!--a11y-->
Domäne und ersten Track im CMS anlegen 
In diesem Schritt legen Sie eine Domäne und einen Track im Change Management Service (CMS) an. Damit stellen Sie dem SAP NetWeaver Developer Studio die Development-Configuration für das komponentenbasierte Entwickeln zur Verfügung und definieren eine Transportumgebung, mit der Sie die entwickelte Softwarekomponente über eine Konsolidierung und Qualitätsicherung bis zum produktiven Einsatz bringen.

Die Werte für Domain ID und CMS Name werden im SLD hinterlegt. Sie können den Domain ID und den CMS Name nur einmal vergeben. Wenn Sie den Namen Tst schon in einem anderen Beispiel vergeben haben, müssen Sie die Domänendaten zuerst im SLD löschen.

Verwenden Sie nur dreistellige Namen für den Domain ID.
Um im CMS eine Domäne anzulegen, gehen Sie folgendermaßen vor:
...
1. Starten Sie im Browser die Einstiegsseite der SAP NetWeaver Java Development Infrastructure mit folgender URL:
http://<host>:5<Instanznummer>00/devinf
Ersetzen Sie <host> mit dem Rechnernamen, auf dem Sie die JDI installiert haben, und ersetzen Sie die <Instanznummer> mit der SAPSYSTEM-Nummer der J2EE Engine.

Die SAPSYSTEM-Nummer haben Sie bei der Installation der J2EE Engine vergeben. Sie finden die Nummer auch im File-System der J2EE-Engine-Installation unter folgendem Pfad:
usr ® sap ® <Systemname> ® JC<Instanznummer>
2. Wählen Sie den Link Change Management Service. Sie gelangen auf den Anmeldebildschirm. Melden Sie sich mit dem Benutzer Admin an, den Sie im Schritt Benutzer anlegen und Gruppen zuordnen angelegt haben. Sie gelangen auf das Bild Change Management Service Landscape Configurator und befinden sich auf der Registerkarte Domain Data.

Wenn Sie bereits einen Track angelegt haben, öffnet sich der CMS im Transport Studio. Sie müssen dann zunächst in den Landscape Configurator wechseln.

Falls Sie bereits eine Domäne angelegt haben und nur eine neue Softwarekomponente aus dem SLD herunterladen wollen, wählen Sie auf der Registerkarte Domain Data die Funktion Update CMS.
3. Geben Sie auf der Registerkarte Domain Data die folgenden Daten ein:
Domain Daten |
Wert |
CMS Name |
Tst |
CMS Description |
Tst |
CMS URL |
http://<Host-Name>:<Port-Number> Ersetzen Sie <Host-Name> und <Port-Number> mit dem Rechnernamen und dem Port der J2EE Engine, auf der Sie das CMS installiert haben. |
CMS User |
CMSadm |
Password |
Das Passwort, das Sie im vorhergehenden Schritt dem Benutzer CMSadm zugewiesen haben. |
Transport Directory |
Geben Sie einen Verzeichnisnamen an der vom CMS angelegt werden kann. Der Default-Wert unter Windows ist C:\usr\sap\JTrans. In diesem Fall legt das CMS das Unterverzeichnis JTrans an. |
Domain ID |
Tst |
Domain Name |
Tst |
Domain Description |
Tst |
SLD URL |
http://<Host-Name>:<Port-Number> Ersetzen Sie <Host-Name> und <Port-Number> mit dem Rechnernamen und dem Port der J2EE Engine, auf der das SLD installiert ist. |
3. Wählen Sie Save Domain. Sie erhalten die Meldung Your data has been saved.
...
1. Wechseln Sie auf die Registerkarte Track Data.
2. Um einen Track anzulegen, geben Sie folgende Daten ein:
Track Daten |
Wert |
Repository Type |
DTR |
Track ID |
TECHNO |
Track Name |
TECHNO |
Track Description |
Track for Software Component Technology |
DTR URL |
http://<Host-Name>:<Port-Number>/dtr Ersetzen Sie <Host-Name> und <Port-Number> mit dem Rechnernamen und dem Port der J2EE Engine, auf der das Design Time Repository (DTR) installiert ist. |
CBS URL |
http://<Host Name>:<Port> Ersetzen Sie <Host-Name> und <Port-Number> mit dem Rechnernamen und dem Port der J2EE Engine, auf der der Component Build Service (CBS) installiert ist. |
Development Configuration |
TECHNO (Dieser Wert ist eine Kopie des Track Namens und an dieser Stelle nicht änderbar.) |
Development Configuration Description |
Track for Software Component Technology (Dieser Wert ist eine Kopie der Track Description und an dieser Stelle nicht änderbar.) |
Development Configuration Path |
TECHNO/1.0 |
3. Wählen Sie in der Tabelle Software Components for Development die Funktion Add SC.... Sie gelangen auf das Dialogbild Add Software Component.
4. Wählen Sie in der Tabelle die Softwarekomponente Technology aus.
Der zugehörige Vendor example.org und das Release 1.0 werden in den entsprechenden Feldern angezeigt. Belassen Sie den Package Type auf Source and Archive.
Wählen Sie Add. Die Softwarekomponente Technology wird in die Tabelle eingefügt. Gemäß den definierten Abhängigkeiten fügt der CMS folgende Softwarekomponenten in die Tabelle Required Software Components ein:
¡ SAP_BUILDT
¡ SAP_JTECHS
¡ SAP-JEE
5. Schließen Sie das Dialogfenster mit Close.
6. Wechseln Sie auf die Registerkarte Runtime Systems.
7. Kreuzen Sie unter Selected Runtime Systems folgende Laufzeitsysteme an:
¡ Development
¡ Test
¡ Production
8. Tragen Sie folgende Daten für den Software Deployment Manager (SDM) ein:
¡ SDM Host Name: Rechnername, auf dem Sie Ihre J2EE Engine für die zentralen Integrationstests installiert haben, z.B. myserver.
¡ SDM Port Number: Portnummer über die der SDM angesprochen wird, z. B. 5<Instanznummer>18.
¡ SDM Passwort: Das Passwort, das Sie bei der Installation der J2EE Engine für den SDM vergeben haben.

Der Default Port des SDM ist 18. Sollten Sie die Port-Einstellungen bei Ihrer Installation geändert haben, müssen Sie die Port-Nummer entsprechend anpassen.
Lassen Sie die Option Disable automatic deployment unmarkiert.
9. (Optional) Expandieren Sie das Tray View/Edit Deployment Substitution Parameters. Die Deployment-Substitutionsparameter für das ausgewählte Laufzeitsystem werden angezeigt.
10. Fügen Sie auf dieselbe Weise die Laufzeitsysteme Test und Production hinzu.
11.
Wählen Sie
Save. Sie erhalten die Meldung Track created
successfully.
Sie haben im CMS eine Domäne und einen Track für die Entwicklung der Softwarekomponente Technology angelegt. Mit dem Anlegen des Tracks generiert das CMS auch die Development-Configurations für die Entwicklung und die Konsolidierung der Ressourcen sowie die dazugehörenden Workspaces im DTR. Ebenfalls generiert der CMS die erforderlichen Buildspaces im CBS für einen zentralen Build der Softwarekomponente.
Durch die Definition von Laufzeitsystemen haben Sie auch bereits die J2EE Engines festgelegt, in denen Sie neue Änderungen an der Applikation integrieren, testen und produktiv nutzen können.
