Anfang des InhaltsbereichsHintergrunddokumentation qRFC mit Ausgangsqueue Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Um eine von der Anwendung diktierte Reihenfolge der LUW's zu garantieren, wird eine Serialisierung des tRFC über Queues vorgenommen. Sie wird daher als queued RFC (qRFC) bezeichnet. Mit der Serialisierung wurde im R/3 eine Ausgangsqueue für tRFC geschaffen, weshalb die Bezeichnung qRFC mit Ausgangsqueue üblich ist.

Darüber hinaus gibt es auch Anwendungen, die den Zeitpunkt der LUW-Ausführung im Zielsystem selbst bestimmen wollen. Meistens handelt es sich hierbei um Anwendungen auf einem externen (Non-SAP-) System, wo eine Art Ausgangsqueue nicht vorhanden ist. qRFC mit Eingangsqueue inklusiv einer entsprechenden Erweiterung der RFC-Library befindet sich z.Z. in Entwicklung und wird wahrscheinlich zum kommenden Release verfügbar sein.

Motivation

Was leistet bereits der tRFC ?

Nachteile des tRFC

Mit dem tRFC werden alle LUW's unabhängig voneinander behandelt. Dies kann aufgrund der Vielzahl von aktivierten tRFC-Prozessen zu einer deutlichen Verschlechterung der Performance sowohl im Sendesystem als auch im Zielsystem führen.
Ferner kann die in der Anwendung definierte Reihenfolge der LUW's nicht eingehalten werden. Es besteht also keine Gewähr, daß die vom Anwendungsprogramm vorgegebene Reihenfolge der Transaktionen auch eingehalten wird. Es gibt lediglich die Garantie, daß alle LUW's früher oder später übertragen werden.

Verwendung und Verfügbarkeit

Zu den typischen Anwendungen, für die die Serialisierung des tRFC implementiert wurde, gehören Technologien in einer verteilten Umgebung wie:

Der qRFC mit Ausgangsqueue ist ab Release 4.5B freigegeben.

Hinweis

Speziell für APO wurde diese Serialisierung auch in einer Sonderfreigabe für APO-Systeme, Rel. 3.1H bzw. 4.5A zur Verfügung gestellt .

Weitere Themen

qRFC mit Ausgangsqueue im Überblick

Serialisierung programmieren

"Mischbetrieb" einsetzen

Transaktionsreihenfolge und Queue-Belegung

Hilfsmittel

 

 

 

 

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