Verzugszins überfälliger Posten  

Voraussetzungen

Das Standard-Verzinsungsprogramm wurde im Bereich der Buchungssteuerung um die Funktion Zinsen an Vermögensverwaltung erweitert (für vergebene Darlehen).

Er bewirkt, daß die Verzinsung über die Vertragskonditionen der Darlehensverwaltung erfolgt. Voraussetzung dafür ist, daß das jeweilige Darlehen die Konditionsposition Verzugszinssatz beinhaltet.

Für die Postenverzinsung muß das Zinskennzeichen auf die Verzinsungsart P gesetzt sein. Über dieses Kennzeichen wird die Ansteuerung der Verzinsung auf Darlehenskonditionsebene gesteuert.

Um eine mehrfache Verzinsung der offenen Posten zu vermeiden, muß zusätzlich der Schalter Stammsätze pflegen aktiviert sein. Dadurch wird die unter Mappenname für Batch-Input bezeichnete Batch-Input-Mappe erstellt. Das Abspielen dieser Mappe trägt in den Debitorenstammsatz den Stichtag des letzten Verzinsungslaufes ein und bewirkt bei einem erneuten Lauf des Verzinsungsprogrammes, daß offene Posten bis zu diesem Stichtag nicht erneut verzinst werden.

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie Buchhaltung ® Debitorische Forderungen ® Verzugs-Verzinsung ® Überfällige Posten.
  2. Sie erhalten das Bild Überfälligkeitsverzinsung angezeigt.
    Mit Ihren Angaben legen Sie hier z.B. folgendes fest:
    1. Abrechnungszeitraum
    2. Berechnung der Zinsen
    3. Formular und Ausgabe der Schreiben
    4. etc.

Lesen Sie hierzu auch den Abschnitt FI-Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung ® Verzinsen im FI Handbuch.

  1. Nach erfolgter Verzugszinsermittlung muß noch von der Darlehensseite die Sollstellung der Verzugszinsen erfolgen. Erst bei dieser Sollstellung erfolgen dann die debitorischen Buchungen.
  2. Die o. g. Batch-Input-Mappe zum Eintragen des Verzinsungsstichtages in den Debitorenstamm muß abgespielt werden.