Periodische Umbuchung definieren Für die Verrechnung von Telefonkosten am Periodenende wird die periodische Umbuchung als Verrechnungsverfahren empfohlen. Der Vorteil der periodischen Umbuchung ist ihr günstiges Laufzeitverhalten.
Die periodische Umbuchung erfolgt mit der Originalkostenart, d.h. die primäre Kostenart bleibt erhalten. Bei der Verrechnung von Telefonkosten hat die Verrechnungskostenstelle für die empfangenden Kostenstellen keine große Bedeutung. Die Datensätze aus der periodischen Umbuchung werden daher vom SAP-System so geschrieben, dass weniger Speicherplatz benötigt wird als z.B. bei der Verteilung. Die Senderkostenstelle wird bei diesem Verfahren nicht fortgeschrieben.
Generell stehen Ihnen für die Verrechnung von Telefonkosten im Controlling folgende Verrechnungsverfahren zur Verfügung:
periodische Umbuchung
● Verteilung
Umlage
Die Verrechnungstechniken unterscheiden sich in der Übergabe der Information von der Finanzbuchhaltung an die Kostenrechnung.
Um eine periodische Umbuchung zu definieren, führen Sie folgende Schritte durch:
Sie legen einen Zyklus an.
Sie legen Segmente zu dem Zyklus an.
Sie legen die Bezugsbasen fest.
Wählen Sie im Menü der Kostenstellenrechnung
Periodenabschluß
→Einzelfunktionen
→Period. Umbuchung.
Im Einstiegsbild der periodischen Umbuchung wählen Sie
Zusätze
→Zyklus Anlegen.

Sie können die von Ihnen benötigten Zyklen auch im Einführungsleitfaden (IMG) der Kostenstellenrechnung anlegen. Wählen Sie im Abschnitt
Periodenabschluß
→Einzelfunktionen
→Periodische Umbuchung
den Arbeitsschritt
Periodische Umbuchungen definieren.
Im Dialogfenster wählen Sie Periodische Umbuchung Ist anlegen.
Geben Sie einen Namen für den Zyklus ein (z.B.tel01).
Geben Sie ein Anfangsdatum für den Zyklus ein.
Mit
Ausführen
gelangen Sie in das Eingabebild der Kopfdaten des Zyklus.
Geben Sie das Ende des Gültigkeitszeitraumes für den Zyklus ein.
Erläutern Sie den Zyklus mit einem Kurztext (z. B.Per. Umbuchung Telefonkosten).
Deaktivieren Sie das Kennzeichen
iterativ
, da bei der Verrechnung von Telefonkosten keine iterativen Sender-/Empfängerbeziehungen auftreten.

Um ein Segment anzulegen, wählen Sie
Anhängen Segment.
Geben Sie einen Namen für das Segment ein (z. B.0001).
Erläutern Sie das Segment mit einem Text (z. B.Entlastung KST 4712).
Übernehmen Sie die Voreinstellungen unter Senderwerte und Bezugsbasis.
Die auf dem Sender gebuchten Istwerte sollen zu 100% auf die Empfänger weiterverrechnet werden. Sie wählen daher die Regel 1
Gebuchte Beträge
und einen
Anteil
von 100%. Außerdem übernehmen Sie die Voreinstellung
Istwerte.
Bezugsbasis für die periodische Umbuchung sind die Telefoneinheiten, die auf den Empfängerkostenstellen geführt werden. Diese sind variable Anteile. Daher übernehmen Sie unter
Bezugsbasis
die Regel 1
Variable Anteile.
Da Sie mit einer variablen Empfängerbezugsbasis auf Basis der Statistischen Kennzahlen arbeiten, geben Sie unter
Art var. Anteile
eine5ein (= Statist. Kennzahlen Ist). Die Statistische Kennzahl, welche die Telefoneinheiten repräsentiert, hinterlegen Sie im nächsten Schritt "Bezugsbasen festlegen"
.
Übernehmen Sie unter
Normierung neg. Bezugsbasen
die Voreinstellung1(= Keine Normierung).
Geben Sie in der Gruppe
Verrechnungsmerkmale
unter Sender die Senderkostenstelle und die Kostenart an (z. B. Ihre Sammelkostenstelle4712und die Kostenart473120(= Telefonkosten Einheiten)).
Geben Sie unter Empfänger die Empfängerkostenstellen an (z. B.4713, 4714).

Wählen Sie
Bezugsbasen,
um in das Eingabebild der Bezugsbasen zu gelangen.
Die Voreinstellungen in den Feldern zu
Segmentname, Art var. Anteile
und
Normierung neg. Bezugsbasen
werden aus den Angaben im Segment übernommen.
Unter
Selektionskriterien
geben Sie die Statistische Kennzahl ein, die als Basis für die periodische Umbuchung dient. Geben Sie hier Ihre Statistische Kennzahltelein. Diese repräsentiert die Anzahl der Telefoneinheiten auf den Empfängerkostenstellen.
Sichern Sie Ihre Eingaben.


Die Felder, die im Segment zur Eingabe von Sendern und Empfängern sowie in den Bezugsbasen als Selektionskriterien zur Verfügung stehen, können Sie im Einführungsleitfaden (IMG) der Kostenstellenrechnung festlegen. Wählen Sie hierzu im Abschnitt
Istbuchungen
→Periodenabschluß
→Periodische Umbuchung
den Arbeitsschritt
Typen von Sendern/Empfängern der perio
dischen Umbuchung festlegen.

Hinweise zum Anlegen von Zyklen finden Sie im Einführungsleitfaden (IMG) der Kostenstellenrechnung im Abschnitt
Istbuchungen
®Periodenabschluß
→Periodische Umbuchung
→Periodische Umbuchungen definieren
sowie unter
Definition periodischer Umbuchungen oder periodischer Verrechnungen
.