Hauptoptionen

Im Abschnitt Hauptoptionen können Sie die Felder bearbeiten, indem Sie beispielsweise ein Aggregat definieren, um einige Felder zusammenzuführen, Filter anzulegen oder eine Aufforderung einzurichten.

Ausdruckseditor

Der Ausdruckseditor ermöglicht Ihnen, Felder (nacheinander oder gleichzeitig) anzulegen und Filterbedingungen wie mit einem Rechner zu bearbeiten.

Zum Erstellen eines Ausdrucks steht Ihnen Folgendes zu Verfügung:

  • Funktionen: ermöglichen das Erstellen komplexer Ausdrücke mit einem oder mehreren Feldern.
  • Variablen und ihre Werte:
    • die Felder der Datenbank,
    • die Feldsets, die Sie im analytischen Datenset definiert haben,
    • die Aufforderungen, die Sie im analytischen Datenset definiert haben
    • die definierten Kategorien für die vorhandenen Felder/Variablen.
  • Feldverknüpfung
  • Meldungen
Aggregat definieren

In diesem Bereich können Sie Aggregate hinzufügen, die denen ähneln, die automatisch von der Ereignisprotokollierungsfunktion angelegt werden. Mithilfe dieser Funktion können Sie automatisch viele verschiedene Aggregate generieren und dann mithilfe eines Klassifikations-/Regressionsmodells die für Ihr Geschäftsproblem wichtigen Aggregate identifizieren. Danach können Sie ein neues Datenset anlegen, das nur die relevantesten Aggregate enthält.

Aggregationseinstellungen
  • Ereignistabelle auswählen

Im Abschnitt Ereignistabellenauswahl:

  1. Wählen Sie in der Liste Tabelle die Tabelle mit den Ereignissen aus, die mit der Referenztabelle verknüpft sind.
  2. Wählen Sie in der Liste Datumsspalte das Feld aus, das auf die Reihenfolge der Ereignisse hinweist.
  • Join-Schlüssel angeben

Im Abschnitt Join-Schlüssel:

  1. Wählen Sie in der Liste Referenztabellenschlüssel das Feld aus, das zu dem Join-Schlüssel in der Referenztabelle gehört.
  2. Wählen Sie in der Liste Ereignistabellenschlüssel das Feld aus, das zu dem Join-Schlüssel in der Ereignistabelle gehört.
  • Aggregatoperation angeben
    1. Im Abschnitt Aggregatoperationsspezifikation:
    2. Wählen Sie in der Liste Funktion den zu verwendenden Funktionstyp aus. Folgende Funktionen stehen zur Verfügung:
      Funktionen Beschreibung Zurückgegebene Werte
      Anzahl berechnet die Anzahl der Vorkommen Anzahl der Vorkommen
      Sum berechnet die Summe Summe
      Average berechnet den Mittelwert Mittelwert
      Min ermittelt den Mindestwert Mindestwert
      Max ermittelt den Höchstwert Höchstwert
      Exists prüft, ob für die aktuelle Referenz mindestens ein Ereignis vorhanden ist

      0, wenn kein Ereignis gefunden wurde

      1, wenn mindestens ein Ereignis gefunden wurde

      NotExists prüft, ob kein Ereignis für die aktuelle Referenz vorhanden ist

      0, wenn mindestens ein Ereignis gefunden wurde

      1, wenn kein Ereignis gefunden wurde

      First

      identifiziert das erste Vorkommen

      Hinweis: Datumsspalte erforderlich

      Wert des ersten chronologischen Vorkommens für die aktuelle Referenz
      Last

      identifiziert das letzte Vorkommen

      Hinweis: Datumsspalte erforderlich

      Wert des letzten chronologischen Vorkommens für die aktuelle Referenz
  • Wählen Sie in der Liste "Zielspalte" die Variable aus, auf die Sie die ausgewählte Funktion anwenden möchten. Wenn Sie den Vorgang "Count" wählen, ermöglicht Ihnen die Option *, keine bestimmte Spalte auszuwählen.

    Sie können mehr als eine Zielspalte auswählen.

Periodeneinstellungen

Sie können Aggregate zum gesamten Datenset anlegen oder es nach Datum filtern. Datumsangaben, die als Filter verwendet werden, können Konstanten, Variablen oder Aufforderungen sein.

