Abweichungsermittlung: Ablaufsiehe: Abweichungsermittlung
Sie starten die Abweichungsermittlung:
Das System ermittelt den Ausschuß für den Auftrag auf Basis der rückgemeldeten Ausschußmengen je Vorgang und der Ausschußmengen, die in Folgevorgängen rückgemeldet wurden. Es bewertet die ungeplanten Ausschußmengen zu Sollkosten.
Im
Periodischen Produkt-Controlling
subtrahiert das System bei Ermittlung der Gesamtabweichung den Wert von Ware in Arbeit und Ausschuß von den in der Periode auf Basis von Rückmeldungen angefallenen Istkosten, um die Kontrollkosten zu ermitteln.
Im
Auftragsbezogenen Produkt-Controlling
subtrahiert das System bei Ermittlung der Gesamtabweichung den Wert des Ausschusses von den kumulierten Istkosten, um die Kontrollkosten zu ermitteln.
Das System ermittelt die Sollkosten für die Periode auf Basis der in der Periode an das Lager gelieferten Menge und den Plankosten laut der der Sollkostenermittlung zugrunde liegenden Kalkulation.
Die Abweichungsermittlung vergleicht die Kontrollkosten mit den Sollkosten und ordnet die Differenzen nach Kostenarten Abweichungskategorien zu. Kann das System keine Sollkosten ermittelt, weil z.B. keine Lieferung in der Periode stattgefunden hat, so werden nur Restabweichungen ausgewiesen.
Sie verwenden zur Analyse der Abweichungen das Erklärungstool der Abweichungsermittlung.
Sie verwenden zur Analyse des Ausschusses das Erklärungstool der Ausschußermittlung.
Leiten Sie mit der Abrechnung die Daten an die
Finanzbuchhaltung
(FI), die
Profit-Center-Rechnung
(EC-PCA) und die
Ergebnis- und Marktsegmentrechnung
(CO-PA) weiter. Wenn Sie die
Istkalkulation / Material-Ledger
(CO-PC-ACT) aktiv haben, rechnen Sie auch an diese Komponente ab.