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Verfügbarkeitsprüfung in SAP APO, Planung in
SAP R/3 
Wenn Sie die Planung in SAP R/3 Enterprise durchführen, müssen die Bedarfe in SAP Advanced Planning and Optimization (SAP APO) gebucht werden, wenn der Kundenauftrag in SAP R/3 Enterprise repliziert und gesichert wird.

In SAP CRM 3.0 werden die Bedarfe in SAP APO vom Kundenauftrag gebucht, wenn dieser in CRM Enterprise gesichert wird. In der Standardauslieferung ist dieses Verfahren eingestellt. Wir empfehlen dringend, dieses Verfahren zu verwenden, da es effizienter ist. Weitere Informationen finden Sie unter Verfügbarkeitsprüfung und Planung in SAP APO.
Wenn Sie die Planung dennoch in SAP R/3 Enterprise durchführen müssen, müssen Sie diese Einstellung ändern. Dies erfolgt in CRM Enterprise im Einführungsleitfaden (IMG) für Customer Relationship Management unter Grundfunktionen ® Verfügbarkeitsprüfung ® Verfügbarkeitsprüfung mit SAP APO ® Business Add-Ins ® Business Add-In für das Buchen von Bedarfen im SAP APO.

Wir empfehlen Ihnen dringend, SAP APO 3.0A oder ein höheres Release einzusetzen.
Die folgende Grafik (Abbildung 2) zeigt den Datenfluß zwischen CRM Enterprise und SAP APO:
...
1. Je nach Geschäftsszenario, das verwendet wird, wird ein Kundenauftrag in CRM Enterprise erfaßt oder an CRM Enterprise weitergeleitet. Das Produkt wird auf Positionsebene eingegeben; die Menge und der Wunschtermin werden in der Wunscheinteilung erfaßt.
2. Eine Verfügbarkeitsprüfung wird für 100 Stück des Produktes 4711 durchgeführt, die bis zum 10. Oktober an den Kunden geliefert werden sollen.
3. SAP APO gibt folgende Ergebnisse an CRM Enterprise zurück:
¡ können am 10. Oktober geliefert werden.
¡ Die restlichen 40 Stück können erst am 15. Oktober geliefert werden.
Es ermittelt außerdem die Lokation (Auslieferungswerk). Weitere Informationen finden Sie unter Lokationsfindung im Kundenauftrag.
In CRM Enterprise werden für die bestätigten Ergebnisse Bestätigungseinteilungen erzeugt.
Im SAP APO liveCache werden für diese Ergebnisse Bedarfe in Form von temporären Mengenbelegungen erzeugt.

Temporäre Mengenbelegungen sperren die Mengen für nachfolgende Kundenaufträge, wenn eine Produktverfügbarkeitsprüfung durchgeführt wird; sie sind jedoch nicht dispositionsrelevant.
Die temporären Mengenbelegungen haben den Status prepersistent. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zum Feld TOKz im Einführungsleitfaden (IMG) für SAP APO unter Globale Verfügbarkeitsprüfung (Globale ATP-Prüfung) ® Allgemeine Einstellungen ® Bedarfsprofil pflegen.
4. Der Kundenauftrag wird in CRM Enterprise gesichert.
Die temporären Mengenbelegungen werden dann in SAP APO gesichert und erhalten den Status persistent.

Wird der Kundenauftrag in CRM Enterprise nicht gesichert, werden die temporären Mengenbelegungen in SAP APO auch nicht gesichert, sondern verworfen.
5. Der Kundenauftrag wird als Geschäftsbeleg an CRM-Middleware übergeben.
6. Von CRM-Middleware wird der Kundenauftrag an SAP R/3 übergeben.
Die temporären Mengenbelegungen in SAP APO haben den Status postpersistent (SAP APO 3.0).
7. Da das Produkt 4711 im Integrationsmodell des APO Core Interface (APO-CIF) verzeichnet ist, holt SAP R/3 das Ergebnis der Verfügbarkeitsprüfung ab, die zuvor für den Kundenauftrag in CRM Enterprise durchgeführt wurde.
8. Das Ergebnis der Verfügbarkeitsprüfung wird an SAP R/3 übergeleitet. Wie in CRM Enterprise wird das Produkt auf Positionsebene eingegeben, und die Menge und der Wunschtermin werden in den Einteilungen erfaßt.
Die in SAP R/3 Enterprise erzeugte Kundenauftragsnummer wird an SAP APO übergeben.
9. Der Kundenauftrag wird automatisch in SAP R/3 gesichert.
Die temporären Mengenbelegungen werden aus dem SAP APO liveCache gelöscht; die Bedarfe werden in SAP APO als Zeitreihen gesichert. Die Zeitreihen werden bei der Verfügbarkeitsprüfung berücksichtigt und sind auch dispositionsrelevant.

Beim Einsatz von SAP APO 2.0:
Wenn Sie den Auftrag ohne Sichern
verlassen wollen, wählen Sie
oder
. Geben Sie in der
Befehlszeile nicht /n ein! Sonst sind die
temporären Mengenbelegungen in SAP APO inkonsistent!
10. Auf der Registerkarte Status im Kundenauftragskopf in CRM Enterprise wird unter R/3 Überleitung und R/3 Status das Feld Verteilstatus auf Erfolgreich verteilt gesetzt.

Falls der Kundenauftrag nicht erfolgreich übergeleitet wird, werden im Anwendungsprotokoll Fehlermeldungen ausgegeben. Das System löscht diese Fehlermeldungen aus dem Anwendungsprotokoll, sobald der Kundenauftrag zu einem späteren Zeitpunkt erfolgreich an SAP R/3 Enterprise übergeleitet wurde.
Folgende Vorgänge werden für die ATP-Prüfung in CRM Enterprise nicht unterstützt:
· Chargen und andere Sonderbestände (zum Beispiel Konsignationsbestand)
· Montageabwicklung
· Streckenabwicklung
· Neuterminierung in SAP R/3
· Verfügbarkeitsprüfung gegen Kontingente oder Vorplanung
· Verfügbarkeitsprüfung mit Anstoß der Produktion
Sobald eine Position teilausgeliefert wurde, können Sie für diese Position keine Verfügbarkeitsprüfung mehr durchführen.

Weitere Informationen zu den Einschränkungen finden Sie in folgendem SAP-Hinweis:
SAP-Hinweis
Release |
SAP-Hinweis |
Titel |
CRM 2.0B/C |
329452 |
CRM 2.0B/C-APO/ATP: Einstellungen und Restriktionen |
Weitere Informationen über den Kundenauftrag finden Sie in der SAP-Bibliothek für mySAP Customer Relationship Management unter CRM Enterprise ® Enterprise Sales ® Angebots- und Auftragsmanagement ® Kundenauftragsbearbeitung.
