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Schreiboptimiertes
DataStore-Objekt 
DataStore-Objekt, das nur aus einer Tabelle der aktiven Daten besteht. Die Daten werden über den Datentransferprozess geladen.
Daten, die in schreiboptimierte DataStore-Objekte geladen werden, stehen sofort für die Weiterverarbeitung zur Verfügung.
Als Einsatzgebiet sind folgende Szenarios denkbar:
· Sie setzen ein schreiboptimiertes DataStore-Objekt als Zwischenlager für große Mengen von Daten ein, auf denen Sie komplexe Transformationen ausführen, bevor sie in das DataStore-Objekt geschrieben werden. Anschließend können die Daten in weitere (kleinere) InfoProvider fortgeschrieben werden. Die komplexe Transformation muss dann nur einmal für alle Daten angelegt werden.
· Sie nutzen schreiboptimierte DataStore-Objekte als EDW-Ebene zur Speicherung aller Daten. Erst bei der Fortschreibung der Daten in weitere InfoProvider werden betriebswirtschaftliche Regeln angewandt.
Für das schreiboptimierte DataStore-Objekt werden keine SIDs erzeugt, und es ist keine Aktivierung nötig. Dadurch können die Daten schneller gespeichert und weiterverarbeitet werden. Obwohl ein Reporting auf diesem DataStore-Objekt möglich ist, empfehlen wir, es eher als Konsolidierungsebene zu verwenden, und die Daten von dort aus in weitere InfoProvider, Standard-DataStore-Objekte oder InfoCubes, fortzuschreiben.
Da das schreiboptimierte DataStore-Objekt nur aus der Tabelle der aktiven Daten besteht, entfällt die beim Standard-DataStore-Objekt nötige Aktivierung der Daten. Die Daten werden dadurch schneller verarbeitet.
Es findet keine Aggregation der geladenen Daten statt, dadurch wird die Historie der Daten erhalten. Werden zwei Datensätze mit gleichem logischen Schlüssel aus der Quelle extrahiert, so werden beide Sätze im DataStore-Objekt gespeichert. Der für die Aggregation verantwortliche Recordmode bleibt jedoch erhalten, so dass die Aggregation der Daten zu einem späteren Zeitpunkt in Standard-DataStore-Objekten stattfinden kann.
Das System generiert für das schreiboptimierte DataStore-Objekt einen eindeutigen technischen Schlüssel. Die Standard-Schlüsselfelder sind bei diesem Typ nicht unbedingt erforderlich. Bestehen trotzdem Standard-Schlüsselfelder, so werden sie zur Unterscheidung von diesem technischen Schlüssel semantischer Schlüssel genannt. Der technische Schlüssel besteht aus den Feldern Request GUID (0REQUEST), Datenpaket (0DATAPAKID) und Datensatznummer (0RECORD). Zu diesem werden immer nur neue Datensätze geladen.
Sie können angeben, dass die Eindeutigkeit der Daten nicht geprüft wird. Wenn Sie die Eindeutigkeit nicht prüfen lassen, dann können in der aktiven Tabelle des DataStore-Objektes mehrere Sätze mit demselben Schlüssel enthalten sein. Wenn Sie dieses Kennzeichen nicht setzen, und die Eindeutigkeit prüfen lassen, dann wird für die InfoObjects im semantischen Schlüssel ein eindeutiger Index mit dem technischen Namen "KEY" generiert. Da das schreiboptimierte DataStore-Objekt kein Change Log besitzt, werden keine Deltas im Sinne von Before- und After-Images erzeugt. Beim Fortschreiben der Daten in angeschlossene InfoProvider werden nur Requests fortgeschrieben, die dort noch nicht verbucht sind.
Aus Performancegründen werden keine SID-Werte für die geladenen Merkmale erzeugt. Die Daten stehen trotzdem für das Reporting zur Verfügung. Allerdings muss hierbei im Vergleich zu Standard-DataStore-Objekten mit Performanceeinbußen gerechnet werden, da dafür während der Auswertung die notwendigen SID-Werte erzeugt werden.
