Anlegen von Profitcentern (Einzelbearbeitung)
Sie können ein Profitcenter an zwei Stellen anlegen:
im Anwendungsmenü unter
im Customizing der Profitcenter-Rechnung unter
Hinweis
Beachten Sie, dass Sie in der klassischen Profitcenter-Rechnung ein Dummy-Profitcenter im Customizing anlegen müssen
(siehe Dummy-Profit-Center pflegen).
Für die neue Hauptbuchhaltung siehe Dummy- und Default-Profitcenter.
Geben Sie den Namen des anzulegenden Profitcenters ein.
Falls Sie ein bereits existierendes Profitcenter als Vorlage nehmen wollen, geben Sie unter Vorlage
den Namen des zu referenzierenden Profitcenters ein. Die Vorlage kann aus einem anderen Kostenrechnungskreis stammen.
Achtung
Beim Anlegen eines Profitcenters sollten Sie beachten, dass rein numerische Eingaben automatisch als Zahl interpretiert und entsprechend konvertiert werden. Wenn Sie z. B. ein Profitcenter 333
anlegen, wird es als 0000000333
gespeichert. Dies führt dazu, dass die Eingabehilfe nicht auf eine generische Suche nach 3*
anspricht. Sie können dies verhindern, indem Sie wenigstens einen Buchstaben an einer beliebigen Stelle des Namens verwenden.
Geben Sie die erforderlichen Daten auf der Registerkarte Grunddaten
ein.
Solange das Profitcenter nicht aktiviert wird (siehe Schritt 7), wird sein Status als inaktiv: Anlegen
angezeigt. In diesem Status können noch keine Buchungen auf das Profitcenter erfolgen. Aktivieren Sie ein Profitcenter erst, wenn alle notwendigen Angaben vollständig sind. Bis dahin können Sie es inaktiv zwischensichern.
Geben Sie zunächst den gesamten von Ihnen gewünschten Gültigkeitszeitraum als Betrachtungszeitraum an.
Nachdem das Profitcenter angelegt ist, können Sie über die Funktion Ändern von Profitcentern (Einzelbearbeitung) den Gültigkeitszeitraum in mehrere Betrachtungszeiträume unterteilen. Diese können sich in den Stammdaten unterscheiden.
Bestimmen Sie den Profitcenter-Verantwortlichen und die Abteilung, zu der das Profitcenter gehört.
Falls Sienicht die Unternehmensorganisation im Einsatz haben, ordnen Sie im Feld Hierarchiebereich
das Profitcenter einem Endknoten der Standardhierarchie zu.
Hinweis
Der Hierarchiebereich gilt immer für den gesamten Gültigkeitszeitraum. Er kann sich also für verschiedene Betrachtungszeiträume nicht unterscheiden.
Ist die Unternehmensorganisation im Kostenrechnungskreis aktiv, muss zwar zunächst ein Hierarchiebereich eingegeben werden. Dieser wird jedoch automatisch überschrieben, sobald das Profitcenter in der Unternehmensorganisation einem anderen Knoten zugeordnet wird.
Hinweis
Die Zuordnungen der Unternehmensorganisation und der daraus abgeleiteten Standardhierarchie haben immer Vorrang vor den manuellen Zuordnungen.
Wenn Sie eine verteilte Profitcenter-Rechnung mit einem dezentralen Szenario im Einsatz haben, erscheint zusätzlich das Feld Logisches System
. Hier geben Sie das Heimatsystem des Profitcenters an. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Dezentrale Profitcenter-Rechnung.
Auf der Registerkarte Kennzeichen
können Sie mit Hilfe des Sperrkennzeichens das Profitcenter für alle Buchungen sperren. Die Sperrung erfolgt jeweils nur im ausgewählten Zeitintervall. Falls das Profitcenter einem Objekt zugeordnet ist und eine Buchung erfolgt, wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Die Daten werden dann in keiner Anwendung gebucht.
Auf dieser Registerkarte sehen Sie ebenfalls, ob ein Profitcenter als Dummy-Profitcenter angelegt wurde. Sie können dieses Kennzeichen beim Anlegen eines Profitcenters allerdings nicht setzen.
Auf der Registerkarte Buchungskreise
schlägt das System ein
Profitcenter für alle
Buchungskreise des Kostenrechnungskreises vor. Sie können bestimmte Buchungskreise für das Profitcenter ausschließen. Diese Einstellung wird bei der Verbuchung verprobt.
Die Auswahl bestimmter Buchungskreise kann hinsichtlich der Anwendungskomponente Konsolidierung erforderlich sein. Falls ein Profitcenter einem Buchungskreis nicht zugeordnet ist, wird bei einer entsprechenden Buchung eine Fehlermeldung vom System ausgegeben.
Beachten Sie auch, dass dem Profitcenter nur für die ausgewählten Buchungskreise Joint-Venture-Daten zugeordnet werden können.
Die Registerkarte Historie
enthält zu Analysezwecken Informationen zu vergangenen Änderungen an den Profitcentern. Beim Anlegen eines Profitcenters spielt sie somit noch keine Rolle.
Auf den weiteren Registerkarten können Sie zusätzliche Informationen für das Profitcenter hinterlegen, z. B. Anschriftsdaten, Kommunikationsdaten usw.
Joint-Venture-Daten sind nur zu erfassen, wenn die Joint-Venture-Abwicklung (z. B. im Rahmen der Branchenlösung IS-Oil) aktiv ist.
Wenn Sie sämtliche Eingaben gemacht haben, aktivieren Sie das Profitcenter.
Auf der Registerkarte Grunddaten
wechselt sein Status von inaktiv: Anlegen
auf aktiv
. Erst dann können Daten auf das Profitcenter gebucht werden.