Inhalt des Variablenpools bearbeiten

Sie können über den Bereich Metadaten-Repository Variablenparameter und Variablenstruktur bearbeiten.

Der Variablenpool ermöglicht Ihnen, Variablenbeschreibungen zu sichern. Wenn Sie ein Datenset beschreiben und bereits eine Beschreibung für eine Variable im Variablenpool exisitert, wird diese Beschreibung von der Anwendung verwendet. Ansonsten wird die Beschreibung anhand der ersten hundert Zeilen des Datensets geschätzt. Sobald ein Datenset beschrieben wurde, können einzelne oder alle Variablenbeschreibungen im Variablenpool gespeichert werden.

  1. Wählen Sie Anfang des Navigationspfads Datei Nächster Navigationsschritt Einstellungen Ende des Navigationspfads, oder drücken Sie die F2-Taste.
  2. Wählen Sie im Bereich Metadaten-Repository die Drucktaste Variablenpoolinhalt bearbeiten.
  3. Bearbeiten Sie die Parameter im Bereich Variablenpoolinhalt anhand der folgenden Tabelle. Wählen Sie die Werte entweder in der Dropdown-Liste aus, oder führen Sie einen Doppelklick auf die Spalte aus, um einen Wert einzugeben.
    Parameter Definition Mögliche Werte
    Speicher Speichertyp der Variable
    • number
    • string
    • integer
    • date
    • datetime
    • angle
    Wert Werttyp der Variable
    • stetig
    • nominal
    • ordinal
    • textbasiert
    Schlüssel Schlüsselebene der Variable. 1 steht für den Primärschlüssel, 2 für den Sekundärschlüssel, usw. 0 bedeutet, dass die Variable kein Schlüssel ist. Ganzzahl (Nummerierung beginnend mit 0)
    Reihenfolge Eine von 0 abweichende Nummer gibt an, dass die Variable als natürliche Sortierreihenfolge für die Fälle angesehen werden kann. Beispiele für solche Variablen sind Daten oder Kunden-IDs. Ist eine solche Variable vorhanden, kann die Information von SAP Predictive Analytics Komponenten verwendet werden, um die Unterteilungsstrategie zu verbessern. Ganzzahl (Nummerierung beginnend mit 0)
    Fehlt Gibt einen spezifischen Code für fehlende Werte an. Der in den meisten Fällen verwendete Standarwert ist "Null". Allerdings können Datenbanksysteme eigene spezifische Codes für fehlende Werte haben, z.B. "99" für zweistellige Zahlen oder "unbekannt" für Informationen zu Kategorien.
    • Null-Zeichenfolge
    • 99
    • Unbekannt
    Gruppe Gruppiert Variablen, die zu derselben semantischen Gruppe gehören. Wenn es z.B. zu disjunktiver Kodierung von kategorischen Variablen kommt, können alle variablen boolesche Werte annehmen. Wenn jedoch eine der Spalten aktiviert ist, sind alle anderen deaktiviert. Dies kann dazu führen, dass Umwandlungen (und somit Modelle) Quervergleiche zwischen Variablen, die zur selben Gruppe gehören, nicht berücksichtigt werden.
    Beschreibung Kommentare, die die Variable beschreiben.
    Struktur

    Definiert die Gruppierung der Variablenkategorien. Eine Variablenstruktur kann mithilfe der Variablenstatistik extrahiert werden. Alternativ können Sie eine Variablenstruktur völlig neu definieren.

    Um eine Variablenstruktur zu definieren, führen Sie einen Doppelklick auf das Symbol in der Struktur-Spalte aus. Weitere Informationen finden Sie unter den verwandten Themen.

    • Nicht definiert. Die Datenkodierung von Automated Analytics ermittelt die Gruppierung der Kategorien anhand ihrer Interaktion mit der Zielvariablen automatisch.
    • Nicht bearbeitbar. Die Struktur für eine ordinale Zeichenfolgenvariable kann nicht verändert werden.
    • Definiert durch Extraktion aus der Variablenstatistik.
    • Durch Benutzer definiert.
    Hinweis

    Index und Name der im Variablenpool hinterlegten Variablen kann nicht bearbeitet werden.

  4. Wählen Sie Änderungen sichern, um Ihre Änderungen zu sichern.