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Abgrenzung Drag&Relate -
Bericht-Bericht-Schnittstelle 
Die Funktion Drag&Relate ersetzt die Funktion Springen per Bericht-Bericht-Schnittstelle nicht. Die beiden Funktionen ergänzen einander und haben folgende Unterschiede:
· Nur ein Objekt und ein Schlüssel können zur selben Zeit zugeordnet werden.
· Drag&Relate kann mit transitiven Relationen arbeiten.

Sie können beispielsweise das Merkmal Geschäftspartner (0BPARTNER) auf eine SAP-Transaktion ziehen, welche Informationen zum Geschäftspartner enthält. Ermöglicht wird diese Navigation durch die 1:1-Schlüsselbeziehung zwischen 0BPARTNER und dem korrespondierenden BOR-Objekt BUS 1006.
Sie können beispielsweise auch das Merkmal Kundennummer (0CUSTOMER) auf eine SAP-Transaktion ziehen, welche Informationen zum Merkmal enthält, wenn 0BPARTNER (Geschäftspartner) ein Navigationsattribut von 0CUSTOMER ist.
Um D&R zwischen einem BW-Merkmal und einem BOR-Objekt zu ermöglichen, wird eine 1:1-Schlüsselbeziehung zwischen einem Merkmal und einem BOR-Objekt oder zwischen einem Attribut (Anzeige- oder Navigationsattribut) des Merkmals und dem BOR-Objekt benötigt.
· Wenn das Drag&Relate-Ziel ein ERP-System ist, können nicht alle Objekte BOR-Objekten zugeordnet werden (z.B. Zeitmerkmale). Beachten Sie die Liste der Drag&Relate-fähigen Merkmale. Alle anderen Zuordnungen eines BW-Merkmals zu einem Objekt außerhalb von SAP BW müssen auf der Basis eines Beratungsprojekts bewertet werden, da es sich hierbei nicht um eine Standardfunktion handelt. Siehe auch Arbeiten mit BOR-Objekten und BW-InfoObjects.
· Felder müssen manuell zugeordnet werden.
· Nicht für Aufrisse auf Einzelpostenebene geeignet (Kontext fehlt).
Setzen Sie Drag&Relate für 1:1-Objektzuordnungen ein und beachten Sie hierbei, dass die Objekte identische Schlüssel haben.
· Der vollständige Navigationsstatus wird an das Ziel übergeben (d.h. verschiedene InfoObjects und komplexe Selektionskriterien).
· Automatische Metadatenzuordnung über Extraktstrukturen
·
Funktioniert für SAP-Systeme,
SAP-Transaktionen, Programme und URLs. Siehe auch
Sender-Empfänger-Zuordnung
zur BBS im BW bearbeiten.
Verwenden Sie die Bericht-Bericht-Schnittstelle in
Szenarios, bei denen der gesamte Kontext übergeben werden muss. Weitere
Informationen finden Sie unter
Bericht-Bericht-Schnittstelle.
Die Navigation im Portal kann eine Alternative zu
Drag&Relate oder Springen per Bericht-Bericht-Schnittstelle sein. Dafür
ist eine Erweiterung des
Kontextmenüs mit JavaScript notwendig. Das Kontextmenü kann mit einem
bestimmten Merkmal verknüpft werden (siehe Menüeintrag per
JavaScript hinzufügen). In der Befehlsverarbeitung
wird die
Navigation API des
Portals aufgerufen. Die JavaScript-Funktion EPCM.doNavigate führt die
Navigation zu anderen iViews bzw. Portalseiten durch.
Wenn iViews mit BEx Web Applications das Ziel einer Navigation sind, können Sie Befehl-URLs mithilfe des Parameters target übergeben. Der Parameter target ist der Pfad im Portal Content Directory (PCD). Die Befehl-URL muss mit &DynamicParameter= <URL> an den Pfad angehängt werden. Beachten Sie, dass in <URL> die Zeichen ’=’ durch ’%3D’ und ’&’ durch ’%26’ ersetzt werden müssen.
Sinnvoll sind insbesondere Befehl-URLs zur Übergabe von Filtern und Variablen. Es können mehrere Objekte als Filter oder Variablen übergeben werden. Unter Umständen lässt sich jedoch nicht der vollständige Kontext einer Zelle ermitteln (siehe Web Design API für Tabellen).
Weitere Informationen darüber, wie Sie feststellen können, ob die BEx Web Application im Portal läuft, finden Sie unter BEx Web Application oder Query als iView im Enterprise Portal.
