Analyseergebnisse und Messwerte erfassen Mit dieser Vorgehensweise können Sie die Analysewerte und Messerwerte, die Sie zu den durchgeführten Messungen als Rücklauf erhalten haben, im System erfassen und auswerten. Wenn Sie die Importfunktion nutzen, ist es möglich, dass Werte von der Analysestelle bereits in Ihr Messprojekt importiert wurden (siehe Exportieren und Importieren von Messungsdaten ).
Die Vorgehensweise beschreibt folgende Schritte:
Analysewerte prüfen und Messwerte erfassen
Grenzwert auswählen
Sie haben Ihr Messprojekt aufgerufen und haben im Navigationsbereich den Projektbaum aufgeklappt.
Je nachdem, wie Sie die Importfunktion implementiert haben, können Messungen, für die Analysewerte importiert wurden, den Status
Messergebnisse erfasst
besitzen. Messungen, die diesen Status besitzen, sind im Projektbaum mit der Farbe
Rot hinterlegt.
Wenn mindestens eine Messung im Messprojekt den Status
Messergebnisse erfasst
besitzt, hinterlegt das System im Projektbaum auch den zugehörigen Arbeitsbereich und das Messprojekt
rot
Messungen, die sich in einem Endstatus befinden, d.
h. Messungen, deren Daten Sie nicht mehr bearbeiten können,
sind im Projektbaum mit der Farbe
Grün hinterlegt. Zu den Endstatus für Messungen gehören folgende Status:
Teilmessung
keine Messung
Fehlmessung
freigegeben
Klicken Sie im Navigationsbereich auf die Messung, die Sie bearbeiten wollen, und wechseln Sie im Anwendungsbereich auf die Registerkarte
Messwerte
.
Markieren Sie die gewünschte Belastung und wählen Sie
mit Quick-Info
Messwert auswählen
. Dadurch wird im unteren Bildbereich der Gruppenrahmen
Messwert zu <Schlüssel und Bezeichnung der Belastung>
aktiviert, und die ggf. bereits vorhandenen Werte zur Belastung werden angezeigt.
Beachten Sie bei der Bearbeitung der Werte folgende Hinweise:
Wenn ein Analysewert vorhanden ist und dieser über die Importfunktion von der Analysestelle übermittelt wurde, ist das Kennzeichen
Analysest
. gesetzt. Wenn das System diesen Analysewert nicht eindeutig interpretieren konnte, ist dem Wert ein „ca.“ vorangestellt. In diesem Fall müssen Sie unter
Messwert
den gültigen Wert von Hand eintragen. Wenn Sie die Änderungsberechtigung besitzen, können Sie auch den Analysewert ändern. Diese Berechtigung wird über das Berechtigungsobjekt C_EHSI_MOR (Bearbeitung des Originalanalysewerts) geprüft.
Wenn kein Analysewert importiert wurde und Sie die Werte direkt eingeben wollen, geben Sie folgende Informationen an:
Quantitätstyp
Messwerttyp
Analysewert
Der Analysewert wird nachfolgend als Vorschlag in das Feld
Messwert
übernommen.
Messwert
Tragen Sie den Messwert und seine Maßeinheit ein und geben Sie ggf. den Grad der Nachweisbarkeit an. Übernehmen Sie den Wert mit
Enter
. Dadurch wird der Messwert auf der Registerkarte
Messwerte
in das Feld
Messergebnis
der Belastung eingetragen.
ggf. eine Bemerkung zum Messwert

Falls auf der Registerkarte
Messung
das Kennzeichen Umrechnen
gesetzt ist, rechnet das System den Messwert vor der Übertragung in das Feld Messergebnis
auf den sogenannten Schichtwert mit einer Messungsdauer von 480 min um.
Wenn Sie für einen Messwert an Stelle der Konzentration nur eine Angabe zur Masse oder dem Volumen erhalten haben, können Sie den Wert in die jeweilige Konzentration umrechnen. Dazu wählen Sie
mit Quick-Info
Konzentration berechnen
. Als Voraussetzung hierfür müssen Sie auf der Registerkarte
Messung
das Gesamtvolumen angegeben haben.
Darüber hinaus können Sie eine Volumenkonzentration in eine Massenkonzentration umrechnen und umgekehrt. Dazu wählen Sie
mit Quick-Info Einheit umrechnen
Die Umrechung der Einheiten erfolgt über den User-Exit
MJVA_COMP
. Weitere Informationen hierzu finden Sie im IMG der Grunddaten und Werkzeuge
Falls Sie für eine Belastung Messwerte erfassen wollen, die noch nicht auf der Registerkarte
Messwerte
vorhanden ist, können Sie diese Belastung über die Eingabehilfe des Felds
Belastung
in die Messung einfügen. Die Eingebehilfe zeigt alle Belastungen, denen (in der
Spezifikationsverwaltung
) das Messverfahren der Messung zugeordnet ist, die Sie gerade bearbeiten.
Wenn zu der Belastung, deren Messwerte Sie erfassen, in der
Spezifikationsverwaltung
genau ein Grenzwert vorhanden ist, der dem Gültigkeitsraum des Betriebs des Messprojekts entspricht, übernimmt das System diesen Wert automatisch in die Registerkarte
Messwerte
. Wenn das System mehrere Grenzwerte ermittelt, müssen Sie den zutreffenden Grenzwert auswählen. Dazu führen Sie folgende Schritte aus:
Wählen Sie im Anwendungsbereich der Messung die gewünschte Belastung aus. Wählen Sie dann die Drucktaste
Grenzwert
.
Sie gelangen auf ein Dialogfenster, in dem alle Grenzwerte angezeigt werden, die zu dieser Belastung vorhanden sind und dem Gültigkeitsraum des Betriebs entsprechen.
Klicken Sie auf den zutreffenden Wert und wählen Sie
mit Quick-Info
Übernehmen
.
Das System übernimmt den Grenzwert und gibt zusätzlich u. a. die gesetzliche Liste aus, zum Beispiel die
Stoffliste, sofern diese bei der Erfassung des Grenzwerts angegeben wurde. Außerdem trägt es im Gruppenrahmen
Messwert zu <Schlüssel und Bezeichnung der Belastung>
den
Einzelindex ein, den es als Quotient aus Messergebnis und Grenzwert ermittelt.
Ist der Einzelindex größer Eins, liegt eine Grenzwertüberschreitung vor. In diesem Fall stellt das System der Messung im Projektbaum ein Warnsymbol (
) voran. Damit auch ausgehend von den übergeordneten Ebenen des Projektbaums sofort sichtbar ist, dass eine Grenzwertüberschreitung vorliegt, stellt das System das Symbol zusätzlich dem Arbeitsbereich der Messung sowie dem Messprojekt voran.
Das System kann den Einzelindex nur berechnen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
Sie haben einen Grenzwert ausgewählt
Das Messergebnis besitzt die gleiche Maßeinheit wie der Grenzwert.
Zur Umrechnung des Messwerts können Sie die Drucktaste
mit Quick-Info Einheit umrechnen
verwenden.