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Einsatzmöglichkeiten

Entwicklungsprojekte des Business Intelligence werden in den meisten Fällen nicht in einem Produktivsystem durchgeführt, sondern in einem oder – abhängig von ihrem Umfang – in mehreren Entwicklungssystemen.

Wenn Sie Ihre Entwicklungsprojekte in einem Entwicklungssystem durchführen, müssen Sie die Entwicklungen in das Zielsystem (ein Test- oder Produktivsystem) transportieren.

Über den Transportanschluß können Sie die neu angelegten oder geänderten Objekte des Business Intelligence in dem jeweiligen Entwicklungssystem sammeln und anschließend in Verbindung mit dem Change and Transport Organizer (CTO) transportieren.

Hinweis

Weitere Informationen über die Technik des SAP Change and Transport System (CTS) finden Sie unter

·         StrukturlinkTransport Organizer

·         StrukturlinkTransportstrategie im CTS

Ablauf

Die folgende Darstellung veranschaulicht den Transportprozeß:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Eine typische Systemlandschaft besteht aus einem Entwicklungssystem, einem Konsolidierungssystem und einem Produktivsystem. Transportiert werden kann nur entweder zwischen OLTP-Systemen (O1, O2, O3) oder zwischen BI-Systemen (B1, B2, B3). Die Kommunikation zwischen OLTP-Systemen und BI-Systemen findet während des Hochladens über RFC (Remote Function Call) statt.

...

       1.      Extraktorerweiterungen und Änderungen der Metadaten werden in den OLTP-Systemen automatisch auf Transportaufträge geschrieben und müssen vom OLTP-Entwicklungssystem in das OLTP-Konsolidierungssystem und in das OLTP-Produktivsystem transportiert werden.

       2.      Um quellsystemspezifische Objekte wie z.B. Transferstrukturen transportieren zu können, müssen Sie die Mapping-Tabelle im BI-Zielsystem pflegen. Übertragungsregeln und DataSources werden während des Transportes mit Hilfe der Mapping-Tabelle konvertiert.

Hinweis

Weitere Informationen über die Besonderheiten von quellsystemabhängigen Objekten finden Sie in der Dokumentation zum Kunden-Content unter StrukturlinkTransport und Auslieferung von quellsystemabhängigen Objekten.

a.       Sie befinden sich auf dem Bild Data Warehousing Workbench: Transportanschluß. Wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Umsetzung mit der Quick-Info Umsetzung logische Systemnamen. Sie gelangen auf das Bild Sicht "Umsetzung von Quellsystemnamen nach dem Transport".

Hinweis

Vom Bild Data Warehousing Workbench: Modellierung aus wählen Sie Werkzeuge ® Umsetzung der Logischen Systemnamen. Sie gelangen auf das Bild Sicht "Umsetzung von Quellsystemnamen nach dem Transport".

b.       In der Mapping-Tabelle werden die bereits angelegten Umsetzungen angezeigt: Ein Ur-Quellsystem ist im allgemeinen das OLTP-Entwicklungssystem. Das entsprechende Ziel-Quellsystem ist dasjenige OLTP-System, das mit dem Bi-Zielsystem verbunden ist. Über Neue Einträge gelangen Sie auf das Bild Neue Einträge: Übersicht Hinzugefügte. Geben Sie die gewünschten logischen Systemnamen für die Quellsysteme vor und nach dem Transport an. Für das Ziel-Quellsystem können Sie über die Wertehilfe einen logischen Systemnamen auswählen oder einen neuen Wert anlegen.

       3.      Um die Konsistenz der Systeme zu sichern, werden die DataSource-Metadaten aus dem BI- Entwicklungssystem hingegen nicht in die folgenden BI-Systeme transportiert. Sie müssen die DataSource-Metadaten in jedes BI-System erneut aus dem entsprechenden OLTP-System replizieren.

Replizieren Sie die Metadaten vor dem ersten Transport zwischen BI-Systemen (B1 in B2, B2 in B3) aus dem verbundenen OLTP-System in das jeweilige BI-Zielsystem.

Beispiel

Wenn beispielsweise eine Transferstruktur transportiert wird, kann diese erst dann aktiviert werden, wenn die entsprechende DataSource im Zielsystem bereist vorhanden ist.

       4.      Für die Konsolidierungssysteme genügen Server mit einer kleineren Konfiguration. Der Kunde kann in diesen Systemen testen, wie sich die Transporte auf die Funktionalität des Systems auswirken.

       5.      BI-Objekte werden als logische Objekte (TLOGO-Objekte) aus einem Quellsystem in ein Zielsystem transportiert. Eine Übersicht über die transportrelevanten Metadaten-Objekttypen des Business Intelligence finden Sie unter Transportrelevante Metadaten-Objekttypen.

Hinweis 

Um Objekte eines bestimmten Objekttyps auch in Systemen ändern zu können, die global auf "nicht änderbar" stehen, haben Sie folgende Möglichkeit:

                                                  i.       Sie befinden sich auf dem Bild Data Warehousing Workbench: Transportanschluß. Wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Objektänderbarkeit. Sie gelangen auf das Dialogfenster Änderbarkeit von Objekttypen (falls System nicht änderbar). Das System zeigt alle Objekttypen an, die Sie auf "änderbar" setzen können. (Strukturelle Objekte, z.B. InfoCubes, gehören nicht dazu.)

                                                ii.       Mit Doppelklick auf den Objekttyp wird dieser änderbar.

                                               iii.       Wählen Sie Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt Weiter.

Achtung 

Beachten Sie, daß diese Objekte nicht mehr an das Transportwesen angeschlossen sind. Daher empfehlen wir dieses Verfahren nur bei Produktivsystemen.

       6.      Für den Transport können Sie zwischen folgenden Strategien wählen:

-         Standard-Transportwesen

-         BI-Transportwesen

Hinweis

Weitere Informationen über die Vorteile des Einsatzes jedes dieser Verfahren finden Sie unter Standard- und BI-Transportanschluß (Vergleich).

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