Mehrarbeit auf
Basis gearbeiteter Tage bestimmen
Der folgende Abschnitt stellt dar, wie
Mehrarbeit ermittelt wird, nachdem der Mitarbeiter an z aufeinanderfolgenden
Tagen der Woche gearbeitet hat.
Beispiel
Wenn ein Mitarbeiter an 6 aufeinanderfolgenden
Tagen einer Woche gearbeitet hat und auch am 7. Tag anwesend ist, werden diese
Stunden als Mehrarbeit gewertet. Die zugrundeliegende Arbeitswoche beginnt
jeweils sonntags.
Voraussetzungen
Den Zeiten, die als Sollarbeit anerkannt
wurden, wurde ein spezieller Verarbeitungstyp zugeordnet, siehe
Zeitarten und Verarbeitungstypen vergeben .
Standardeinstellungen
Die Mehrarbeitsermittlung aufgrund
aufeinanderfolgend gearbeiteten Tagen wird durch das Unterschema
TW10 abgebildet. Im Standard ist dieses Unterschema nicht
aktiv.
Wird das Unterschema TW10 aktiviert, so
arbeitet es, wie in obigem Beispiel beschrieben.
Aktivitäten
1. Falls Sie
die oben beschriebene Mehrarbeitsermittlung auf der Basis aufeinanderfolgend
gearbeiteter Tage nutzen wollen, aktivieren Sie den Aufruf des Unterschemas
TW10.
2. Falls die
zugrundegelegte Arbeitswoche nicht am Sonntag beginnt, ist die Regel TW00
anzupassen. Dort wird durch die Operation VARSTWDY x der Wochenbeginn durch
die Nummer x des Wochentags festgelegt. Gegebenenfalls können hier durch
Unterscheidung organisatorischer Kriterien auch verschiedene Arbeitswochen
abgebildet werden.
3. Falls
anstelle von 6 Tagen eine andere Grenze für die Mehrarbeitsermittlung gelten
soll, ist die Regel TW00 anzupassen und der Wert 6,00 abzuändern. Neben
expliziten Angaben (z.B. 5,00) kann jeder Wert eingesetzt werden, der durch
Parametrisierung der Operation HRS erreichbar ist.
4. Führen Sie
Anpassungen in kundeneigenen Persoanrechenregeln durch. Kopieren Sie etwa TW00
auf eine Regel ZW00 und ändern Sie im Unterschema TW10 den Regelaufruf
entsprechend ab.