Erweiterung der Mengenfelder Sie können die Mengenfelder
Gutmenge
,
Ausschuss
und
Nacharbeit
in weitere Mengenfelder unterteilen, um gezielt in der Rückmeldung bestimmte Mengen erfassen zu können.
So können Sie z.B. das Feld
Ausschuss
in mehrere Ausschussfelder unterteilen, z.B. Ausschuss auf Grund von verbogenen Teilen, Ausschuss auf Grund von zerkratzten Teilen. Zusätzlich können Sie festlegen, dass das System in diesem Fall eine entsprechende Qualitätsmeldung erzeugt. Siehe auch:
Automatische Generierung von Qualitätsmeldungen
Die erweiterten Mengenfelder können Sie in folgenden Transaktionen nutzen:
Lohn-Rückmeldeschein zum Fertigungsauftrag erfassen (CO11N)
Lohn-Rückmeldeschein zum Prozessauftrag erfassen (COR6N)
Rückmeldung zum Fertigungsauftrag erfassen (CO15)
Rückmeldung zum Prozessauftrag erfassen (CORK)
Rückmeldung anzeigen (CO14/ CORT)
Rückmeldung stornieren (CO13/ CORS)
Sie haben im Customizing der
Fertigungssteuerung
unter
Mengenlayout definieren
Um neue Mengenfelder in einem Layout anlegen zu können, wählen Sie die Funktionstaste
Mengenlayout definieren
. Sie gelangen in die Sicht
Layout definieren
. Hier geben Sie die Bezeichnung des Layouts und eine Beschreibung an.
Im Bereich
Mengen/Fehler zuordnen
können Sie für die drei Mengenarten
Gutmenge
,
Ausschuss
und
Nacharbeit
zusätzliche Eingabefelder definieren. Dabei müssen Sie folgendes beachten:
Legen Sie für jede
Mengenart
, die für die Sie Mengen erfassen wollen, mindestens einen Eintrag an.
Legen Sie pro Eintrag die Position im Feld
Reihenfolge
fest, an welcher der Eintrag in der Rückmeldung angezeigt werden soll.
Legen Sie für jeden Eintrag im Feld
Mengenbeschreibung
fest, wie das Mengenfeld in der Rückmeldung bezeichnet werden soll.
Legen Sie im Feld
Anzeigen
fest, ob das neue Mengenfeld der Rückmeldung angezeigt werden soll oder nicht.
Legen Sie fest, wie das System die Fehleranzahl verarbeiten soll.
Geben Sie die
Codegruppe
,
Code
und
Ursache
an.
Wenn Sie einen
Code
angeben, legt das System eine entsprechende Qualitätsmeldung zum Auftrag an.
Wenn Sie eine Ursache angeben, kann das System einen Anwenderstatus im Auftrag setzen.
Sie können unterschiedliche Abweichungsursachen definieren. Da das System in einer Rückmeldung nur eine Abweichungsursache sichern kann, übernimmt das System beim Erfassen einer Rückmeldung die Abweichungsursache aus der ersten Mengenzeile, in der Sie eine Menge eingegeben haben.
Mengenlayout zuordnen
Sie müssen die Funktionstaste
Mengenlayout zuordnen
wählen, um das neue Mengenlayout einem
Werk
und einer ID zuzuordnen.
Kennzeichen Kopfrückmeldung setzen
Wenn Sie das Kennzeichen
Kopfrückmeldung
setzen, dann zeigt das System das neueMengenlayout auch in der Rückmeldung des Auftragskopfes (CO15/ CORK) an.
Wenn Sie die Transaktion CO11N oder COR6N verwenden, dann müssen Sie zusätzlich in der IMG-Aktivität
Einbilderfassung definieren
für das gewünschte Rückmeldeprofil die folgenden Einstellungen vornehmen:
Im Register
Bereichsauswahl
wählen Sie den Bereich
Mengen: Unterteilte Mengen
aus und legen einen
Drucktastentext
fest, wie z.B. Mengen.
Im Register
Vorbelegung
legen Sie im Feld
Mengenlayout
fest, ob immer ein bestimmtes Mengenlayout eingeblendet werden soll oder ob das System das Mengenlayout anhand der Auftragsart des rückzumeldenden Auftrages bestimmen soll.
Das System verwendet anstelle der Standardfelder nun die von Ihnen definierten Felder und blendet diese neuen Felder in den Rückmeldetransaktionen ein.
Wenn Sie die Rückmeldung mit den
Transaktionen Lohn-Rückmeldeschein zum Fertigungsauftrag erfassen
(CO11N) oder
Lohn-Rückmeldeschein zum Prozessauftrag erfassen
(COR6N) durchführen und für das Mengenlayout die Einstellung
Auftragsartabhängiges Mengenlayout
gewählt haben, dann kann das System das zu verwendende Mengenlayout erst dann bestimmen, wenn Sie die
Nummer der Rückmeldung
oder die
Auftrags-
und
Vorgangsnummer
eingegeben und
Enter
gewählt haben.