Einfache Konfiguration

Definieren der Aggregate
  • Neue Aggregate definieren
    1. Wählen Sie die Registerkarte Aggregate.
      Hinweis

      Diese Registerkarte wird standardmäßig angezeigt, wenn Sie den Bereich Ereignisprotokollierung-Variablenauswahl für Funktionen öffnen.

    2. Sie können Metaoperatoren auf den Count-Operator anwenden. Dieser Operator wird immer angewendet und zählt die Anzahl der Ereignisse in der jeweiligen definierten Periode (Details zu den Metaoperatoren finden Sie in der Tabelle unten).
    3. Markieren Sie in der Tabelle das Ankreuzfeld Ausgewähltes Aggregat für die Variable und den Operator, die zum Anlegen des Aggregats verwendet werden sollen. Für jede Variable stehen vier Operatortypen zur Verfügung: Max, Sum, Average und Min.

      In Abhängigkeit von den Ergebnissen, die Sie erzielen möchten, können Sie Metaoperatoren auf die anzulegenden Aggregate anwenden. Die Metaoperatoren können gleichzeitig angewendet werden.

      Metaoperator ... Fügt dem Aggregat hinzu ... berechnet ...
      Abweichung eine Spalte für jedes Paar aufeinanderfolgender Perioden (d.h. n-1) Differenz zwischen den Werten von zwei aufeinanderfolgenden Perioden für alle Perioden des Aggregats
      Prozentuale Abweichung eine Spalte für jedes Paar aufeinanderfolgender Perioden Differenz zwischen den Werten von zwei aufeinanderfolgenden Perioden als Prozentsatz für alle Perioden des Aggregats
      Kumulation eine Spalte für jede Periode außer der ersten aktuelle Gesamtkumulation für die jeweilige Periode des Aggregats
      Rückwärtskumulation eine Spalte für jede Periode außer der letzten rückwärts berechnete aktuelle Gesamtkumulation für die jeweilige Periode des Aggregats
      Gesamtbetrag eine Spalte Summe aller Periodenwerte des Aggregats
    4. Standardmäßig werden alle numerischen Variablen in der Tabelle angezeigt. Sie können jedoch festlegen, dass nur die stetigen Variablen angezeigt werden, indem Sie das Ankreuzfeld Nur stetige Variablen anzeigen markieren.
Festlegen der Datumsparameter
  • Perioden definieren
    1. Wählen Sie die Registerkarte Perioden.
    2. Legen Sie im Rahmen Referenzdatum das Referenzdatum wie im Abschnitt Referenzdatum weiter unten erläutert fest.
    3. Definieren Sie im Rahmen Periode definieren und zur Liste hinzufügen die Periode(n) wie im Abschnitt Periodenparameter weiter unten erläutert.
Referenzdatum

Bei dem Referenzdatum handelt es sich um das Startdatum, anhand dessen die zu analysierenden Perioden definiert werden. Für dieses Datum gibt es folgende Typen:

  • Fest, d.h. ein bestimmtes Datum, z.B. 24.05.2004
  • Variable, d.h. ein durch eine Variable aus dem Datenset definiertes Datum. Beispiele: Ersteinkaufsdatum, Datum der Abwanderung eines Kunden usw.
  • Referenzdatum definieren
    1. Wählen Sie den Typ des Referenzdatums aus, indem Sie Fest oder Variable markieren.
    2. Geben Sie in Abhängigkeit von der oben ausgewählten Option ein festes Datum im entsprechenden Textfeld an, oder wählen Sie eine Datumsvariable aus den verfügbaren Datumsvariablen in der Referenztabelle aus.
Periodenparameter

Es gibt zwei Typen von Perioden:

  • Einfache Perioden, d.h. aufeinanderfolgende Perioden mit einer definierten Länge
  • Zyklische Perioden, d.h. wiederkehrende Perioden
Hinweis
  • Die Nummerierung der Ausgabespalten für zyklische und nicht zyklische Perioden erfolgt unterschiedlich. Beispiel: Angenommen, das feste Datum 18.8.2007 ist angegeben, und es werden die letzten 24 Monate abgefragt (nicht zyklisch). Die Ausgabespalten enthalten dann Monate, die von 0 bis 23 nummeriert sind. Dabei enthält der Monat 23 die Einträge zwischen dem 19.7.2007 und dem 18.8.2007.
  • Wenn die Angabe hingegen zyklisch nach Monaten erfolgt, werden die Ausgabespalten von 0 (Jan) bis 11 (Dez) nummeriert, unabhängig vom festen Datum.
Einfache Perioden

Die Oberfläche, auf der Sie die Periodenparameter festlegen können, ist in natürlicher Sprache geschrieben. Jeder Parameter, der geändert werden kann, ist durch einen Hyperlink (fett und unterstrichen) gekennzeichnet.

