Ablauf Synchronisationsreport

Verwendung

Beim Ablauf des Synchronisationsreports führen die Systeme die folgenden Schritte durch.

Funktionsumfang

Vorbereitende Schritte im dezentralen System
  1. Prüfung der Konfiguration

    Die lokalen Parameter werden abgefragt.

  2. Öffnung des Synchronisationsprotokolls

    Ist das nicht möglich, bricht der Synchronisationsreport ab.

  3. Prüfung der Verbindung zum Partnersystem

  4. Abfrage des Synchronisationsreports

    Wenn bereits ein Report läuft, bricht der zweite ab.

  5. Abfrage des Modus

    Wenn der Modus Offline ist, wird der Zähler für den transienten Übergang zurückgesetzt und der Administrator informiert.

  6. Prüfung der tRFC-Queue

    Wenn IDocs vorhanden sind, wird der transiente Übergang gestartet.

Vorbereitende Schritte in beiden Systemen
  1. Durchführung des Verbindungstests

  2. Anlegen des Application Log remote im Partnersystem

    Ab jetzt werden alle Meldungen in beiden Systemen parallel erfasst.

  3. Abholen der Transporte, wenn gewünscht

    Wenn neue Transportdateien vorhanden sind, werden sie vom zentralen System ins dezentrale System kopiert. Der Administrator wird informiert.

    Wenn das System offline ist, beendet sich der Synchronisationsreport sofort.

  4. Start des Synchronisationsreports, zunächst im dezentralen System, dann wird eine Schattenkopie in Gegenrichtung im zentralen System gestartet.

  5. Festlegen der Partnervereinbarung auf Sammeln

  6. Auswertung der Änderungszeiger, der Nachrichtentypen und desALE-Status, bei Bedarf Anlegen von IDocs

  7. Auswertung des ALE-Status

Kommunikationsschritte

Die folgenden Schritte richten sich danach, ob Transporte vorhanden sind oder nicht:

  • Wenn keine Transporte vorhanden sind, werden (vom zentralen System initiiert) im dezentralen System die IDocs nach Priorität verarbeitet.

  • Wenn Transporte vorhanden sind,

    1. werden die IDocs übertragen (initiiert vom dezentralen System)

    2. werden die Transporte abgeholt und importiert

Abschließende Schritte
  1. Statusabfrage, ob die Systeme immer noch online sind

  2. Zurücksetzen der Zähler für transienten Übergang

  3. Setzen der Partnervereinbarungen Sofort senden

  4. CCMS-Monitoring-Auswertung in beiden Systemen und Einträge ins Application Log

  5. Sollte der Synchronisationsreport abbrechen, wird er sofort neu gestartet und die Partnervereinbarungen werden wieder auf Sofort senden gestellt.

  6. Das Application Log wird in beiden Systemen vervollständigt, die Tabelle GS_REMOTE:SYSTEM_LOGSYS wird entsperrt und das Application Log angezeigt.

Das Synchronisationsprotokoll kann mit der Anwendung Anwendungslog auswerten (Transaktion /ISDFPS/SLG1) eingesehen werden.

Nach Abschluss des Synchronisationsreports wird das Synchronisationsprotokoll angezeigt. Sollten während des Synchronisationslaufes Fehler aufgetreten sein, werden automatisch Workitems erzeugt und an die festgelegten Benutzer weitergeleitet. Diesen Workitems wird das vom Report erzeugte Synchronisationsprotokoll zugeordnet.

Erfolgreich durchgeführte Schritte werden als solche gekennzeichnet und ebenfalls im Synchronisationsprotokoll aufgenommen.