Verfügbarkeitsprüfung nach ATP-Logik im Planauftrag 
Verwendung
Bei der Prüfung nach ATP-Logik wird für die Komponenten des Planauftrags geprüft, ob die Sekundärbedarfsmengen durch bestimmte festgelegte Zu- und Abgangselemente bzw. Bestand gedeckt werden.
Voraussetzungen
Sie haben den zu prüfendenden Materialien im Materialstamm (Sicht Disposition 3, Feld Verfügbarkeitsprüfung) eine Prüfgruppe zugeordnet.
Sie haben im Customizing der Bedarfsplanung im Arbeitsschritt Gesamtpflege der Werksparameter durchführen für das Werk eine Prüfregel hinterlegt. Materialspezifisch kann eine Prüfregel auch über die Dispositionsgruppe zugeordnet werden.
Über die Kombination von Prüfgruppe und Prüfregel ermittelt das System den sogenannten Prüfungsumfang der Verfügbarkeitsprüfung, d.h. die Zugänge, Abgänge und Bestände, die in der Prüfung berücksichtigt werden, sowie weitere Kriterien zur Steuerung der Prüfung nach ATP-Logik.
Funktionsumfang
Die Verfügbarkeitsprüfung nach ATP-Logik erfolgt dynamisch, d.h. bei jedem Aufruf wird die Situation neu ermittelt. Kann eine Menge zum Bedarfstermin bestätigt werden, wird genau diese Menge als bestätigte Menge im Sekundärbedarf vermerkt, und die ATP-Menge der Komponenten wird um die bestätigte Menge reduziert. Bei der nächsten Verfügbarkeitsprüfung können Sekundärbedarfe also nur noch in Höhe der verbleibenden ATP-Menge bestätigt werden.
Das Ergebnis der Komponentenprüfung wird in den Planauftragskopf als Bestätigte Menge und Auftragsbestätigungstermin übernommen.
Aktivitäten
Um die Verfügbarkeitsprüfung nach ATP-Logik durchzuführen, wählen Sie im Kopfdatenbild des Planauftrags
Komponenten ATP.
Sie gelangen auf die
Verfügbarkeitsübersicht der Komponenten.