Kostenrechnung und Kontenpläne

 

Sie müssen jedem Buchungskreis einen operativen Kontenplan zuordnen. Dieser Kontenplan wird auch von der Kostenrechnung verwendet. Das heißt, der Kontenplan, der einem Kostenrechnungskreis zugeordnet ist, muss identisch mit dem Kontenplan der Buchungskreise sein, die dem Kostenrechnungskreis zugeordnet sind.

Wenn Ihre Organisation mehrere Buchungskreise verwendet (z.B. in einem Konzern) und Sie unterschiedliche Kontenpläne benötigen, müssen Sie dies berücksichtigen. Wie Sie Ihre Kontenpläne organisieren, hängt daher von der Hierarchieebene ab, auf der Sie die Kosteninformationen anzeigen möchten.

Ihnen stehen zwei grundlegende Methoden zur Organisation der Kontenpläne zur Verfügung:

  • Zentrale Organisation

    Auf Konzernebene wird ein Kontenplan definiert, der alle Konten enthält und von allen Buchungskreisen verwendet werden kann. Dieser Kontenplan ist der operative Kontenplan für alle Buchungskreise. Um länderspezifische Anforderungen zu erfüllen, können Sie einen weiteren (länderspezifischen) Kontenplan für jeden Buchungskreis eingeben.

    • Vorteil: Die Kostenrechnung ist buchungskreisübergreifend möglich. Die Konsolidierung verwendet den operativen Kontenplan, der dem Konzernkontenplan entspricht.

    • Nachteil: Buchhalter können nicht mit eigenen länderspezifischen Kontenplänen arbeiten.

  • Dezentrale Organisation

    Jeder Buchungskreis verwendet einen länderspezifischen Kontenplan als operativen Kontenplan. Für die Konsolidierung geben Sie zusätzlich zu jedem Buchungskreis den Konzernkontenplan an.

    • Vorteil: Buchhalter können mit eigenen länderspezifischen Kontenplänen arbeiten. Sie können Daten mithilfe des Konzernkontenplans konsolidieren.

    • Nachteil: Die Kostenrechnung ist nicht buchungskreisübergreifend möglich.