Bestände korrigieren

Verwendung

Von Standorten erhaltene Pegelstände dienen zur Ermittlung der aktuellen Massengutbeständen an diesen Standorten. Bei Abweichungen zwischen übertragenem und relativem Bestand (dieser wird aus den Warenbewegungen vom und zum Lagerort ermittelt) können Sie eine Bestandskorrektur sichern, um die aktuellen Bestände in der Bestandsführung zu korrigieren.

Siehe auch:

Materialbelege aus Pegelständen erstellen

Materialbelege aus Zählerständen erstellen

Voraussetzungen

Im Customizing für die Branchenlösung Oil & Gas (Downstream) müssen Sie die folgenden Schritte durchgeführt haben:

  • Definition eines Rechenverfahrens für die Basismenge zur Ermittlung, ob Differenzen zwischen tatsächlichem und relativem Bestand innerhalb der Toleranzeb liegen. SAP liefert ein Verfahren, das die verkauften Mengen in den letzten 30 Tage aufgrund von Zählerständen ermittelt.

  • Ordnen Sie diese Methode im entsprechenden Verarbeitungsprofil zu.

  • Angabe von Warn- und Fehler-Toleranzmengen für Zuwachs und Schwund im Verarbeitungsprofil .

Sie können in dem Verarbeitungsprofil auch materialspezifische Toleranzen definieren. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt Materialspezifische Verarbeitungsvorschläge definieren .

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für das Erstellen von Materialbelegen aus Bestandskorrekturen finden Sie im Abschnitt Materialbelege aus Pegelständen erzeugen .

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie Anfang des Navigationspfads Logistik Navigationsschritt Vertrieb Navigationsschritt SSR (Tankstellenverwaltung) Navigationsschritt Verarbeitung von Massengut Navigationsschritt Pegelstände Navigationsschritt Bestandskorrekturen verbuchen Navigationsschritt . Ende des Navigationspfads

Es erscheint das Bild Kraftstoff-Bestandskontrolle: Bestandspflege .

  1. Geben Sie Selektionsparameter ein. Sie können dabei folgendes angeben:

  • Standorte

  • Zeitraum

  • Art der Pegelablesung

  • Anzeigevariante

  1. Wählen Sie Ausführen .

Es erscheint eine Übersicht mit den Zählerständen, die zum Zeitpunkt des Empfangs vom relativen Bestand abwichen. Sie können folgendes anzeigen:

  • Ein Statuskennzeichen. Dieses Symbol kann drei unterschiedliche Farben haben:

  • Grün gibt an, daß die Abweichung unterhalb der Warntoleranz liegt.

  • Gelb gibt an, daß die Abweichung über der Warntoleranz, aber unterhalb der Fehlertoleranz liegt.

  • Rot gibt an, daß die Abweichung über der Fehlertoleranz liegt.

  • Bestandsdaten, einschließlich

  • Physischer Bestand (Pegelstand)

  • Buchbestand zum Zeitpunkt, als der Pegelstand empfangen wurde

  • Aktueller Buchbestand

  • Differenz zwischen physischem Bestand (Pegel) und aktuellem Buchbestand

  • Prozentuale Abweichung des physischem Bestandes (Pegels) vom aktuellen Buchbestand

Abweichung = 100 x (Differenz/Toleranzmenge)

Das System berechnet die Toleranzmenge nach dem Verfahren, das Sie im Feld Toleranzbasis des Verarbeitungsprofils festgelegt haben.

  1. Doppelklicken Sie auf das Datumsfeld eines Zählerstands oder navigieren Sie über den Baum auf der linken Seite des Bilds zu einem einzelnen Beleg und doppelklicken Sie auf das Belegsymbol.

Das Bild Kraftstoff-Bestandskontrolle: Bestandspflege erscheint. Die Differenzmenge für jedes Material wird angezeigt: Es handelt sich dabei um einen Vorschlagswert für die Bestandskorrektur. Sie können diesen Wert ändern.

  1. Sichern Sie die Einstellungen. Wenn keine Fehler aufgetreten sind, bestätigt das System mit einer Meldung, daß die Bestandssätze korrigiert wurden. Hat das System Fehler festgestellt, können Sie direkt zum Anwendungsprotokoll springen, um die Ursache festzustellen.

  1. Gehen Sie zurück.

Es erscheint das Bild Kraftstoff-Bestandskontrolle: Bestandspflege , und das System zeigt die nach der Anpassung berechneten Werte an.