PMEVC: Konfigurationssimulation Sie können in der
Modellierungsumgebung für Variantenkonfiguration
die Simulation der Produktkonfiguration für ein Modell starten, das Sie in der Modellierungsumgebung bearbeitet haben. Sie können in der Modellierungsumgebung beeinflussen, mit welchem Konfigurator Sie die Simulation vornehmen wollen, um Änderungen an Ihrem Modell zu testen.
Allgemeine Informationen finden Sie unter: Die Konfigurationssimulation .
Die Modellierungsumgebung erlaubt den Aufruf der Konfigurationssimulation. Mit dem Start der Simulation verlassen Sie jedoch die Modellierungsumgebung.
Je nachdem, ob Sie die klassische Variantenkonfiguration oder den
Internet Pricing and Configurator
(IPC) für das Modell vorgesehen haben, wird das Modell in der jeweils spezifischen Umgebung angeboten. Für die Variantenkonfiguration ist dies das klassische
Merkmalbewertungsbild
; für den IPC ist es die
Benutzungsoberfläche
, die der
Configuration Engine
für die Produktkonfiguration in
SAP ERP
zugewiesen wurde.
Bei der Rückkehr zur Modellierungsumgebung wird die betreffende Konfigurationsumgebung geschlossen.
Zur Simulation der Produktkonfiguration für ein bestimmtes Material benötigen Sie ein Konfigurationsprofil.
Bei der klassischen Variantenkonfiguration benutzt die Simulation die Stammdaten des Modells wie sie in der Datenbank vorliegen. Wenn Sie jedoch den IPC einsetzen, so müssen Sie die Datenbasis des Modells in Form von Laufzeitversionen der Wissensbasis bereitstellen. Achten Sie deshalb darauf, genau den Zustand des Modells in der Laufzeitversion abzubilden, den Sie testen wollen.
Beachten Sie weiter bei der Modellierung die Unterschiede der beiden Konfiguratoren .
Sie haben in der Detailsicht auf den Grunddaten zum Kopfmaterial festgelegt, welchen Konfigurator Sie verwenden möchten (siehe Konfigurator zuordnen ). Sie können eine Konfiguration mit der Variantenkonfiguration des ERP-Systems durchführen, oder mit der Configuration Engine IPC.
Unter können Sie die Einstellungen auf den Grunddaten zur Simulation teilweise überschreiben:
Wenn Sie auf den Grunddaten die Einstellungen
IPC
oder
VC
gewählt haben, startet die Simulation immer mit dem gewählten Konfigurator.
Wenn Sie auf den Grunddaten die Einstellungen
IPC produktiv/VC optional für Simulation
bzw.
VC produktiv/IPC optional für Simulation
gewählt haben, können Sie den Konfigurator für die Simulation auswählen. Sie erhalten dann beim Starten der Simulation keine zusätzliche Abfrage.
Wenn Sie keinen Vorschlag vorgeben, erhalten Sie beim Starten der Konfiguration ein Dialogfenster, auf dem Sie angeben können, ob für die Simulation der IPC oder die Variantenkonfiguration verwendet werden soll
Sie können in Ihrem Konfigurationsmodell Objektmerkmale verwenden, um das Konfigurationsmodell an ein bestimmtes Szenario anzupassen (siehe Objektmerkmale ). In der Anwendung, z.B. Kundenauftrag werden die Objektmerkmale automatisch vor dem Konfigurierengefüllt. Damit Sie auch in der Simulation die Konfiguration für ein bestimmtes Szenario durchführen können, können Sie zu Beginn der Simulation die Objektmerkmale in einem Dialogfenster manuell bewerten.
Hinweis
Die Objektmerkmale müssen im Produktmodell bekannt sein, d.h. die Objektmerkmale müssen einer dem Material zugeordneten Variantenklassen oder einer ihrer übergeordneten Klassen zugeordnet sein.
Die Anzeige der Objektmerkmale ist abhängig vom Konfigurationsszenario, das Sie beim Aufruf der Simulation auswählen. Es werden folgende Szenarien angeboten:
Kundenauftrag
Materialvariante
Falls Sie z.B. das Szenario
Kundenauftrag
ausgewählt haben und in Ihrem Konfigurationsmodell Objektmerkmale des Kundenauftrags enthalten sind, werden Ihnen diese Objektmerkmale zur Bewertung angeboten. Die Werte für die Objektmerkmale werden an die Simulation übergeben und im Konfigurationsprozess, z.B. im Beziehungswissen und bei der Stücklistenauflösung berücksichtigt.
Falls für ein Objektmerkmal in der Merkmalpflege das Kennzeichen
Keine Anzeige
markiert wurde, wird das Objektmerkmal trotzdem auf dem Dialogfenster angezeigt, so dass es bewertet werden kann. Auf dem Merkmalbewertungsbild wird es jedoch ausgeblendet.
Wenn Sie das Modell testen wollen, das Sie in die Modellierungsumgebung geladen und ggf. bearbeitet haben, gehen Sie vor wie folgt:
Falls Sie Änderungen am Modell vorgenommen, aber noch nicht gespeichert haben, werden Sie aufgefordert die Änderungen speichern.
Sie können die Anzeige des Dialogfensters über steuern. Sie können festlegen,
dass das Modell beim Aufruf der Konfigurationssimulation immer gesichert wird
dass Sie ein Dialogfenster erhalten, auf dem Sie entscheiden können, ob Sie das Modell sichern möchten. Wenn Sie das Modell nicht sichern, bleiben die Änderungen zwar erhalten, wenn Sie die Konfigurationssimulation aufrufen, werden aber nicht gesichert.
Wählen Sie
, um die Konfigurationssimulation zu starten.
Falls in dem Produktmodell Objektmerkmale vorhanden sind, erhalten Sie ein Dialogfenster, auf dem Sie ein Konfigurationsszenario auswählen können.
Abhängig vom Szenario werden die entsprechenden Objektmerkmale angezeigt und können bewertet werden.
Bei vorherigen Aufrufen eingegebene Werte können Sie über
Werte initialisieren
löschen. Beim nächsten Aufruf sind dann die Objektmerkmale unbewertet. Ansonsten werden bei einem erneuten Aufruf die zuletzt eingegebenen Werte angezeigt.
Je nach Materialeinstellung folgen alternative Schritte:
Wenn Sie für das Material die klassische Variantenkonfiguration vorgesehen haben, startet sie zur Simulation des Modells.
Wenn Sie zu Testzwecken zusätzlich den IPC vorgesehen haben, müssen Sie den Konfigurator wählen, den Sie zum Test benutzen wollen.
Für den IPC benötigen Sie eine Laufzeitversion der Wissensbasis des Modells. Liegen bereits Laufzeitversionen vor, so markieren Sie die Laufzeitversion, die Sie für den Test benutzen wollen. Wenn Sie die markierte Laufzeitversion vor dem Test aktualisieren – d. h. neu generieren – wollen, setzen Sie das Kennzeichen
Laufzeitversion aktualisieren
.
Wählen Sie
.
Falls gesetzt, wird eine Laufzeitversion generiert.
Entsprechend der Konfiguratorwahl startet die klassische Variantenkonfiguration oder der IPC.
Wenn Sie für das Material generell den IPC vorgesehen haben, benötigen Sie eine Laufzeitversion und gehen diesbezüglich vor, wie bereits für die zweite Alternative beschrieben.
Wählen Sie
, um zur Modellierungsumgebung zurückzukehren.