Wiedervorlage Ausbuchung

Verwendung

Diese Funktion ermöglicht die Wiedervorlage ausgebuchter Posten.

Integration

Das Programm legt ausgebuchte Posten wieder vor, die Sie zuvor mit der Funktion Posten ausbuchen ausgebucht haben. Beim Ausbuchen haben Sie ein Wiedervorlagedatum eingegeben.

Funktionsumfang

Wenn Sie einen Posten ausbuchen und dabei ein Wiedervorlagedatum angeben, wird der Posten mit dem dazugehörigen Beleg automatisch im Klärungsbestand (technisch: Anwendungsobjekt DLOT) gespeichert. Das Wiedervorlagedatum wird nicht im Beleg selbst, sondern im Klärungsbestand gespeichert. Es kann also auch nur dort geändert werden.

Selektion von Wiedervorlagefällen

Auf dem Selektionsbild der Wiedervorlage Ausbuchung stehen alle Felder, die im Klärungsbestand gespeichert sind, für die Eingrenzung der Wiedervorlagefälle zur Verfügung.

Bei der Selektion wertet das Programm den Belegstatus aus. SAP liefert die Belegstatus frei, in Bearbeitung und Erledigt aus. Nachdem ein Posten unter Angabe eines Wiedervorlagedatums ausgebucht wurde, weist er so lange den Belegstatus frei auf, bis ein Anwender den Posten mit Hilfe der Wiedervorlage Ausbuchung klären möchte. Der Aufruf der Klärungsfunktion bewirkt, dass der Posten für andere Anwender gesperrt ist. (Ausnahme : Anwender mit Administratorberechtigung erhalten alle Wiedervorlagefälle unabhängig vom Belegstatus). Im Customizing des Vertragskontokorrents ist in der IMG-Aktivät Bearbeitung von Klärungsbeständen vorbereiten festgelegt, dass ein Posten, der nicht innerhalb von 5 Tagen geklärt wird, automatisch wieder den Belegstatus frei erhält.

Damit der Anwender den aktuellen Bearbeitungsstand des Wiedervorlagefalls einsehen kann, liefert SAP den Bearbeitungsstatus aus. Die möglichen Fälle werden im Customizing des Vertragskontokorrents in der IMG-Aktivät Bearbeitung von Klärungsbeständen vorbereiten für das Anwendungsobjekt DLOT festgelegt. Ausgeliefert werden die Status storniert und keine Wiedervorlage . Es können jedoch weitere kundenspezifische Status festgelegt werden.

Klärung wiedervorgelegter Fälle

Wiedervorlagefälle können Sie wie folgt klären:

  • Sie stornieren den Ausbuchungsbeleg, weil sich z.B. die Zahlungsfähigkeit des Schuldners gebessert hat. Das Programm setzt den Belegstatus auf Erledigt , d.h. der Posten verschwindet aus dem Klärungsbestand. Lediglich ein Anwender mit Administratorberechtigung kann sich diese Posten noch zu Auswertungszwecken ansehen. Der Bearbeitungsstatus wird auf storniert gesetzt.

  • Wenn beim wiedervorgelegten Fall keine Aussicht darauf besteht, dass der Schuldner irgendwann einmal zahlungsfähig wird, können Sie den Posten auf keine Wiedervorlage setzen: auch dieser Beleg erhält den Belegstatus Erledigt und verschwindet aus dem Klörungsbestand. Allerdings bleibt der ausgebuchte Posten bestehen und der Bearbeitungsstatus wird auf Keine Wiedervorlage gesetzt.

  • Wenn der ausgebuchte Posten später noch einmal überprüft werden soll, geben Sie ein neues Wiedervorlagedatum ein.

Archivierung

Ausbuchungsbelege, die im Klärungsbestand gespeichert sind und noch nicht den Status Erledigt aufweisen, können nicht archiviert werden.

Aktivitäten

Um wiedervorgelegte Ausbuchungsbelege zu bearbeiten, wählen Sie im Menü Vertragskontokorrent Anfang des Navigationspfads Konto Navigationsschritt Wiedervorlage Ausbuchung Ende des Navigationspfads .