungen reagieren können, auch wenn das Enderzeugnis eine lange Gesamtdurchlaufzeit besitzt. Sie können den Wertschöpfungsprozeß vermeiden, bis Sie einen Kundenauftrag erhalten.

Die Strategie ermöglicht Ihnen, die Varianten eines Erzeugnisses zu planen. Der Begriff Variante steht für "ähnliche" Teile; er wird nicht im Sinne der Variantenkonfiguration verwendet, die eine viel höhere Anzahl von Varianten beinhaltet. Mit dieser Strategie können Sie z.B. auf einfache Weise eine Komponente in allen ähnlichen Stücklisten austauschen.

Beispiele aus der Industrie

Diese Strategie ermöglicht die Planung verschiedener Größen oder Pakete für ein Erzeugnis. Beispielsweise möchten Sie ein Erzeugnis in Paketen verkaufen,

  • die 1 oder 2 Liter enthalten

  • die in Deutsch, Englisch und Japanisch etikettiert sind

Voraussetzungen

Voraussetzungen

Legen Sie einen getrennten Materialstammsatz für das Vorplanungsmaterial an und geben Sie das Vorplanungsmaterial in den Materialstammsatz aller Enderzeugnisse ein, die bei dieser Planungsstrategie zu planen sind. Pflegen Sie die Erzeugnisse wie folgt:

Stammdaten

Variantenerzeugnisse

Vorplanungsmaterial

Strategiegruppe

Dispositionsdatenbild

60

60

Positionstypengruppe

(Verkaufsorganisationsdatenbild)

Z.B. NORM

Z.B. NORM

Verrechnungsparameter( Verrechnungsmodus , VerInt Rückwärts , VerInt Vorwärts )

Dispositionsdatenbild

Muß nicht gepflegt werden; die Werte des Vorplanungsmaterials werden verwendet.

Muß gepflegt werden, damit der Planprimärbedarf gefunden werden kann.Siehe Verrechnungsstrategien und -logik .

Vorplanmaterial, Vorplanungswerk und VorplUmrechFaktor

Dispositionsdatenbild

Muß gepflegt werden.

 

Es gibt keine größeren Auswirkungen auf die Stücklistenkomponenten. Folgendes ist jedoch zu beachten:

  • Sie müssen auf dem Dispositionsdatenbild das Dispositionsmerkmal auf P* oder M* setzen, um die Komponente in der Materialbedarfsplanung zu planen.

  • Sie können das Kennzeichen Einzel/Sammel (auf dem Dispositionsdatenbild) für eine Lagerfertigungsbeschaffung von Komponenten in einer Kundeneinzelfertigungsumgebung auf 2 setzen.

Ablauf

Ein Beispiel des gesamten Prozesses finden Sie unter Beispielszenario: Strategie 60 .

Diese Strategie weist die gleichen grundlegenden Eigenschaften auf wie Strategie 50. Zusätzlich können viele Materialien mit den Planprimärbedarfen eines Vorplanungsmaterials verrechnet werden. Weitere Informationen über die Unterschiede zwischen diesen Strategien finden Sie unter Vorplanung ohne Endmontage (50) .

Die Gleichteile werden anhand der Stückliste eines Vorplanungsmaterials vorgeplant. Das Vorplanungsmaterial dient ausschließlich zu Vorplanungszwecken. Es wird nicht tatsächlich gefertigt, sondern reicht Sekundärbedarf vom Enderzeugnis für die Gleichteile weiter. Die Variantenteile können durch die Strategie Vorplanung auf Baugruppenebene (70) vorgeplant werden. Der Vorteil bei dieser Planungsstrategie ist die gemeinsame Vorplanung von Gleichteilen für mehrere Enderzeugnisse.

Hinweis Hinweis

Die "Varianten"-Komponenten können mit dieser Strategie nicht genau geplant werden. Gehen Sie stattdessen wie folgt vor:

Ende des Hinweises
  • Richten Sie die Variantenkomponenten als verbrauchsgesteuert ein.

  • Planen Sie die Variantenkomponenten unabhängig unter Verwendung einer Planungsstrategie für Komponenten. Weitere Informationen finden Sie unter Strategien für Vorplanungskomponenten .

  • Akzeptieren Sie eine Über- oder Unterplanung der Variantenkomponenten.

Wenn Ihre Erzeugnisse eine große Zahl an Varianten aufweisen, können Sie die Vorplanung von Komponenten automatisieren. Weitere Informationen finden Sie unter Strategien für konfigurierbare Materialien .

Diese Strategie kann auch als werksübergreifende Version der Strategie 50 verwendet werden. Siehe Werksübergreifende Planung .

Andere Bereiche

Weitere Informationen finden Sie jeweils im Abschnitt Andere Bereiche der folgenden Strategien:

Vorplanung ohne Endmontage (50)

Vorplanung mit Vorplanungsmaterial und ohne Kundeneinzelfertigung (63)