Kosten- und Kalkulationsmanagement
Technischer Name der Business Function |
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Art der Business Function |
Enterprise Business Function |
Verfügbar ab |
Enhancement Package 4 für SAP ERP 6.0 |
Technical Usage |
Strategic Enterprise Mgmt |
Anwendungskomponente |
Business Analytics (FIN-BA) |
Direkt abhängige Business Function, die Sie zusätzlich aktivieren müssen |
FIN_PDCE_COSTQUOT (EHP3) |
Mit dieser Business Function erhalten Sie in der Komponente Entwicklungsbegleitende Kalkulation (engl. Product Design Cost Estimate, PDCE) eine erweiterte Unterstützung in den Prozessen der Herstellkostenplanung und -optimierung für Entwurfs-, Konstruktions- und Angebotsphasen. Dadurch haben Sie mit PDCE die Möglichkeit, auch Kalkulationen auf bestimmte Ziele hin durchzuführen, wie z. B. Angebotskalkulation, Kostensenkungsmaßnahmen, Preisänderungen, erweiterte Kostenschichtungen (Währungsanteile, Herstellwerke, Preisgüte).
Bei der entwicklungsbegleitenden Kalkulation können Sie Daten nutzen, die Sie bereits in anderen Anwendungen angelegt haben:
Sie verwenden Plankalkulationen der Produktkostenrechnung (CO-PC-PCP).
Sie nutzen leistungsbezogene Daten aus der Kostenstellenrechnung (CO-OM-CCA), wie Tarife von Prozessen, Tarife von Leistungsarten oder Templates.
Sie beziehen Materialstammdaten und Bewegungsdaten, wie z. B. Preise aus der Materialwirtschaft (MM).
Sie verwenden Stücklisten in den Stammdaten Ihrer Produktionsplanung (PP).
Sie nutzen Varianten in PLM iPPE.
Sie arbeiten mit Fremdsystemen über ein XML-Mapping.
Sie können zusätzliche Felder in Ihre Kalkulationen aufnehmen, die Sie im SAP Business Intelligence (SAP BI) definieren.
Hinweis
Das SAP Business Intelligence dient im Rahmen der Entwicklungsbegleitenden Kalkulation als Quelle für zusätzliche Merkmale und Kennzahlen, die Sie in Ihren Kalkulationen nutzen können. Die Verbuchung der Kalkulationsdaten erfolgt dagegen lokal in anwendungsspezifischen Tabellen des Systems, in dem Sie die Entwicklungsbegleitende Kalkulation betreiben. Die Kalkulationsdaten wiederum können Sie aus Ihrem operativen System in das SAP BI extrahieren und dort analysieren.
PDCE dient Ihnen weiterhin als Backend-System für SAP Cost and Quotation Management (SAP xCQM). Wenn Sie die Web-Anwendung des SAP xCQM verwenden möchten, dann müssen Sie das entsprechende Business Package implementieren.
Hinweis
Beachten Sie, dass SAP CQM nicht Bestandteil dieser Business Function ist. Informationen zur Web-Anwendung des CQM finden Sie in der SAP-Bibliothek von SAP Collaborative Cross Applications unter .
Sie haben die folgenden Komponenten ab der genannten Version installiert:
Art der Komponente |
Komponente |
Wird nur für folgende Funktionen benötigt |
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Softwarekomponente |
SEM-BW 604 |
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Business Intelligence Content |
NW BI Content 703 |
Wenn Sie das SAP BI nicht im selben System wie PDCE nutzen, haben Sie eine RFC-Destination zum betreffenden BI-System eingerichtet.
Sie haben im SAP Business Intelligence die als Business Content ausgelieferten InfoObjectCatalogs
PDCE Kennzahlen
(0SEM_PDCE_KYF0
1) und PDCE Merkmale
(0SEM_PDCE_CHA01
)
aktiviert.
Beachten Sie, dass Sie für PDCE im SAP ERP Enhancement Package 4 für ERP 6.0 SAP BI 703 als korrekte Basis verwenden.
Sie haben die Datenbasis sowie die logische Systemverknüpfung angelegt und anschließend die Datenbasis an den BI-Objektkatalogen registriert.
Nach der Registrierung der PDCE-Datenbasis haben Sie die PDCE-Struktur generiert.