  • Einfache Periode definieren
    1. Markieren Sie im Rahmen Periode definieren und zur Liste hinzufügen die Option Einfache Periode.
    2. Klicken Sie im daraufhin angezeigten Satz auf das Wort oder die Zahl, das bzw. die dem zu ändernden Parameter entspricht. Die Perioden werden durch folgende Angaben definiert:
      • Anzahl der Perioden
      • Dauer
      • Startdatum, das vor oder hinter dem zuvor ausgewählten Referenzdatum liegen kann. Das Startdatum ist in der definierten Periode enthalten.
    3. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle zu definierenden Parameter.
Zyklische Perioden
  • Zyklische Perioden definieren
    1. Markieren Sie im Rahmen Periode definieren und zur Liste hinzufügen die Option Zyklische Periode.
    2. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Jeweils eine Periode anlegen für den Zyklus aus.
    3. Sie können die Perioden auf das gesamte Datenset anwenden oder eine bzw. mehrere aufeinanderfolgende Periode(n) auswählen.
      • Wählen Sie die Option Alle Ereignisse aus, um die zyklischen Perioden im gesamten Datenset abzurufen.
      • Wählen Sie die Option Nur bezogen auf folgenden Zeitrahmen aus, um die zyklischen Perioden auf einen bestimmten Zeitrahmen einzugrenzen.
Filtern des Datensets

Sie können Ihr Datenset filtern, indem Sie angeben, welche Zeilen in Abhängigkeit von den Werten einer Variable gefiltert werden sollen.

  • Datenset filtern
    1. Wählen Sie die Registerkarte Filter (optional).
    2. Wählen Sie aus, ob Sie einen Filter oder einen Pivot definieren möchten.
      • Mit der Option Filter können Sie Daten je nach den Variablenwerten filtern.
      • Mit der Option Pivot können Sie für jeden ausgewählten Wert eine Ereignisprotokollierung-Variable anlegen.
    3. Wählen Sie den Filtertyp aus, den Sie anwenden möchten, indem Sie eine der verfügbaren Optionen markieren:
      Option Filtermöglichkeiten
      Ausgeschlossene Werte Ausschließen der Zeilen, für die die ausgewählte Variable mit den angegebenen Werten übereinstimmt
      Beibehaltene Werte Ausschließliches Beibehalten der Zeilen, für die die ausgewählte Variable mit den angegebenen Werten übereinstimmt
    4. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Variablen die Variable aus, nach der gefiltert werden soll.
    5. Um der Tabelle Kategorien hinzuzufügen, haben Sie folgende Möglichkeiten:
      • Extrahieren Sie die Variablenkategorien automatisch, indem Sie die Lupendrucktaste () neben der Liste wählen. Wählen Sie dann die Werte aus, die beibehalten oder ausgeschlossen werden sollen, indem Sie das entsprechende Ankreuzfeld Auswahl markieren.
      • Oder Sie geben im Feld Neue Kategorie einen Wert ein und wählen +.
        Hinweis

        Die Anzahl der angelegten Variablen wird unten im Bereich angezeigt. Beim Filtern nach Pivot steigt die Zahl exponentiell. Je höher die Anzahl der Variablen ist, desto länger dauert der Modelllernprozess.

    6. Markieren Sie das Ankreuzfeld Aggregate auch ohne Filterung anlegen, um eine ungefilterte Aggregatvariable anzulegen.

Sie können einen bereits im Filter definierten Wert löschen. In diesem Fall:

  1. Wählen Sie den gewünschten Wert in der Liste unterhalb des Felds Wert(e) aus.
  2. Wählen Sie -. Der ausgewählte Wert wird dann gelöscht.