Bearbeiterfindung Die im Folgenden beschriebenen Funktionen werden für die Bearbeiterfindung im Falle der Workflows der Komponente
Defense Forces & Public Security
verwendet.
Es stehen folgende Arten der Bearbeiterfindung zur Verfügung:
bzgl. der Tabelle HRP1950 mit spezieller Regel (kann man explizit als Benutzerfindung vorgeben)
bzgl. personeller Anteile mit spezieller Aufgabe (kann man explizit als Benutzerfindung vorgeben)
bzgl. spezieller Aufgabe bei Clearinglogik (kann man nur implizit als Benutzerfindung vorgeben)
Über den Workflow wird in diesem Fall immer die Regel AC11200006 aufgerufen. Diese hat folgende Eingabeparameter:
Strukturelement
Standardregel (Objekttyp AC)
Clearing-Aufgabe (Objekttyp TS)
Zur Definition der Clearingaufgabe siehe unten.
Die Standardregel muss immer eine Regel vom Typ
Zuständigkeiten
mit folgenden Containerwerten sein:
OWNER_NATION (Länderschlüssel)
SERVICE_ID (Organisationsbereich)
FORCE_LEVEL (Gliederungsform)
LEVEL_GROUP (Strukturebene)
BRANCH_ID (Truppengattung)
CASE_TYPE (Verwendungstyp)
AGENCY (Dienststelle)
Zum Strukturelement bzw. zur zugehörigen HR-Objekt-ID werden bestimmte Ausprägungen in der Tabelle HRP1950 hinterlegt. Zu beliebigen Kombinationen solcher Ausprägungen können Sie bestimmte Zuständigkeiten (Planstellen) definieren. Diese Zuständigkeiten werden in einer Zuständigkeitsregel hinterlegt.
Pro Zuständigkeitsregel können Sie somit beliebig viele Zuständigkeiten definieren. Mit einer Zuständigkeit legen Sie fest, bei welchen Werten von Containerelementen (hier Ausprägungen zur Tabelle HRP1950) die Bearbeitung durch die gleichen Benutzer erfolgen soll. Zu einer Zuständigkeit ordnen Sie Objekte des
Organisationsmanagements
(Planstellen, Personen, Benutzer) zu.
Wenn in der Zuständigkeitsregel kein gültiger Bearbeiter gefunden wird, greift die Clearinglogik (siehe unten).
Über den Workflow wird in diesem Fall die Regel AC11200001 (bei BUS1221) bzw. Regel AC11200001 oder Hintergrundaktivität TS11200190 (bei BUS1239) aufgerufen. Diese hat folgende Eingabeparameter:
Strukturelement
Standardaufgabe (Objekttyp TS)
Clearing-Aufgabe (Objekttyp TS)
Zur Definition der Clearingaufgabe siehe unten.
Die Standardaufgabe muss gewisse Verknüpfungen beinhalten. D.h. hier können Sie die zuständigen Bearbeiter implizit in der
Workbench Strukturen
zuordnen.
Bei der Benutzerermittlung wird für jede Planstelle eines Strukturelementes überprüft, ob diese auch gleichzeitig einer Workflowaufgabe vom Typ TS zugeordnet ist (Standardaufgabe, welche nicht in den Workflowprozess integriert ist, d.h. nicht ausgeführt werden soll). Der Objekttyp ist immer WF_TASK.DISPLAY. Mit dieser Aufgabe können beliebig viele Planstellen verknüpft sein. Es wird dann diejenige Planstelle herangezogen, welche gleichzeitig auch in der
Workbench Strukturen
als personelles Soll gepflegt ist (Schnittmenge).
Falls kein Bearbeiter gefunden wird, sucht das System nach gleichem Muster in der übergeordneten Struktur nach dem nächstmöglichen Bearbeiter.
Strukturelement und Planstellen müssen sich im Status
Aktiv
befinden.
Wenn auf diesem Weg kein Bearbeiter gefunden wird, greift die Clearinglogik (siehe unten).
Treten im Fall der Regel AC11200001 bzw. AC11200006 Fehler auf, wird diese Aufgabe aufgerufen. Es handelt sich um eine Standardaufgabe, die nicht in den Workflowprozess integriert ist, d.h. nicht ausgeführt werden soll. Der Objekttyp ist immer WF_TASK.DISPLAY.
Falls die eigentlich vorgesehene Benutzerfindung nicht funktioniert, wird das Workitem an alleBenutzer oder Planstelleninhaber weitergeleitet, welche dieser speziellen Aufgabe zugeordnet sind. Diese können dann das Workitem an den richtigen Bearbeiter weiterleiten.
Die Bearbeiterzuordnung wird direkt für diese speziellen Standardaufgaben vorgenommen. Unter den Bearbeitertypen können Sie beispielsweise eine Organisationseinheit, Planstelle oder Benutzer auswählen.
Erst wenn auch mit der Clearinglogik niemand gefunden wird, meldet das System einen Fehler (Information an den Administrator).