Wenn Sie die Business Function Kosten- und Kalkulationsmanagement
aktivieren, stehen Ihnen die folgenden Funktionen zur Verfügung:
Sie können zu importierende Objekte und deren Empfänger mithilfe eines Wizards definieren. Umfangreiche und zeitaufwändige Datenimporte sowie Updates neuer Versionen werden automatisch als Hintergrundprozess abgewickelt. Vorteile sind die verbesserte Datenintegrität und automatisierte Updates und Synchronisation der in den Geschäftsprozess eingebundenen Systeme in Echtzeit.
Weitere Informationen finden Sie in der Anwendungsdokumentation unter Hintergrundverarbeitung.
Sie können objektübergreifende Verwendungsnachweise durchführen. Mit dieser Nachverfolgung können Sie ähnliche Objekte (z. B. aus anderen Werken, Versionen oder Projekten) auffinden. Aus der Ergebnisliste des Wizards ist ein direkter Absprung möglich, z. B. zum Ändern des gefundenen Empfängers oder auf ein ausgewähltes Objekt.
Weitere Informationen finden Sie in der Anwendungsdokumentation unter Verwendungsnachweis.
Mithilfe von vordefinierten Medlungstexten (Information, Warnung, Fehler) können Sie Benutzer entsprechend der Kalkulationsergebnisse anweisen.
Weitere Informationen finden Sie in der Anwendungsdokumentation unter Editierbare Meldungen senden.
Es können zusätzlich bis zu fünf weitere kundeneigene Tabellen in der SAP Standard-Bewertungsfunktion berücksichtigt werden. Preise können Sie nach verschiedenen Kriterien, wie Herkunft (Preistabelle), Höhe (höchster / niedrigster Wert) und Preistyp zur Bewertung übernehmen. Die Preisquelle können Sie aus den Treffern selber bestimmen. Außerdem können Sie über eine Standard-Schnittstelle kundenspezifische Logiken in der SAP Standard-Bewertungsfunktion nutzen. Weiterhin stehen Ihnen neue Business Add-Ins (BAdIs) zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie in der Anwendungsdokumentation unter Bewertungsstrategie für die Preisfindung.
Die Implementierung kundenspezifischer Logiken wurde vereinfacht. So kann z. B. Ausschuss in die Kalkulationslogik mit einbezogen werden und die Transaktionswährung von ausgewählten Preisen direkt auf die Kostenschichtung übergeben werden.
Sie können kundeneigene Attribute in der Struktur in Richtung Sender und/oder Empfänger auf Folgeobjekte vererbbar einstellen.
Weitere Informationen finden Sie in der Anwendungsdokumentation unter Mechanismus zur Attributsvererbung.
Es steht Ihnen eine Funktion zur Verfügung, mit der Sie die Quelle als Referenz speichern können. Änderungen an der Quelle können automatisch in eine Kopie der Quelle übernommen werden. Das wählbare Update-Verfahren steuert wie mit ggf. zwischenzeitlichen Änderungen der Kopie(n) umgegangen wird.
Weitere Informationen finden Sie in der Anwendungsdokumentation unter Massenänderung von Kopien nach Ändern der Quelle.
Sie können Stücklisten mit unbekannten Werten für Schlüsselfelder importieren. Zudem können Sie den Objekttyp und die für diesen Fall zu füllenden Felder bestimmen. Hierzu steht Ihnen ein neues BAdI zur Verfügung.
Weitere Informationen finden Sie in der Anwendungsdokumentation unter Stückliste importieren.
Sie können die Kundenformeln zum Einstellen der Berechnungslogik dazu verwenden, Intervalle sowie multiple Einzelwerte als Festwerte eingeben. Somit erleichtert sich z. B. die Abfrage von Bedingungen.
Weitere Informationen finden Sie in der Anwendungsdokumentation unter Festwerte.
Sie können die SAP Standard-Objekttypen Kategorien zuordnen. Dies erleichtert u.a. die Bedingungsabfrage in Formeln erheblich.
Weitere Informationen finden Sie in der Anwendungsdokumentation unter Objektkategorien.
Weitere Informationen finden Sie in der Release-Information Erweiterungen für entwicklungsbegleitende Kalkulation
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