Erweiterung der dynamischen Prozeßkostenverrechnung
Die dynamische Prozeßkostenverrechnung ist erweitert worden:
Damit ist eine direkte Verrechnung von Ressourcen auf Kostenträger möglich.
Da nun also nicht mehr nur Prozeßkosten verrechnet werden können, wurde der Begriff "dynamische Prozeßkostenverrechnung" ersetzt durch "Template-Verrechnung". Außerdem verwenden wir aus den gleichen Gründen statt "Prozeßschema" oder "Planungsschema" nun "Template".
Die Bezeichnung "Template-Verrechnung" verweist also nicht mehr auf den Gegenstand der Verrechnung, sondern auf deren Methode: die Verrechnung mit Hilfe eines Templates.
Template-Verrechnung auf Geschäftsprozesse/Kostenstellen
Geschäftsprozessen, Kostenstellen bzw. Kostenstellen/Leistungsarten als Empfängern wird ein Verrechnungs-Template im Stammsatz fest zugeordnet - so wie bisher bei den strukturierten Prozessen. Jeder Kostenstelle kann ein Verrechnungs-Template für die leistungsabhängige und eines für die leistungsunabhängige Verrechnung zugeordnet werden. (Weitere Templates können für die Formelplanung zugeordnet werden.)
Der Ausdruck "Strukturierte Prozesse" ist im Zusammenhang mit der Erweiterung der Empfängerobjekte um Kostenstellen und Kostenstellen/Leistungsarten abgeschafft worden.
Weitere Informationen erhalten Sie in der SAP-Bibliothek unter AC-Rechnungswesen -> CO-Controlling -> Gemeinkosten-Controlling -> Prozeßkostenrechnung -> Planung -> Periodische Verrechnungen -> Template-Verrechnung im Plan -> Template-Verrechnung auf Prozesse/Kostenstellen (Plan) und AC-Rechnungswesen -> CO-Controlling -> Gemeinkosten-Controlling -> Prozeßkostenrechnung -> Periodenabschluß -> Periodische Verrechnungen -> Template-Verrechnung im Ist -> Template-Verrechnung auf Prozesse/Kostenstellen (Ist).