  • Periodeneinstellungen definieren
    1. Markieren Sie das Ankreuzfeld Perioden definieren, um das Anfangs- und Enddatum des Zeitfensters auszuwählen, das zum Filtern der Ereignisse verwendet wird.
    2. Wählen Sie aus, ob Sie eine einzelne Periode oder mehrere aufeinanderfolgende Perioden definieren möchten.
    3. Für eine einzelne Periode:
      1. Wählen Sie den Typ der Eingabe aus, die als Anfangsdatum verwendet wird. Drei Typen sind verfügbar:
        • Der Typ Feld ermöglicht Ihnen, ein Datum zu verwenden, das in der Datenbank gespeichert und daher für jeden Kunden passend ist (z.B. das Datum des Erstkaufs oder der Abwanderung).
        • Der Typ Konstante ermöglicht Ihnen, ein festes Datum auszuwählen (z.B. das Startdatum einer Marketingkampagne).
        • Beim Typ Aufforderung wird der Benutzer aufgefordert, die Informationen bei der Generierung des Modells einzugeben.
      2. Wählen Sie das zu verwendende Speicherformat aus (DateTime oder Date). Wenn Sie den Typ Feld ausgewählt haben, werden nur die Felder, die dem ausgewählten Speicherformat entsprechen, in der Liste angezeigt.
      3. Wählen Sie den Wert aus, der als Anfangsdatum verwendet werden soll.
        • Wenn es sich um ein Feld handelt, wählen Sie das Feld in der angezeigten Liste aus.
        • Wenn es sich um eine Konstante handelt, geben Sie den Konstantenwert ein, oder verwenden Sie die Kalenderoption auf der rechten Seite.
        • Wenn es sich um eine Aufforderung handelt, wählen Sie die zu verwendende Aufforderung aus, oder wählen Sie die Drucktaste +, um eine neue Aufforderung anzulegen.
          Hinweis

          Das Startdatum ist im Zeitraum enthalten.

      4. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 4 für das Enddatum.
        Hinweis

        Das Enddatum ist im Zeitraum nicht enthalten.

        Für aufeinanderfolgende Perioden:

      • Definieren Sie die gewünschte Anzahl der aufeinanderfolgenden Perioden, ihre Länge und das Anfangsdatum mithilfe der Hyperlinks (blau unterstrichen).
Filter- und Pivoteinstellungen

Mit der Option Filter können Sie Daten je nach den Variablenwerten filtern. Durch jeden definierten Filter wird eine Variable generiert.

Mit der Option Pivot können Sie für jeden ausgewählten Wert eine Variable anlegen. Das Anlegen eines Pivots entspricht dem Anlegen eines Filters auf eine Kategorie für jede ausgewählte Kategorie. Der Pivot wird immer auf die Ereignistabelle angewendet.

Beide Optionen können sich ergänzen.

  • Filter definieren

Zwei Typen sind verfügbar:

  • "Ereignistabelle filtern" zeigt die Liste der Filter, die auf die Ereignistabelle angewendet werden.
  • "Referenztabelle filtern" zeigt die Liste der Filter, die auf die Referenztabelle angewendet werden.
  1. Wählen Sie Hinzufügen , um mithilfe des Ausdruckseditors eine komplexe Bedingung zu definieren.
  2. Wählen Sie die Drucktaste Bearbeiten , um die zuvor definierte Bedingung anzupassen.
  3. Wählen Sie die Drucktaste Entfernen , um die zuvor definierte Bedingung zu löschen.
  • Pivot definieren
    1. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Variablen die Variable aus, nach der gefiltert werden soll.
    2. Um der Tabelle Kategorien hinzuzufügen, haben Sie folgende Möglichkeiten:
      • Extrahieren Sie die Variablenkategorien automatisch, indem Sie die Lupendrucktaste neben der Liste wählen. Wählen Sie dann die Werte aus, die beibehalten oder ausgeschlossen werden sollen, indem Sie das entsprechende Ankreuzfeld Auswahl markieren.

        oder

      • Geben Sie im Feld Neue Kategorie einen Wert ein, und wählen Sie die Drucktaste +.
      • Laden Sie eine Kategorienliste aus Dateien mithilfe der Drucktaste zum Öffnen von Dateien rechts neben der Kategorientabellenliste, und wählen Sie dann die Werte aus, die beibehalten oder ausgeschlossen werden sollen, indem Sie das entsprechende Ankreuzfeld Auswahl markieren.
        Hinweis

        Die Anzahl der angelegten Variablen wird unten im Bereich angezeigt. Beim Filtern nach Pivot steigt die Zahl exponentiell. Je höher die Anzahl der Variablen ist, desto länger dauert der Modelllernprozess.

