Residenzzeiten (QM) Legen fest, dass nicht mehr verwendete Objekte noch eine bestimmte Zeit aktiv im System vorhanden sein müssen (z.B. durch gesetzliche Aufbewahrungspflicht).
Daten können erst zur Archivierung vorgemerkt werden, wenn die Residenzzeit (bzw. Verweildauer) im System abgelaufen ist. Sie wird im Anwendungscustomizingauf Werksebene eingestellt. Wenn dieser Eintrag fehlt, werden die Objekte dieses Werks nicht zum Archivieren markiert.
Achtung
Bei der Residenzzeit bzw. der Verweildauer werden Kalendertage des gregorianischen Kalenders (eine Woche = sieben Tage) eingestellt und nicht Arbeitstage (eine Woche = fünf Tage).
Weitere Informationen finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) des .
Es gibt je eine Residenzzeit für Prüfmethoden und für Prüfmerkmale.
Bei Prüflosen unterscheidet man die Residenzzeit und vier Ebenen mit unterschiedlicher Verweildauer für das Löschen von Prüflosen. Die Verweildauer jeder einzelnen Ebene muss größer oder mindestens gleich der Residenzzeit in Tagen sein. Das Löschprogramm lö scht abhängig von der im Customizing eingestellten Verweildauer in umgekehrter Reihenfolge die jeweilige Ebene der Prüflosdaten.
Hinweis
Aufgrund dieser unterschiedlichen Verweildauer können Prüflose zu unterschiedlichen Zeitpunkten gelöscht werden; wir empfehlen daher dieses Programm periodisch zu starten .
Die Residenzzeit können Sie werks- und probentypabhängig angeben.
Als Stichtag für die Berechnung des Datums, ab dem eine Probe archiviert werden kann, dient das Änderungsdatum der Probe. Für Proben mit dem Status
Löschvormerkung
(LÖVM)
sind die Residenzzeiten
nicht
relevant.
Die Residenzzeit für
abgeschlossene
Qualitätsmeldungen können Sie über einen Report steuern. Sie können festlegen, wie lange eine abgeschlossene Qualitätsmeldung im System bleibt, bevor sie durch den Report
RQARCQM3
mit dem Status
MARC (Meldung für die Archivierung gesperrt)
versehen wird.
Siehe auch: