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Funktionen des Kontextmenüs 
Bei den Web Items Navigationsblock, Tabelle, Chart, Liste der Exceptions, Liste der Bedingungen und Label gibt es ein Kontextmenü, das Sie durch rechten Mausklick auf den Text einer Zelle (Merkmal, Merkmalswert, Strukturbestandteil, Beschreibung der Exception, Beschreibung der Bedingung) erreichen.
Das Kontextmenü bietet abhängig vom Zellkontext, vom Web Item und von den Einstellungen des Web Templates im Web Application Designer verschiedene Funktionen an.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, das Kontextmenü auf eine einfache Version mit einer beschränkten Anzahl von Funktionen festzulegen. Wenn das Kontextmenü mehr Funktionen beinhalten soll, dann können Sie auch ein erweitertes Menü hinzufügen. Im Kontextmenü selbst können Sie dann mit den Menüeinträgen Erweitertes Menü und Einfaches Menü zwischen den beiden Versionen hin und her wechseln. Das einfache Menü enthält eine Teilmenge des erweiterten Menüs.

Sie können die einzelnen Funktionen des Kontextmenüs sowie das erweiterte Menü für eine Web Application im Web Application Designer aktivieren bzw. deaktivieren. Im Web Template legen Sie fest, welche Funktionen das Kontextmenü beinhaltet.
a. Wählen Sie im Web Application Designer im Fenster Eigenschaften das Web Template aus und wählen Sie die Registerkarte Web Item. Die Liste enthält die Eigenschaften des Web Templates.
b. Wählen Sie unter Einträge im Kontextmenü die gewünschte Einstellung zu den einzelnen Funktionen des Kontextmenüs aus.
- Wählen Sie Keine Anzeige, wenn die Funktion nicht im Kontextmenü angeboten werden soll.
- Wählen Sie Immer anzeigen, wenn die Funktion im einfachen und im erweiterten Kontextmenü angeboten werden soll.
- Wählen Sie Erweitertes Menü, wenn die Funktion nur im erweiterten Kontextmenü angeboten werden soll.
c.
Wählen Sie
Sichern.
Folgende Funktionen kann das Kontextmenü beinhalten:
Wählen SieZurück, wenn Sie einen Navigationsschritt auf diesem Query View rückgängig machen möchten. Dieser Query View ist der Data Provider für das Web Item, auf dem Sie die Funktion Zurück auswählen.
Wählen SieZurück zum Anfang, wenn Sie alle Navigationsschritte auf diesem Query View rückgängig machen möchten. Dieser Query View ist der Data Provider für das Web Item, auf dem Sie die Funktion Zurück zum Anfang auswählen.
Wählen Sie Vorwärts, wenn Sie einen Navigationsschritt auf diesem Query View wiederholen möchten, nachdem Sie Zurück gewählt haben. Dieser Query View ist der Data Provider für das Web Item, auf dem Sie die Funktion Vorwärts auswählen.
Wählen Sie Filterwert festhalten, wenn Sie nur die Daten zu einem Merkmalswert sehen möchten. Der Merkmalswert selbst wird aus dem Aufriss genommen.

Im Aufriss ist beispielsweise das Merkmal Land. Sie wählen auf dem Merkmalswert Deutschland die Funktion Filterwert festhalten. Die Daten der Tabelle werden nun auf Deutschland gefiltert, der Merkmalswert selbst, also Deutschland, wird im Aufriss nicht mehr angezeigt. Sie können nur im Navigationsblock oder im Filter sehen, dass die Tabelle auf Deutschland gefiltert ist.
Wählen Sie Filterwert festhalten auf Achse, wenn Sie nur die Daten zu einem Merkmalswert sehen möchten und gleichzeitig den Merkmalswert selbst weiterhin im Aufriss sehen möchten.

Diese Funktion ist vor allem bei den Web Items Chart und Karte sinnvoll, da Sie im Chart bzw. der Karte selbst sehen, in welchem Kontext die Daten stehen, d.h. wonach sie gefiltert sind. Der Chart / die Karte bleibt weiterhin interpretierbar.
Wählen Sie Filterwert auswählen, wenn Sie die Web Application nach Werten filtern möchten. Weitere Informationen finden Sie unter Filterwert auswählen.
Wählen Sie Filtern und Aufriss nach, um in einem Arbeitsschritt ein Merkmal auf einen Wert festzulegen (also zu filtern) und nach einem anderen Merkmal auf derselben Achse (Zeilen- oder Spaltenachse) aufzureissen.

