Nutzungsrate

Verwendung

Bei einem Luftfahrzeug wird für jeden Flug die erbrachte Flugleistung in einem Messwert ermittelt. Der Wert muss dann in das System übertragen werden. Er wird als Messwert am entsprechenden Messpunkt am Master-Equipment eingetragen. Nach einem definierten Zeitraum steht eine Inspektion im Dock an. Diese regelmäßigen, auf der aktuellen Leistung des Flugstundenzählers basierenden Aktionen werden automatisch per Wartungsplanterminierung generiert. Hierzu wird ein aufsteigender Flugstundenzähler pro Luftfahrzeug mitgeführt.

Wenn ein Luftfahrzeug nicht optimal genutzt wird, kann es schon lange vor dem Zeitpunkt der Inspektion die maximalen Flugstunden erreicht haben oder mit restlichen Flugstunden in die Inspektion kommen.

Mit der Anwendung Massenänderung Nutzungsrate können Sie die Nutzungsrate für mehrere Luftfahrzeuge gleichzeitig ändern.

Integration

Die Nutzungsrate wird in der Anwendung Kontrolliertes Abfliegen verwendet.

Voraussetzungen

Folgende Stamm- und Bewegungsdaten müssen im System vorhanden sein:

technische Objekte

Messpunkte

Messbelege

Funktionsumfang

Zur Steuerung der Nutzung wird die Nutzungsrate aus dem Master-Equipment in erweiterter Form verwendet. Folgende Größen sind dabei maßgeblich:

Istnutzungsrate

Die Istnutzungsrate gibt an, wie viele Flugstunden tatsächlich in einem Monat geleistet wurden.

Sollnutzungsrate

Die Sollnutzungsrate gibt die geplanten Flugstunden eines Luftfahrzeugs für eine bestimme Periodendauer an.

Die Sollnutzungsrate tragen Sie im Master-Equipment in der Liste quantitative Nutzungsrate ein.

Ideale Nutzungsrate

Die ideale Nutzungsrate gibt an, wie viele Stunden ein Luftfahrzeug idealerweise monatlich fliegen sollte, damit es ohne restliche Flugstunden in eine bevorstehende Inspektion kommt.

Restflugstunden

Bei den Restflugstunden handelt es sich um die verbleibenden Flugstunden bis zur Inspektion.

Die Restflugstunden ergeben sich aus dem aktuellen Stand des Flugstundenzählers und dem Planzählerstand der letzten durchgeführten Inspektion (Startzählerstand).

Das folgende Beispiel verdeutlicht die Berechnung der Restflugstunden.

Dritteperiodische Inspektion alle 400 Stunden

LFZ

aktuelle Flugstunden

letzter Planzählerstand

Restflugstunden

Ermittlung

Lfz 1

489

289

200

289 + 400 - 489

Lfz 2

505

205

100

205 + 400 - 505

Lfz 3

690

340

50

340 + 400 - 690

Lfz 4

467

92

25

92 + 400 - 467