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Scorecard: Ursache-/Wirkungskette 
Verwendung
Diese Funktion dient dazu, die Strategieelemente einer Strategie im Sinne einer Ursache-/Wirkungskette miteinander zu verbinden. Dahinter steht die Überlegung, dass die einer Strategie zugeordneten Strategieelemente nicht unverbunden nebeneinander stehen, sondern sich gegenseitig beeinflussen. Der Aufbau einer Ursache-/Wirkungskette hilft dabei, die Zusammenhänge zwischen den Elementen einer Strategie besser zu verstehen.
GUI-Version
Die Ursache-/Wirkungskette wird mittels einer Tabelle dargestellt, indem die Zuordnung zwischen beeinflusstem und beeinflussendem Strategieelement wiedergegeben wird. In der GUI-Version können Sie keine Änderungen durchführen.
Web-Version
Die Strategieelemente erscheinen mit ihrem aktuellen Statussymbol als ovale Objekte auf der Präsentationsfläche. Die Fläche selbst gliedert sich horizontal in die Perspektiven der Scorecard und vertikal in die verschiedenen Strategien. Innerhalb dieser Matrix werden alle Strategieelemente angezeigt, die in der Scorecard enthalten sind.
Integration
Von hier aus können Sie durch Doppelklick auf ein Element zur Detailansicht des Elements wechseln und dort Änderungen vornehmen. Nachdem Sie Ihre Eingaben gesichert und die Detailansicht geschlossen haben, werden die Änderungen sofort in die Ursache-/Wirkungskette übernommen.
Funktionsumfang
Funktionsumfang im BSC-Wizard
Über das Kontextmenü zur Ursache-/Wirkungskette können Sie die Ursache-/Wirkungskette ändern.
Einen neuen Wirkungspfeil fügen Sie wie folgt hinzu:
Um einen Wirkungspfeil zu löschen, klicken Sie auf den zu löschenden Wirkungspfeil und wählen die Taste für Löschen.
Sie können Strategieelemente gruppieren und von dieser Gruppe ausgehend Wirkungspfeile zu definieren:
Um eine Gruppe zu löschen, markieren Sie die Gruppe und wählen aus dem Kontextmenü Gruppe löschen.
Die Verbindungen zwischen den Elementen können eine m:n-Beziehung (viele-zu-viele) wiedergeben: Ein gegebenes Strategieelement kann auf mehrere andere Strategieelemente wirken, und es kann zugleich Wirkungsziel mehrerer anderer Strategieelemente sein. Außerdem sind Querverbindungen über Perspektiven- und Strategiegrenzen hinweg möglich.
Über
100 % können Sie den Zoomfaktor bestimmen.Im Kontextmenü können Sie bei Anzeigemodus zwischen Anzeige mit Strategien und Anzeige ohne Strategien wählen. Im ersten Fall sehen Sie Spalten, die mit dem Namen der Strategien bezeichnet sind. In jeder Spalte sind diejenigen Strategieelemente aufgeführt, die der jeweiligen Strategie zugeordnet sind. Dabei kann es sein, dass ein und dasselbe Strategieelement verschiedenen Strategien zugeordnet ist und damit in verschiedenen Spalten erscheint. Haben Sie Anzeige ohne Strategien ausgewählt, sehen Sie nur eine einzige Spalte für die gesamte Strategie. In diesem Fall tritt jedes Strategieelement – auch wenn es verschiedenen Strategien zugeordnet ist – nur ein einziges Mal auf.
Einzelne Strategien können Sie über das Kontextmenü aus- und einblenden (Strategie ausblenden bzw. Strategie anzeigen).
Funktionsumfang in der Web-Version
Es wird zwischen einer aktuellen Periode und einer Layout-Periode unterschieden. Die aktuelle Periode gibt in der Präsentation an, von welcher Periode die angezeigten Werte (z.B. der Status) gezogen werden; die Beziehungen in der Ursache-/Wirkungskette selbst beziehen sich jedoch auf eine Layout-Periode. Dies ist diejenige Periode, zu der Sie die Ursache-/Wirkungskette im BSC-Wizard zum letzten Mal vor der aktuellen Periode geändert haben.
Durch Einstellen einer anderen aktuellen Periode können Sie in der Präsentation den zeitlichen Verlauf der Statusänderungen der Strategieelemente verfolgen. Im BSC-Wizard besteht die Möglichkeit, die Beziehungen zwischen den Elementen ab einer bestimmten Periode zu verändern. Dies könnten Sie z.B. dafür nutzen, um eine Ursache-Wirkungs-Beziehung zu ergänzen, die sich erst in einer späteren Phase des betrachteten Zeitraums als Folge veränderter Rahmenbedingungen ergibt:

Die Grafik stellt den Fall dar, dass sich ab der Periode P4 eine bis dahin verborgene Wechselbeziehung zwischen zwei Elementen E1 und E2 ergibt. Um eine derartige Situation zu modellieren, aktivieren Sie im BSC-Wizard diejenige aktuelle Periode, ab der die Änderung in den Elementbeziehungen wirksam werden soll, nehmen die Änderung vor und sichern anschließend. Das hat zur Folge, dass die auf den fraglichen Zeitpunkt folgenden Perioden die von Ihnen vorgenommene Änderung ebenfalls berücksichtigen, sofern für die nachfolgenden Perioden ein Layout definiert ist (in der Grafik ist dies Periode P5 und alle späteren Perioden – bis zur nächsten Änderung). Die davor liegenden Perioden bleiben unverändert. Die Verbindungen zwischen den Elementen wird in der Layout-Periode (= P4) festgehalten.
Für eine ausgewählte aktuelle Periode und die dargestellte Layout-Periode hat dies für das obige Beispiel die folgenden Auswirkungen in der Präsentation:
|
Ausgewählte aktuelle Periode |
Berechneter Status von Element E1 |
Wiedergegebenes Layout von Periode |
|
Periode P1 |
|
P1 |
|
Periode P2 |
|
P1 |
|
Periode P3 |
|
P1 |
|
Periode P4 |
|
P4 |
|
Periode P5 |
|
P4 |

Eine Layout-Periode löschen Sie im GUI-basierten Design der
Scorecard. Auf der Registerkarte Ursache-/Wirkungskette können Sie Layout-Perioden löschen.Über Strategie <-> Strategieanalyse wird Ihnen zu einer ausgewählten Strategie die Analysesicht präsentiert. In diesem Kontext können Sie über Kennzahl <-> Initiative zwischen der Darstellung der zugeordneten Kennzahlen und Initiativen wechseln.
Durch Doppelklick auf eine Kennzahl oder eine Initiative können Sie die Details zu dem ausgewählten Element in einem separaten Fenster einsehen und dort beispielsweise eine Beurteilung eingeben.
Aktivitäten
GUI-Version
Wählen Sie in der Präsentation einer Scorecard Ursache-/Wirkungskette.
Web-Version
Wählen Sie in der Präsentation einer Scorecard Strategieübersicht.
BSC-Wizard
Wählen Sie Scorecard-spezifische Aktivitäten ® Strategie ® Ursache-/Wirkungskette.
