Vergleich der Strategien 56 und 89

Strategie

Merkmalsvorplanung mit Sekundärbedarf (56)

Montageabwicklung mit Merkmalsvorplanung (89)

Langfristplanung

Nein

Planungsszenario

Komponenten

Keine bestimmte Strategiegruppe auf Komponentenebene

Strategiegruppe 70 , Mischdisposition = 1

Anlegen von Planprimärbedarfen

Aktive Version

Inaktive Version

Verrechnung und Abbau auf Kopfebene

Zuordnung auf der Ebene des konfigurierbaren Materials und indirekter Abbau (nach der Bedarfsplanung) aller Komponenten

Keine Zuordnung

Verrechnung und Abbau auf Komponentenebene

Eine Verrechnung auf Komponentenebene findet nicht statt; Bedarfe für Komponenten werden jedoch indirekt für alle Komponenten nach der Verrechnung auf Kopfebene abgebaut.

Nur bei der tatsächlichen Konfiguration verwendete Komponenten werden abgebaut.

Beispiel für einen Abbau auf Komponentenebene:

Planmenge 100 PC

Einsatzwahrscheinlichkeit des Kombinationsschlüssels A = 70%

Einsatzwahrscheinlichkeit des Kombinationsschlüssels B = 70%

Es ergeben sich Bedarfe für 70 PC der Komponente A und 30 PC der Komponente B

Es wird ein Auftrag für 20 PC (mit Merkmal A) eingegeben. Dies führt zu folgendem Ergebnis:

Der Bedarf für die Komponenten wird geändert in:

56 PC (80 PC * 70%) der Komponente A und 24 PC (80 PC * 30%) der Komponente B

Es wird ein Auftrag für 20 PC (mit Merkmal A) eingegeben. Dies führt zu folgendem Ergebnis:

Der Bedarf für die Komponenten wird geändert in:

50 PC (70 PC - 20 PC) der Komponente A und 30 PC (30 PC - 0 PC) der Komponente B

Daraus ergeben sich folgende Schlußfolgerungen:

 

Strategie 56 mit Sekundärbedarf

Strategie 89

Allgemein

Leichter zu handhaben (Batch-Lauf nach Abschluß der Planung, monatlich), besonders, wenn Sie nicht exakt planen können oder Sie die Kapazität nur auf Kopfebene planen möchten.

Genauere Planung von Komponenten

Besserer Überblick über die Komponentensituation

Performance

Die Bedarfsplanung muß immer Kundenaufträge UND Programmplanung planen

Die Planung der Programmplanung erfolgt in der Langfristplanung (typischerweise nur in der Planungsperiode, z.B. eine Woche oder ein Monat) und unabhängig von der Bedarfsplanung