    3. Sichern Sie die ausgewählten Kategorien mithilfe der Drucktaste zum Sichern rechts neben der Kategorientabellenliste.
      Hinweis

      Wie bereits erwähnt, werden mit der Drucktaste "Sichern" nur die ausgewählten Kategorien gesichert, d.h. die Kategorien, bei denen das Ankreuzfeld "Auswahl" markiert ist.

    4. Markieren Sie das Ankreuzfeld Aggregate auch ohne Filterung anlegen, um eine ungefilterte Aggregatvariable anzulegen.
Filtern von Ereignissen

Sie können Aggregate zum gesamten Datenset anlegen oder es nach Datum filtern. Wie bei der Ereignisprotokollierung können Datumsangaben, die als Filter verwendet werden, Konstanten, Variablen oder Aufforderungen sein.

  • Ereignisse filtern
    1. Markieren Sie das Ankreuzfeld Zeitfenster, um die Anfangs- und Enddaten des Zeitfensters auszuwählen, das zum Filtern der Ereignisse verwendet wird.
    2. Wählen Sie den Typ der Eingabe aus, die als Anfangsdatum verwendet wird. Drei Typen sind verfügbar:
      • Der Typ Feld ermöglicht Ihnen, ein Datum zu verwenden, das in der Datenbank gespeichert und daher für jeden Kunden passend ist (z.B. das Datum des Erstkaufs oder der Abwanderung).
      • Der Typ Konstante ermöglicht Ihnen, ein festes Datum auszuwählen (z.B. das Startdatum einer Marketingkampagne).
      • Beim Typ Aufforderung wird der Benutzer aufgefordert, die Informationen bei der Generierung des Modells einzugeben.
    3. Wählen Sie das zu verwendende Speicherformat aus (DateTime oder Date). Wenn Sie den Typ Feld ausgewählt haben, werden nur die Felder, die dem ausgewählten Speicherformat entsprechen, in der Liste angezeigt.
    4. Wählen Sie den Wert aus, der als Anfangsdatum verwendet werden soll.
      • Wenn es sich um ein Feld handelt, wählen Sie das Feld in der angezeigten Liste aus.
      • Wenn es sich um eine Konstante handelt, geben Sie den Konstantenwert ein, oder verwenden Sie die Kalenderoption auf der rechten Seite.
      • Wenn es sich um eine Aufforderung handelt, wählen Sie die zu verwendende Aufforderung aus, oder wählen Sie die Drucktaste +, um eine neue Aufforderung anzulegen.
    5. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 4 für das Enddatum.
    6. Wählen Sie Weiter, um das Aggregat anzulegen. Es wird ein Fenster geöffnet, in dem Sie das neue Feld benennen können.
    7. Geben Sie im Feld Name den Namen des neu angelegten Felds ein.
    8. Wählen Sie OK.
Zusammenführen

Auf dieser Registerkarte können Sie eine Zusammenführung der Quelltabelle und einer anderen Tabelle in der Datenbank anlegen, d. h., Informationen hinzufügen, die in einer anderen Tabelle enthalten sind, wenn das ausgewählte Feld in der Quelltabelle dem ausgewählten Feld in der Zieltabelle entspricht.

  • Zusammenführung einstellen
    • Tabelle
      1. Wählen Sie in der Liste Zieltabelle die zu verknüpfende Tabelle aus.
      2. Wählen Sie +.
      3. Wählen Sie das Quellfeld in der Liste Quellfeld aus.

        Wenn die ausgewählte Tabelle Felder enthält, die dem Quellfeld entsprechen, werden sie in der Liste Zielfeld angezeigt, ansonsten wird die Meldung Keine Felder verfügbar angezeigt.

