Vererbte Dimensionen Vererbte Dimensionen werden automatisch von einem Sender auf einen Empfänger bzw. auf die Sendersteuerung oder von einem Empfänger auf die Bezugsbasen übertragen.
Das Vererben der Dimensionen geschieht nach folgenden Regeln:
Sie haben auf einem der Bilder
Hauptbuch <Allokationsart> anlegen: Kopfdaten
Zyklusdimensionen (z. B.
Buchungskreis
) eingegeben. Diese Zyklusdimensionen werden automatisch an die Allokationssegmente des Allokationszyklus vererbt.

Um dies für bestimmte Allokationssegmente zu unterbinden, geben Sie diese Dimension mit einem anderen Wert an.
Allokationssegmentdimensionen werden folgendermaßen vererbt:
Sender- und Empfängerdimensionen werden vom Sender vererbt. Als Bezugsbasis verwendete Dimensionen werden vom Empfänger vererbt.

Eine Dimension ist im Sender,
nicht aber im Empfänger oder der Sendersteuerung definiert:
Der
Sender enthält für die Dimensionen
Konto
und
Werk
folgende Werte:
Konto
: 500000, 510000 und 520000
Werk
: 10 und 20
Da beim Empfänger
keine Selektionskriterien für die Dimensionen
Konto
und
Werk
definiert sind, erbt der Empfänger für die Dimensionen
Konto
und
Werk
dieselben Werte:
Konto
: 500000, 510000 und 520000
Werk
: 10 und 20

Eine Dimension ist im Empfänger,
nicht aber in der Bezugsbasis definiert:
Der
Empfänger erbt vom Sender für die Dimensionen
Konto
und
Werk
folgende Werte:
Konto
: 500000, 510000 und 520000
Werk
: 10 und 20
Da in den Bezugsbasen für die Dimensionen
Konto
und
Werk
keine Selektionskriterien definiert sind, erbt die Bezugsbasis für die Dimensionen
Konto
und
Werk
dieselben Werte:
Konto
: 500000, 510000 und 520000
Werk
: 10 und 20
Wenn Ihre Senderwerte dieselben Dimensionen verwenden sollen wie Ihr Sender, müssen Sie für die Senderwerte keine Dimensionen definieren.
Wenn Ihr Empfänger einen Teil der Dimensionen Ihres Senders verwenden soll, müssen Sie diese Dimensionen für Ihren Empfänger nicht noch einmal angeben.
Wenn Ihre Bezugsbasis dieselben Dimensionen verwenden soll wie Ihr Empfänger, müssen Sie in Ihrer Bezugsbasis keine Dimensionen definieren.
Definieren Sie in Ihrem Empfänger den Wert nicht, wenn die Allokation von einem Wert einer Dimension zu demselben Wert dieser Dimension erfolgen soll. Dieser Wert wird automatisch vom Sender an den Empfänger vererbt.

Definieren Sie in Ihrem Empfänger
nicht die Dimension
Werk
, wenn die Allokation von Werk 10 und
Profitcenter 100 (Sender) zu den
Profitcentern 200 und 300 für Werk 10 (Empfänger) und von Werk 20 und
Profitcenter 100 (Sender) zu den
Profitcentern 200 und 300 für Werk 20 (Empfänger) führen soll. Die Werte dieser Dimension werden automatisch vom Sender an den Empfänger
vererbt. Die Allokation wird in diesem Fall ausgeführt:
Sender |
Empfänger |
Werk 10, Profitcenter 100 |
Werk 10, Profitcenter 200 |
Werk 10, Profitcenter 300 |
|
Werk 20, Profitcenter 100 |
Werk 20, Profitcenter 200 |
Werk 20, Profitcenter 300 |
Definieren Sie in Ihrem Empfänger die Werte, wenn die Allokation von einem Wert einer Dimension zu anderen Werten derselben Dimension führen soll. In diesem Fall wird der Wert nicht vom Sender an den Empfänger vererbt.

Nehmen Sie die Dimension
Werk
(10, 20) in Ihrem Empfänger auf, wenn die Allokation von Werk 10 (Sender) zu den
Profitcentern 200 und 300 für Werk 10 und 20 (Empfänger) und von Werk 20 (Sender) zu den
Profitcentern 200 und 300 für Werk 10 und 20 (Empfänger) führen soll. Die Allokation wird in diesem Fall ausgeführt:
Sender |
Empfänger |
Werk 10, Profitcenter 100 |
Werk 10, Profitcenter 200 |
Werk 10, Profitcenter 300 |
|
Werk 20, Profitcenter 200 |
|
Werk 20, Profitcenter 300 |
|
Werk 20, Profitcenter 100 |
Werk 10, Profitcenter 200 |
Werk 10, Profitcenter 300 |
|
Werk 20, Profitcenter 200 |
|
Werk 20, Profitcenter 300 |
Wenn Sie eine Dimension nicht in den Empfänger aufnehmen, werden die Werte für diese Dimension automatisch vom Sender übernommen. Standardmäßig werden alle Dimensionen des Zykluskopfs an alle Allokationssegmente verteilt.