Verwendung
Wenn Sie ohne Zuordnung einer Seriennummer arbeiten, wird als Auflösungstermin für die Stücklistenauflösung grundsätzlich der Eckstarttermin des Planauftrags gesetzt. Das System löst die Stückliste auf, die zum Auflösungstermin gültig ist.
Bei mehrstufigen Stücklistenstrukturen können große Zeitintervalle zwischen den Auflösungsterminen der einzelnen Baugruppen liegen. Wenn sich Stücklisten(-alternativen) im Zeitablauf durch verschiedene Anforderungen geändert haben (Austausch einzelner Komponenten durch veränderte Konstruktionspläne, veränderte Fertigungstechnologien, Ein/-Auslaufsteuerung etc.) kann es passieren, daß eine mehrfach verwendete Baugruppe mit unterschiedlichen Stücklistenzusammensetzungen gefertigt wird.
Wenn Sie für eine bestimmte Fertigungseinheit sicherstellen wollen, daß die gesamte Stücklistenstruktur immer mit demselben Auflösungstermin aufgelöst wird, können Sie dem Planauftrag (oder bei Kundeneinzelfertigung direkt dem Kundenauftrag) eine Seriennummer zuordnen.
Voraussetzungen
Die Seriennummer kann auch vom System automatisch beim Erfassen des Planprimärbedarfs oder des Kundenauftrags mitgegeben werden.
Funktionsumfang
Mit Hilfe der Seriennummer können Sie einen einheitlichen Auflösungstermin, den sogenannten Bruttotermin, für alle Stücklistenstufen festlegen. Die Auflösung der Stückliste erfolgt dann über alle Stufen mit diesem Bruttotermin.
Stücklistenauflösung ohne Bruttotermin

Stücklistenauflösung mit Bruttotermin

Siehe auch:
Seriennummern umschlüsseln