      4. Wählen Sie das Zielfeld in der Liste Zielfeld aus.
      5. Wählen Sie OK, um die Zusammenführung anzulegen. Diese Drucktaste ist nur aktiviert, wenn alle für die Zusammenführung benötigten Elemente ausgewählt sind. Die vorhandenen Zusammenführungen werden im oberen Teil des Bereichs angezeigt.

Sobald eine Zusammenführung angelegt ist, werden der Liste Quellfeld alle Felder der Zieltabelle hinzugefügt, aus denen Sie wiederum neue Zusammenführungen anlegen können.

Hinweis

Wenn Sie eine Zusammenführung anlegen möchten, ohne ein Schlüsselfeld zu verwenden, wird in der Liste der vorhandenen Zusammenführungen ein Warnsymbol angezeigt.

  • Felder

Beim Zusammenführen neuer Felder können Sie den Namen selbst definieren, indem Sie ein Präfix oder ein Suffix zum Alias hinzufügen.

  • Im Feld Präfix geben Sie das Präfix Ihrer Wahl gefolgt von einem Unterstrich ein.
  • Im Feld Suffix geben Sie das Suffix Ihrer Wahl mit einem vorangestellten Unterstrich ein.

Nach der Zusammenführung zweier Felder aus verschiedenen Tabellen haben Sie die Möglichkeit, einen zusammengesetzten Schlüssel anzulegen, indem Sie zwei andere Felder derselben Tabellen verknüpfen.

  • Zusammengesetzten Schlüssel anlegen
    1. Wählen Sie das Quellfeld in der Liste Quellfeld aus.
    2. Wählen Sie das Zielfeld in der Liste Zielfeld aus.
    3. Wählen Sie Neue Zusammenführung.

      Daraufhin wird ein Kontextmenü geöffnet.

    4. Wählen Sie die Option Schlüsselpaar hinzufügen.

      Die Quell- und Zielfelder der vorhandenen Zusammenführung, die oben im Bereich angezeigt werden, werden aktualisiert.

Filter

Auf dieser Registerkarte können Sie für die Daten Filter festlegen, um nur die Datensätze beizubehalten, die für Sie von Interesse sind.

  • Filter festlegen
    1. Entscheiden Sie im Abschnitt Nur Datensätze beibehalten, die, ob Sie die Datensätze beibehalten möchten, die alle oder die mindestens eine der definierten Bedingungen erfüllen.
    2. Wählen Sie Neue Bedingung. Der Ausdruckseditor wird geöffnet, in dem Sie eine neue Bedingung definieren können.
  • Filterbedingung bearbeiten
    1. Wählen Sie in der Liste Filterbedingungsliste die zu bearbeitende Bedingung aus.
    2. Wählen Sie Bearbeiten.
  • Filterbedingung löschen
    1. Wählen Sie in der Liste Filterbedingungsliste die zu löschende Bedingung aus.
    2. Wählen Sie Entfernen.
Aufforderungen

Diese Registerkarte enthält die vorhandenen Aufforderungen und ermöglicht Ihnen, Aufforderungen einzurichten, die bei der Verwendung des analytischen Datensets in einer Komponente von Automated Analytics einen Wert vom Benutzer erfordern.

  • Aufforderung einrichten

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Aufforderung einzurichten: entweder auf der Registerkarte Aufforderung oder beim Anlegen eines neuen Felds oder Filters.

  1. Geben Sie im Aufforderungseditor im Feld Name einen Namen für die Aufforderung ein. Anhand dieses Namens können Sie die Aufforderung beim Anlegen eines Feldes oder Filters als Wert auswählen.
  2. Wählen Sie in der Liste Typ den Typ aus.
  3. Geben Sie im Feld Wert den Standardwert ein. Wenn der Benutzer aufgefordert wird, einen Wert anzugeben, wird dieser Wert standardmäßig vorgeschlagen.
  4. Geben Sie im Feld Beschreibung den Satz ein, mit dem der Benutzer zur Eingabe aufgefordert wird.
  5. Wählen Sie OK, um die neue Aufforderung anzulegen.
Hinweis

Die Aufforderungen werden nicht auf der Registerkarte Daten anzeigen angezeigt.