Auswählen des Speichertyps

Beim Anlegen eines Modells generiert die Ereignisprotokollierung eine große Anzahl temporärer Spalten Sie können entscheiden, ob die generierten Daten in einem Arbeitsspeicher oder auf einer Festplatte gesichert werden.

Die beiden verfügbaren Modi lauten Arbeitsspeicher und Auf Festplatte:

  • Arbeitsspeicher bedeutet, dass die Berechnungen im internen Speicher hinterlegt werden. Verglichen mit dem anderen Modus ist dieser Modus schneller, aber durch seine Verwendung ist die Datenmenge begrenzt, die verarbeitet werden kann. Bei der Verwendung dieser Option muss der Benutzer die richtige Datenmenge in die Ereignisprotokollierung einspeisen (die Anwendung kann abstürzen, wenn nicht mehr genügend Arbeitsspeicher vorhanden ist).
  • Auf Festplatte (Standard) bedeutet, dass die internen Berechnungen in einer Datei auf der Festplatte gespeichert werden und dass nicht alles im Arbeitsspeicher hinterlegt wird. Zu diesem Zweck werden Daten von der Ereignisprotokollierung nach Chunks verarbeitet. Bei begrenztem Arbeitsspeicher wird berechnet, wie viele Daten im Arbeitsspeicher hinterlegt werden können. Anschließend werden die Daten verarbeitet, auf der Festplatte gespeichert usw. Dies ist etwas langsamer als Arbeitsspeicher, da das Ereignisdatenset einmal pro Chunk bereinigt werden muss. Es kann jedoch ein Arbeitsspeicherlimit für angegeben werden, um diese Funktion anzupassen. Dies kann durch die Festlegung des Parameters KELMemoryThreshold in der Konfigurationsdatei auf einen entsprechenden numerischen Wert erfolgen, der den Arbeitsspeicher in Megabyte darstellt, der von der Ereignisprotokollierung verbraucht werden kann. Beispielsweise wird mit KELMemoryThreshold 1024 für die Ereignisprotokollierung festgelegt, dass bei der Ausführung im Modus Auf Festplatte maximal (ca.) 1024 Megabyte verbraucht werden. Falls keine Angabe gemacht wird, wird dieser Wert standardmäßig auf 512 Megabyte festgelegt.

    Dieser Wert ist eine Schätzung und gilt nur für die Ereignisprotokollierung. Das heißt, der von der Ereignisprotokollierung verbrauchte Arbeitsspeicher kann etwas über diesem Wert liegen oder sogar weit darunter (beispielsweise wenn alle Berechnungen im Arbeitsspeicher hinterlegt werden können). Die gesamte Prozessgröße der Anwendung ist jedoch möglicherweise größer, da unter Umständen andere Funktionen am Lernprozess beteiligt sind. Beispielsweise wird für die Verwendung einer grafischen Oberfläche ebenfalls Arbeitsspeicher benötigt. Dies wird mit dieser Option nicht berücksichtigt.