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Testdaten organisieren 
In eCATT wird der Großteil der Testdaten gewöhnlich getrennt von den Testskripten in Testdatencontainern gespeichert. Hauptgründe hierfür sind Wiederverwendbarkeit und Wartbarkeit. Die Testdatencontainer und ein Testskript werden in einer Testkonfiguration zusammengeführt, um einen ausführbaren Testfall anzulegen.
Die einfachste Verwendung von Testdatencontainern ist das getrennte Anlegen von jeweils einen Container für jedes Testskript. Dadurch ist es jedoch nicht möglich, die zahlreichen Vorteile der Wiederverwendung zu nutzen. Testdaten können effektiver genutzt werden, wenn ein einzelner Testdatencontainer für eine vollständige Anwendung oder Subapplikation angelegt wird (wie im oberen Teil der folgenden Grafik dargestellt). Das Speichern aller Testdaten in einem Container erleichtert es, die Daten konsistent zu halten. Anders als bei der Verwendung eines einzelnen Testdatencontainers für alle Parameter können Sie die Parameter auf unterschiedliche Testdatencontainer verteilen (wie im unteren Teil der Grafik dargestellt). Wenn Sie beispielsweise eine große Anzahl von Skripten haben, die jeweils viele Parameter enthalten, könnten Sie zu dem Schluss kommen, dass die Verwendung von einzelnen Testdatencontainern nicht mehr eine praktische Lösung ist. In diesem Fall können Sie die Parameter in logische Gruppen unterteilen, jede davon in ihren eigenen Testdatencontainer.

Diese letzte Vorgehensweise wird durch das untere Beispiel veranschaulicht, in dem die auf ein Flugdatenmodell basierten Rohdaten für eine Transaktion in der Tabelle dargestellt sind. Wie die Grafik zeigt, teilen sich viele der Daten in zwei logische Gruppen auf (Fluggesellschaft und Flugzeugtyp) und viele dieser Felder haben identische Werte.
Sie können die Flugzeugtypdaten und die Fluggesellschaftdaten in verschiedene Testdatencontainer unterteilen und Sie dadurch zweckmäßig wiederverwenden, wenn ein Testskript Daten der entsprechenden Gruppe anfordert. Außerdem sind die Daten komprimiert, weil bestimmte Kombinationen nur einmal auftreten (zum Beispiel: LH 400), wodurch Sie eine Änderung der Kombination nur an einer Stelle vorzunehmen brauchen, damit sie an alle Tests, die Bezug darauf nehmen, übertragen wird.

Wie andere eCATT-Objekte enthält der Testdatencontainer obligatorische Attribute (Titel, Paket, Verantwortlicher und Anwendungskomponente) sowie Attribute mit Verwaltungsinformationen. Testdatencontainer bestehen aus Parametern und Varianten. Die Parameter beschreiben die Schnittstelle des Containers und die Varianten speichern die Daten. Sie definieren die Parameter auf dieselbe Weise wie die Parameter in einem Testskript mit dem Unterschied, dass das Feld Sichtbarkeit nicht vorhanden ist, weil es hier nicht sinnvoll ist, die Parameter als Import- oder Exportparameter zu definieren. Wenn ein Parameter strukturiert ist, können Sie ihn im Struktur-Editor anzeigen und bearbeiten.

Jede Variante enthält ein Feld für jeden Parameter. Wenn in einem Feld keine Variante eingegeben wurde, wird der in der Variante ECATTDEFAULT angegebene Wert verwendet.
