Start des VerarbeitungsschrittesDie Verarbeitung der Übertragung (d.h. den Abgleich) können Sie sowohl manuell als auch automatisch starten.
Manueller Start der Verarbeitung
Manuell starten Sie die Verarbeitung vom Eingangsmonitor aus. Hierzu rufen Sie die Liste der Übertragungen auf, für die eine manuelle Übertragung vorgesehen ist, und markieren die Übertragungen, die verarbeitet werden sollen. Beim manuellen Start ist es nicht möglich, die Verarbeitung mehrerer Übertragungen gleichzeitig auszulösen; die Verarbeitung muß für jede Übertragung einzeln gestartet werden.
Automatischer Start der Verarbeitung
Bei einem automatischen Start haben Sie verschiedene Möglichkeiten:
Automatischer Start ohne Prüfung auf fehlerhafte Sätze (nur IDocs, bei denen im Prüfungsschritt keine Fehler aufgetreten sind, werden verarbeitet)
Automatischer Start wenn alle Sätze fehlerfrei
Weiter können Sie den Auslöser für den automatischen Start vorgeben:
Automatischer Start durch Erreichen der Sollanzahl IDocs.
Hierbei muß das EDI-Subsystem die Information, aus wie vielen IDocs sich die Übertragung zusammensetzt, an die SAP-Eingangsverarbeitung übergeben. Das System verfolgt die Anzahl der übertragenen IDocs und löst bei Erreichen der Sollanzahl die Verarbeitung aus. In diesem Falle benötigen Sie keine Verzögerungszeit.
Das EDI-Subsystem muß die Sollanzahl von IDocs in das letzte zu erzeugende IDoc im Segment/Feld E1EDS01/SUMME mit Qualifier 028 einsetzen. Lesen Sie hierzu auch EDI-Einstellungen beim SD-Gutschriftsverfahren .
Automatischer Start mit Schließen der Übertragung
Empfehlung
Hierbei schließt der automatische Start der Verarbeitung die Übertragung der IDocs. Der automatische Start wird nach Ablauf der Verzögerungszeit ausgelöst. Man geht dabei davon aus, daß nach Ablauf der Verzögerungszeit alle IDocs zu einer Übertragung eingegangen sind.
Wenn beispielsweise eine Übertragung um 18 Uhr generiert wird und die Verzögerungszeit sechs Stunden beträgt, dann plant das erste IDoc (das die Übertragung erzeugt hat) einen Job für den Verarbeitungsschritt um 24 Uhr ein. D.h. die Übertragung wird um 24 Uhr geschlossen und verarbeitet (Wechsel von Status A =
in Prüfung
nach B =
Verarbeitung läuft
). Sobald eine Übertragung vom Status
in Prüfung
auf
Verarbeitung läuft
wechselt, legt das nächste eingehende IDoc eine neue Übertragung an.
SAP empfiehlt, die Option mit Zeitverzug nur zu verwenden, wenn die Option mit Sollanzahl technisch nicht möglich ist.
Sie können allerdings immer noch einen Zeitraum festlegen, in dem automatische und manuelle Verarbeitung erlaubt sind. Diese Einstellung nehmen Sie im Eingangsmonitor unter
vor
.
Auf diese Weise entlasten Sie das System und können die Verarbeitung so zu einem Zeitpunkt einplanen, an dem das System weniger ausgelastet ist (z.B. zwischen 0 und 6 Uhr). Dadurch werden eingeplante Jobs auf das nächstmögliche Datum bzw. die nächstmögliche Zeit gelegt.
Geben Sie unter
einen zulässigen Zeitraum für den Start der Verarbeitung ein
.
Legen Sie unter
fest, ob die Verarbeitung manuell oder automatisch stattfinden soll
.
Haben Sie sich für eine automatische Übertragung entschieden, so legen Sie fest, ob der Start der Verarbeitung die Übertragung schließen soll, oder ob die Verarbeitung gestartet werden soll, sobald die Sollanzahl IDocs erreicht ist.
Wenn Sie automatische Verarbeitung und Start durch Erreichen der Sollanzahl IDocs eingestellt haben, müssen Sie im EDI-Subsystem entsprechende Einstellungen vornehmen.
Klären Sie mit der für das EDI-Subsystem verantwortlichen Person ab, ob die IDoc-Gegendaten zur Verfügung stehen. Es genügt, wenn die Daten in das letzte vom Subsystem an das SAP-System verschickte IDoc geschrieben werden.
Haben Sie sich für eine automatische Verarbeitung und das Schließen der Übertragung durch den Start der Verarbeitung entschlossen, so müssen Sie zusätzlich eine Verzögerungszeit vorgeben.
Haben Sie sich für den manuellen Start der Verarbeitung entschieden, so rufen Sie im Eingangsmonitor die Liste der Übertragungen auf, für die ein manueller Start vorgesehen ist, und markieren die Übertragungen, die verarbeitet werden sollen. Wählen Sie
Verarbeitungsschritt starten
. Befinden Sie sich innerhalb des zulässigen Verarbeitungszeitraums, so wird die Übertragung sofort im Hintergrund verarbeitet. Außerhalb des zulässigen Zeitraums wird der Startzeitpunkt eingeplant.
Der Status der Verarbeitung wechselt nach der Verarbeitung entweder in den Status
fehlerhaft
(C) oder
ohne Fehler
(D).
Wenn bei der Verarbeitung Fehler auftreten, ist dies durch einen Eintrag in der Liste der Lieferungen vermerkt.
A
auf grünem Hintergrund = OK,
B
oder
Leerzeichen
auf rotem Hintergrund = Fehler. Sie bekommen so detailliertere Infos zu den Fehlern und gegebenenfalls auch einen Lösungsansatz.
Hinweis
IDocs, die immer noch einen Fehler aus dem Prüfungsschritt zu Beginn der Verarbeitung aufweisen, werden nicht verarbeitet.
Dies wird durch eine höhere Zahl als 0 im Feld
Fehleranzahl
und eine 0 im Feld
Verarbeitungsfortschritt
(0 bedeutet hier, daß die Übertragung den Prüfungsschritt hinter sich hat, nicht aber den Verarbeitungsschritt) angezeigt.