Sie wählen die Funktion Filtern und Aufriss nach ® z.B. Region auf dem Merkmalswert Deutschland. Die Daten werden nach Deutschland gefiltert. Der Merkmalswert Deutschland verschwindet aus dem Aufriss. Gleichzeitig wird das Merkmal Region aufgerissen.
Im Navigationsblock oder auf einem Label können Sie auf Merkmalsbeschreibungen (z.B. Land) Aufreißen ® Senkrecht bzw. Waagerecht wählen, um das Merkmal entlang der Zeilen- bzw. Spaltenachse aufzureissen.
Wählen Sie im Kontextmenü auf einem Merkmalswert oder einer Merkmalsbeschreibung Hinzufügen Aufriss nach ® z.B. Region, wenn Sie ein Merkmal (z.B. Region) genau an einer gewünschten Position dem Aufriss hinzufügen möchten.
Mit dieser Funktion können Sie ein Merkmal / eine Struktur mit einem anderen Merkmal / einer Struktur vertauschen.
Wählen Sie Aufriss entfernen, wenn Sie ein Merkmal aus dem Aufriss entfernen möchten.
Mit dieser Funktion können Sie die Achsen der Query vertauschen. Wenn beispielsweise die Merkmale in den Zeilen und die Kennzahlen in den Spalten sind und Sie Achsen vertauschen wählen, dann werden die Kennzahlen in den Zeilen und die Merkmale in den Spalten angezeigt.
Wählen Sie Hierarchieknoten aufklappen bzw. Hierarchieknoten zuklappen, wenn Sie einen Hierarchieknoten aufklappen oder zuklappen möchten. Sie können den Hierarchieknoten auch durch Klicken auf das Hierarchiesymbol auf- bzw zuklappen.
Wenn Sie in den Eigenschaften der Query unter Aufbereitung der Daten die Option Zeilen bzw. Spalten hierarchisch anzeigen eingeschaltet haben, dann steht Ihnen im Kontextmenü auf dem hierarchisch dargestellten Merkmal diese Funktion zur Verfügung. Sie können einen Knoten nach dem nächsten Objekt auf der Achse aufreißen und sehen dann darunter die Werte bezüglich dieses Objekts.
Wählen Sie Hierarchie expandieren ® Stufe..., wenn Sie weitere Ebenen der Hierarchie anzeigen möchten. Sie können die Hierarchie aber auch durch Klicken auf die Hierarchiesymbole expandieren.
Siehe auch:
Mit dieser Funktion können Sie eine aktive Präsentationshierarchie ein- und wieder ausschalten.
Mit dieser Funktion können Sie nach Werten von Strukturbestandteilen aufsteigend oder absteigend sortieren.

Diese Funktion wird nur auf Zellen von Strukturbestandteilen angeboten, in deren Kontext alle Strukturen auf Einzelwerte festgelegt sind.
Sortieren Merkmal 1
Die Merkmalswerte oder Attribute eines Aufrissmerkmals können mit dieser Funktion nach verschiedenen Kriterien aufsteigend bzw. absteigend sortiert werden. Sie können nach dem Schlüssel oder der Bezeichnung sortieren.
Schlüssel werden in der Regel nach internem Format sortiert. Soll ein Merkmalswert nach externem Format sortiert werden, so müssen Sie dies am InfoObject hinterlegen.

Auf Hierarchielisten bleibt die Hierarchiestruktur, d.h. die "Vater-Kind-Beziehungen" bleiben erhalten. Die "Kinder" eines Knotens werden aber in der Reihenfolge des Sortierkriteriums angegeben. Mit der Funktion Sortieren nach Hierarchie kann die ursprüngliche in der Hierarchiedefinition angelegte Anordnung wieder hergestellt werden.
Berechne Resultate als
Mit dieser Funktion können Sie Resultatszeilen, die in der Query angezeigt werden, nach folgenden Kriterien neu berechnen:
Summation / Maximum / Minimum / Zählung aller Werte / Zählung aller Werte <> 0 / Durchschnitt über alle Werte / Durchschnitt über alle Werte <> 0 / Standardabweichung / Varianz / Resultat unterdrücken / Erster Wert / Letzter Wert
Weitere Informationen finden Sie unter Berechne Resultate als....
Berechne Einzelwerte als
Mit dieser Funktion können Sie Einzelwerte, die in der Query angezeigt werden, nach folgenden Kriterien neu berechnen:
Normierung auf Ergebnis / Normierung auf Gesamtergebnis / Normierung auf Quersumme / Rangliste / Rangliste (olympisch)
Weitere Informationen finden Sie unter Berechne Einzelwerte als....
Mit dieser Funktion werden die einzelnen Zellen eines Bereiches kumuliert, d.h. der erste Wert wird zum zweiten Wert addiert, dieses Ergebnis wird zum dritten Wert addiert usw. Die Zellen werden innerhalb einer Spalte von oben nach unten bzw. innerhalb einer Zeile von links nach rechts kumuliert. Bei einem Block von Einzelwerten, d.h. bei einem Aufriss sowohl in Zeilen und in Spalten, wird sowohl von oben nach unten als auch von links nach rechts kumuliert.

