Allokationssegment Zusammenfassung der Regeln für die Allokation. In einem Allokationssegment werden folgende Informationen zusammengefasst:
Für Senderobjekte werden alle nach denselben Regeln ermittelten zu verrechnenden Werte zusammengefasst.
Für Empfängerobjekte werden alle nach denselben Regeln ermittelten Empfängerbezugsbasen zusammengefasst.
Sie können innerhalb eines Zyklus mehrere Allokationssegmente definieren.
Überblick: Senderwerte bzw. Empfängerbezugsbasen pro Allokation
Allokation |
Senderwerte |
Bezugsbasen der Empfängerobjekte |
|---|---|---|
Verteilung |
- gebuchte Beträge - feste Beträge - feste Tarife |
- variable Anteile - feste Beträge - feste Prozentsätze - feste Anteile |
Umlage |
- gebuchte Beträge - feste Beträge - feste Tarife |
- variable Anteile - feste Beträge - feste Prozentsätze - feste Anteile |
Ein Allokationssegment besteht aus Allokationssegmentkopf, Sender/Empfänger, Senderwerten und Empfängerbezugsbasen:
Allokationssegmentkopf
Enthält Informationen, die für das gesamte Allokationssegment gültig sind. Durch die Sender- und Empfängerregel legen Sie fest, wie die Datensätze umgelegt bzw. verteilt werden sollen. Weitere Informationen über Allokationsregeln finden Sie unter Allokationsregeln .
Bei den Senderwerten können Sie Folgendes festlegen:
Prozentanteil des Senderwertes, um den der Sender entlastet werden soll
Verrechnung von Plan- oder Istwerten
Sie legen über die Daten im Allokationssegmentkopf fest, welche Sender- und Empfängerwerte für das Allokationssegment verwendet werden.
Sender/Empfänger
Sie legen die Daten von Sender und Empfängerobjekten fest, wie z.B. das Merkmal Segment, Profitcenter und Kontonummer. Sie haben die Möglichkeit, Sets zu verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Set .
Senderwerte
Je nachdem, welche Senderregel Sie im Allokationssegmentkopf festlegen, ergibt sich für die Senderwerte Folgendes:
Wenn Sie in der Senderregel gebuchte Beträge eingegeben haben, können Sie für diese die Senderwerte eingeben.
Wenn Sie in der Senderregel feste Tarife eingegeben haben, müssen Sie für diese die Senderwerte eingeben.
Wenn Sie in der Senderregel feste Beträge eingegeben haben, müssen Sie für diese die Senderwerte eingeben.
Empfängerbezugsbasen
Je nach Festlegung ergibt sich für die Empfängerbezugsbasen Folgendes:
Wenn Sie variable Anteile angegeben haben, geben Sie die Empfängerwerte für die Empfänger ein.
Wenn Sie feste Beträge angegeben haben, geben Sie die festen Beträge ein, die auf die Empfänger umgelegt bzw. verteilt werden sollen.
Wenn Sie feste Prozentsätze angegeben haben, geben Sie die festen Prozentsätze ein (nicht mehr als 100%), die auf die Empfänger umgelegt bzw. verteilt werden sollen.
Wenn Sie feste Anteile angegeben haben, geben Sie die festen Anteile ein.

Weitere Informationen finden Sie unter Empfängerbezugsbasis für ein Allokationssegment anlegen .
In der folgenden Grafik ist ein einfaches Allokationssegment dargestellt.
Das Beispiel dieser Grafik zeigt Folgendes:
Die Allokationsart ist eine Umlage; der umgelegte Betrag des Senders (Konten 500000-510000) wird daher in ein Umlagekonto (600000) verdichtet.
Der
Zyklus enthält die
Kopfdaten (1) Buchungskreis
0001
und die Version
001
. Die Transaktionswährung soll neben der Haus- und Konzernwährung, die standardmäßig immer umgelegt bzw. verteilt werden, mit umgelegt werden.
Der
Allokationssegmentkopf (2) enthält die Allokationsregel für die Umlage der Daten der
Profitcenter
200
(Verwaltung). Die Allokationsregel verwendet
gebuchte Beträge
für den Sender und
feste Prozentsätze
für die Empfänger.
Der
Sender (3) besteht aus allen Datensätzen, die für das
Profitcenter Verwaltung (
200
) und die Konten 500000-510000 gespeichert sind.
Die
Empfänger (4) der Umlage sind die Abteilungen EDV (
Profitcenter
100
), Vertrieb (
Profitcenter
300
) und Marketing (
Profitcenter
400
).
Die
Bezugsbasen (5) sind die Prozentsätze, die den Empfängerwerten zugeordnet sind (
Profitcenter
100
: 10%;
Profitcenter
300
: 30%;
Profitcenter
400
: 60%).

Ein weiteres Beispiel für die Verrechnung mittels Allokationssegmente finden Sie unter Allokationssegment .