Variantenfunktionen Sie können die
Modellierungsumgebung für Variantenkonfiguration
benutzen, um Variantenfunktionen anzulegen und zu bearbeiten.
Allgemeine Informationen zu Verständnis, Aufbau und Einsatz von Variantenfunktionen finden Sie unter: Variantenfunktionen .
In der Modellierungsumgebung legen Sie Variantenfunktionen an, um sie in einer Beziehung, z. B. in einer Vorbedingung zu verwenden. Variantenfunktionen erlauben es, kundenspezifische Funktionsbausteine in das Modell einzubeziehen. Die Modellierungsumgebung ist jedoch nicht geeignet, Funktionsbausteine zu erstellen. Sie müssen die Bausteine in ABAP bzw. in Java erstellen und bearbeiten.
Eine Variantenfunktion können Sie zunächst ohne korrespondierenden Funktionsbaustein anlegen und bearbeiten. Mit dem Namen der Variantenfunktion geben Sie allerdings den Namen des Funktionsbausteins vor. Denn mithilfe des identischen Namens stellt das System den Bezug zwischen Baustein und Variantenfunktion her.
Sie können Variantenfunktionen nur dann freigeben und in einer Beziehung verwenden, wenn die entsprechenden Funktionsbausteine erstellt und aktiv sind.
In der Modellierungsumgebung verwalten Sie Variantenfunktionen im Arbeitsvorrat und im Modellbaum .
Öffnen Sie das Umfeldverzeichnis im Arbeitsvorrat.
Markieren Sie das Umfeldverzeichnis für Variantenfunktionen und benutzen Sie das Kontextmenü, um eine neue Variantenfunktion anzulegen. Ebenso können Sie eine einzelne oder eine Gruppe von Variantenfunktionen von der Datenbank in den Arbeitsvorrat laden.
Geben Sie einen Namen für neue bzw. vorhandene Variantenfunktionen ein oder benutzen Sie die Auswahlhilfe. Bestätigen Sie die Eingabe bzw. Auswahl.
Beachten Sie, dass der Name einer neuen Variantenfunktion mit dem Namen des bezogenen Funktionsbausteins identisch sein muss.
Wenn Sie eine bereits im Umfeldverzeichnis aufgeführte Variantenfunktion bearbeiten wollen, öffnen Sie die Detailansicht mit einem Doppelklick auf den Namen.
Im Modell verwendete Variantenfunktionen finden Sie auch im Modellbaum unter dem Beziehungswissen, in dem sie aufgerufen werden.
Die Detailansicht der Variantenfunktion wird geöffnet.
Registerkarte |
Funktion |
|---|---|
Basisdatenzu Variantenfunktion,Funktionsbaustein undFunktionsgruppe |
Beschreibung der Variantenfunktion Status der Variantenfunktion Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Variantenfunktionen Angabe der Pflegeberechtigung für die Variantenfunktion Anzeige
|
Merkmale |
Verwaltung der Merkmale, auf die im Funktionsbaustein Bezug genommen wird |
Texte |
Erstellen und bearbeiten der sprachabhängigen Beschreibungen |
Um eine neu angelegte Variantenfunktion zu bearbeiten, gehen Sie wie folgt vor:
Sollte sich die Variantenfunktion nicht im Editiermodus befinden, wählen Sie
und wählen Sie die Registerkarte
Basisdaten
.
Geben Sie gegebenenfalls eine Beschreibung der Variantenfunktion ein.
Setzen Sie für die Variantenfunktion ggf. den Bearbeitungsstatus.
Um die Variantenfunktion einer Gruppe zuzuordnen, wählen Sie eine Gruppe aus.
Vergeben Sie ggf. eine Pflegeberechtigung.
Beachten Sie die Anzeige zu den Eigenschaften des Funktionsbausteins.
Sie können eine Variantenfunktion nur dann freigeben, wenn der bezogene Funktionsbaustein seinerseits aktiv ist.
Wählen Sie die Registerkarte
Merkmale
. Geben Sie die Merkmale ein – oder benutzen Sie die Auswahlhilfe, um die Merkmale aufzunehmen, die im Funktionsbaustein verwendet werden.
Wählen Sie die Registerkarte
Texte
, um sprachabhängige Beschreibungen der Variantenfunktion einzugeben.
Wählen Sie die Registerkarte
Basisdaten
und geben Sie die Variantenfunktion frei.
Eine Variantenfunktion, die Sie in der beschriebenen Weise erstellen, befindet sich zunächst nur in der temporären Ablage der Modellierungsumgebung. Speichern Sie das Modell, um die Variantenfunktion mit zu speichern.
Nehmen Sie Variantenfunktionen, die noch nicht im Modell verwendet werden, in das Favoritenverzeichnis auf, um sie ständig in der Modellierungsumgebung verfügbar zu haben.