Besuchsplanung (Direct Store Delivery) Sie können im Medienprodukt-Vertrieb (Einzelstückvertrieb von Zeitungen und Zeitschriften) die Besuchsplanungsfunktionen des
Direct Store Delivery
Backends
(DSD) einsetzen. Anhand der Besuchsplanung können Sie Besuchslisten erstellen und die Transportplanung steuern.
In einem Besuchsplan können Sie z. B. die zu besuchenden Kunden sowie den Auslieferungsfahrer und ggf. Fahrzeuge planen. Sie können ggf. auch festlegen, dass ein Verkaufsfahrer Ware ausliefern kann. Ein Kunde kann mehreren Besuchsplänen zugeordnet sein.
In der Customizing-Tabelle der
Aktivierungsschalter für SAP ECC Extension Set
ist die Applikation
SCM-Extension aktiviert.
Der DSD Backend-Prozess ist konfiguriert und aktiviert. Hierzu gehören folgende Schritte:
Konfiguration im SAP Einführungsleitfaden unter
Logistics Execution
→
Direct Store Delivery Backend
konfigurieren
Aktivierung im SAP Einführungsleitfaden unter
Logistics Execution
→
Direct Store Delivery Backend
→
Grundfunktionen
→
Direct Store Delivery aktivieren
Die
Stammdaten für DSD-Prozesse sind angelegt
Sie finden alle Funktionen zur Stammdatenbearbeitung im SAP-Menü über
Logistik
→
Logistics Execution
→
Direct Store Delivery Backend
→
Stammdaten.

Da die Daten für fahrerbezogenen Funktionen und für die Laderaumoptimierung nicht in den SAP Geschäftspartner (Rolle
Einzel- und Wiederverkäufer
) integriert sind, müssen Sie diese Daten im zugehörigen Debitor abbilden.
Die
Besuchssteuerung ist im SAP Einführungsleitfaden unter
Logistics Execution
→
Direct Store Delivery Backend
eingestellt.
Hierzu gehört z. B. die Einstellung der Termine für die Besuchssteuerung auf unterschiedlichen Kalendern – z. B. Kalender mit täglichen Terminen für Zeitungen und Kalender mit wöchentlichen Terminen für Zeitschriften.
Siehe auch:
Dokumentation der DSD-Funktionen in der
SAP Bibliothek unter
SAP R/3 und R/3 Enterprise
→
SAP R/3 Enterprise Anwendungskomponenten
→
Logistik
→
Logistics Execution
(LE)
→
Direct Store Delivery Backend (LE-DSD)
Für die Verwendung der DSD-Besuchsplanungsfunktionen im Einzelstückvertieb sind folgende Schritte relevant:
Bearbeitung der Besuchspläne (Anlage, Änderung)
Bearbeitung der Besuchslisten (Generierung, Nachbearbeitung, Abgleich, Löschung)

Sie erreichen die Besuchsplanungsfunktionen über folgende Menüpfade:
Standardmenü:
Logistik
→
Logistics Execution
→
Direct Store Delivery Backend
Menü des Einzelstückvertriebs:
Logistik
→
Medienvertrieb
→
Medienprodukt-Vertrieb
→
Stammdaten
→
Verbreitung
→
Besuchssteuerung
Auftragsgenerierung im Einzelstückvertrieb
Bei der Auftragsgenerierung setzt das System die geplanten Besuchtermine als Liefertermine der Auftragspositionen ein.

Wenn das geplante Besuchsdatum außerhalb der Zeitspanne zwischen Erscheinungsdatum und spätestem Lieferdatum einer Medienausgabe liegt, erzeugt das System für die Medienausgabe keine Auftragsposition.