Diese Funktion ist insbesondere bei Aufrissen nach Zeitmerkmalen (z.B. Monaten) sinnvoll. Zusammen mit der Funktion Berechne Einzelwerte als ® Normierung auf Ergebnis und der Funktion Sortieren ®absteigend auf der entsprechenden Wertespalte erhalten Sie eine kumulierte Anteilsliste, die häufig als ABC-Liste bezeichnet wird.
Wählen Sie Springen, wenn Sie zu Dokumenten und zu Sprungzielen per Bericht-Bericht-Schnittstelle gelangen möchten. Weitere Informationen finden Sie unter Springen.
MS Excel 2000 Datei
Sie können die Querydaten nach MS Excel 2000 exportieren.
Die Querydaten werden wie Queries im BEx Analyzer eingebettet: Der Navigationszustand bleibt erhalten und die Formatierung wird übernommen. Sie sehen die Einschränkungen des Filters und die Daten in der Tabelle. Exceptions werden wie im Web farbig markiert angezeigt.
Darüber hinaus können Sie mit den BW-Funktionen des BEx Analyzer weiternavigieren.
CSV-Datei
Sie können die Querydaten in eine CSV-Datei (comma separated value) exportieren.
Im Gegensatz zum Export nach MS Excel 2000 sehen Sie nicht in welchem Kontext die Zahlen stehen, die Angaben des Filters stehen Ihnen hier nicht zur Verfügung. Die Formatierung (wie z.B. die Anzeige der Exceptions) ist in der CSV-Datei ebenfalls nicht vorhanden.
Weitere Informationen finden Sie unter Exportieren als CSV-Datei/Excel 2000-Datei.
Wählen Sie Bookmark, wenn Sie einen bestimmten Navigationszustand der Web Application festhalten möchten, um später wieder darauf zugreifen zu können. Weitere Informationen finden Sie unter Bookmark.
Wählen Sie Bookmark mit Daten, wenn Sie einen bestimmten Navigationszustand der Web Application zusammen mit den Daten festhalten möchten, um später wieder darauf zugreifen zu können. Wenn Sie die Bookmark-URL später wieder aufrufen, dann enthält die Web Application neben dem festgehaltenen Navigationszustand auch die historischen Daten vom Zeitpunkt des Bookmarks. Weitere Informationen finden Sie unter Bookmark.

Diese Funktion ist standardmäßig nicht im Kontextmenü enthalten. Sie können diese Funktion im Web Application Designer aktivieren.
a. Wählen Sie im Web Application Designer im Fenster Eigenschaften das Web Template aus und wählen Sie die Registerkarte Web Item. Die Liste enthält die Eigenschaften des Web Templates.
b. Markieren Sie unter Einträge im Kontextmenü die Eigenschaft Bookmark mit angezeigten Daten. In der Spalte Wert ist die Option Keine Anzeige eingestellt.
- Wählen Sie Immer anzeigen, wenn die Funktion im einfachen und im erweiterten Kontextmenü angeboten werden soll.
- Wählen Sie Erweitertes Menü, wenn die Funktion nur im erweiterten Kontextmenü angeboten werden soll.
c.
Wählen Sie
Sichern.
Wenn Sie die Web Application per E-Mail verteilen möchten, dann wählen Sie Verteilen ® via E-Mail. Sie können die Web Application zu einem bestimmten Zeitpunkt vorberechnen lassen oder als Online-Link den gewünschten Empfängern senden lassen.
Wenn Sie die Web Application in das Enterprise Portal als vorberechnete Datei oder als Online-Link stellen möchten, dann wählen Sie Verteilen ® via Enterprise Portal.
Sie gelangen in den Broadcasting Wizard, der Sie in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung unterstützt, die notwendigen Angaben zur Verteilung vorzunehmen. Falls gewünscht, können Sie vom Broadcasting Wizard auch in den BEx Broadcaster gelangen und dort zusätzliche Detailangaben vornehmen. Dort können Sie auch eine andere Web Application, eine Query oder eine Arbeitsmappe zur Vorberechnung und Verteilung auswählen.
Weitere Informationen finden Sie unter Funktionen des BEx Broadcaster.
Wählen Sie Eigenschaften, wenn Sie verschiedene Einstellungen für das Merkmal bzw. die Kennzahl vornehmen möchten. Weitere Informationen finden Sie unter Eigenschaften des Merkmals und Eigenschaften der Kennzahl.
Wählen Sie Kennzahldefinition, wenn Sie sehen möchten, wie sich eine konkrete Zahl in Ihrer Web Application zusammensetzt. Sie können überprüfen, ob Daten geladen wurden und Fehler analysieren. Weitere Informationen finden Sie unter Kennzahldefinition.
Wählen Sie Query-Eigenschaften, wenn Sie verschiedene Einstellungen für die Query zur Laufzeit vornehmen möchten. Weitere Informationen finden Sie unter Eigenschaften der Query.
Wählen Sie Währungsumrechnung, wenn Sie festlegen möchten, in welche Währung die Kennzahlen bzw. Strukturbestandteile der Query umgerechnet werden sollen. Weitere Informationen finden Sie unter Währungsumrechnung.
