
Geräteeigenschaften modifizieren 
Verwendung
Damit Sie die Geräteeigenschaften für ein bestimmtes mobiles Endgerät den Gestaltungsrichtlinien Ihres Unternehmens anpassen können, müssen Sie die dazugehörigen XML-Dateien editieren und anschließend die geänderten Geräteerkennungsdaten in die entsprechende R/3-Tabelle importieren.
Die XML-Dateien befinden sich komprimiert in der Datei devices.zip im MIME-Repository des SAP Web Application Servers.
Sie finden die Datei devices.zip im MIME-Repository des SAP Web Application Server (Transaktion
SE80 ) unter Ò SAP Ò CLIENT_INFO Ò devices.zip.Voraussetzungen
Sie entwickeln in einem SAP-System, das auf einem R/3-System mit SAP Web Application Server 6.10 oder höher aufsetzt.
Vorgehensweise

Wir möchten Sie darauf hinweisen, daß Sie die Datei mit der Erweiterung .pfe modifizieren können. Damit haben Sie die Möglichkeit, die Darstellung der Web-Anwendung dem „Look-and-Feel"-Standard Ihres Unternehmens anzupassen. In einigen Fällen ist auch die Änderung der Eigenschaften, die in der Datei .cap zur Verfügung stehen, sinnvoll. Zum Beispiel dann, wenn eine Web-Anwendung auf einem Handheld-Gerät wie Pocket PC im Querformat dargestellt werden soll. Denn normalerweise liefern die Methoden GET_PIXEL_HEIGHT und GET_PIXEL_WIDTH Werte, die eine Anwendung auf dem Bildschirm im Hochformat darstellen.
Öffnen Sie die Datei mit einem zur Verfügung stehenden Editor. Sie können dazu entweder einen geeigneten XML-Editor oder Microsoft Notepad verwenden.

Falls Sie eine Eigenschaft daraus gelöscht haben, dann wird ein Default-Wert für die Eigenschaft zur Laufzeit in die Instanz von "ClientInfo" eingetragen.
in die vorhandenen Eingabefelder ein.

Wählen Sie die Datei devices.xml über eine HTTP-Adresse aus, dann benötigen Sie einen Web-Server.
Die Eingabe des Namen des Proxy-Servers und des Ports ist optional und nur dann notwendig, wenn Ihr System durch eine Firewall geschützt ist.
Am Ende des Importvorgangs erhalten Sie eine Auflistung aller importierten Gerätetypen und eine Bestätigungsmeldung, wenn das Programm erfolgreich ausgeführt wurde.
Ergebnis
Sie haben die R/3-Tabellen, die die Geräteeigenschaften für ein bestimmtes mobiles Endgerät zur Verfügung stellen, aktualisiert.
Beispiel
Im folgenden Beispiel wurden die von SAP ausgelieferten Werte „---„ für die Eigenschaft Default_Block_Separator und „
»" für die Eigenschaft Default_Bullet gegen die Zeichenkette „***" für die Eigenschaft Default_Block_Separator bzw. das Zeichen „-" (Kodierung im Text –) in der Datei dev.cap ausgetauscht.<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<!DOCTYPE device SYSTEM "devcap.dtd">
<device>
<CPU>Nokia</CPU>
<accept>.wml</accept>
<appLinkTypes></appLinkTypes>
<backIsHardWired>true</backIsHardWired >
<backMustNotHaveLabel>true</backMustNotHaveLabel>
<backToAnyURL>true</backToAnyURL>
<deviceName>siemensC35</deviceName>
......
<defaultActionDesign>softkey</defaultActionDesign>
<defaultBlockSeparator>***</defaultBlockSeparator>
<defaultBullet>–</defaultBullet>
<defaultFormStyle>onePage</defaultFormStyle>
<defaultMenuStyle>linkList</defaultMenuStyle>
<defaultPageLayoutDesign>sequential</defaultPageLayoutDesign>
</device>