Knotenpaarung

Die Knotenpaarung ermöglicht die Identifizierung eines Elements (Kunde, Produkt usw.), das in zwei unterschiedlichen Graphen (und somit mit zwei unterschiedlichen Knoten) vorhanden ist, mithilfe gemeinsamer Nachbarn. Diese Technik kann beispielsweise von einer Telefongesellschaft zur Erkennung der Kundenabwanderung (Ermittlung von Kunden, die ihre Mobilfunkverträge regelmäßig ändern, um von Neukundenangeboten zu profitieren) verwendet werden.

Um ein in zwei verschiedenen Graphen vorhandenes Element abzurufen: Verknüpfungen zwischen zwei Knoten können entweder mit der Anzahl gemeinsamer Nachbarn (Zählmodus) oder dem Verhältnis ratio common_neighbors/average_neighbors_count (Verhältnismodus) gekennzeichnet werden. Dieses Verhältnis kann als ein wahrscheinliche Übereinstimmung betrachtet werden: Ein Verhältnis von 1 bedeutet, dass 100% der Nachbarn beider betrachteter Knoten gemeinsam sind, und dass diese sehr wahrscheinlich ein und dasselbe Element darstellen.