Ermittlung des Nachrichtenempfängers 
Verwendung
Wenn während der Verarbeitung eines eingehenden EDI-Belegs eine Warn- oder Fehlermeldung auftritt, so ermittelt das System den Sachbearbeiter und sendet per Mail ein
Workitem. Zuerst versucht das System, auf Verkaufsbelegsebene einen Nachrichtenempfänger zu ermitteln. Da Verkaufsbelege im Rahmen der Lieferplanabwicklung normalerweise nur ein Material enthalten, kann man diesen Vorgang auch als Suche auf Materialebene betrachten. Wenn das System auf diese Weise keinen Empfänger ermitteln kann, so führt es eine allgemeinere Suche auf Kundenebene durch.
Funktionsumfang
Beim Eingang einer EDI-Nachricht sucht das System nach dem Referenzverkaufsbeleg. Wenn ein Referenzverkaufsbeleg gefunden wird, sucht das System im Belegkopf die Partnerrolle ED. Diese Partnerrolle wurde speziell für Nachrichtenempfänger bei der EDI-Eingangsverarbeitung für Zulieferer entwickelt. Sie können die Partnerrolle manuell auf dem Bild Partner in Belege eingeben. Alternativ werden diese Daten vom Auftraggeber-Stammsatz in Verkaufs- und Versandbelege übernommen.
Wenn das System diese Partnerrolle findet, wird ein Mail an den Partner mit der Personalnummer gesendet, die von Ihnen zugeordnet wurde.

In Verkaufsbelegen können Sie Empfänger nicht nach Arbeitsplatz, Stelle, Organisationseinheit, Funktion oder Benutzer verarbeiten. Sie können nur mit Personalnummern, d. h. mit Partnerart PE arbeiten. Das System läßt im Verkaufsbeleg und im Kundenstamm jeweils nur die Eingabe einer Personalnummer zu.
Wenn bei der Verarbeitung ein Fehler auftritt, bevor das System einen Verkaufsbeleg gefunden hat oder wenn die Anfangssuche erfolglos war, weil z. B. der Partner nicht über die erforderliche Partnerrolle verfügt, so verwendet das System die Standardmethode zur Ermittlung eines Empfängers über die Kundennummer, die in den
Partnervereinbarungen festgelegt ist. Außerdem gibt es auch noch eine andere Methode zur Bestimmung eines Nachrichtenempfängers für ein eingehendes Dokument, das von Ihnen bearbeitet wurde. Mit dem User-Exit EXIT_SAPLVED4_004 können Sie den IDoc-Nachrichtentyp als Import-Parameter oder den IDoc-Kontrollsatz und -Datensatz als Tabellenparameter verwenden.
Übermitteln Sie eine Benutzerart in der Exportvariablen E_USRTYP und einen Benutzernamen oder eine Benutzernummer in der Exportvariablen E_USRKEY. Wenn Sie diese beiden Exportparameter nicht pflegen, berücksichtigt das System die Ergebnisse des User-Exits nicht.
Integration
Diese Funktion ist für alle Belege verfügbar, die mit Lieferplänen verknüpft sind:
Bei externen Abrechnungsbelegen übernimmt das System die Personalnummer aus dem Lieferungskopf und nicht aus dem Verkaufsbelegkopf.
Die Funktion Adressatenfindung ist im Gutschriftsverfahren mit Rechnungserstellung nicht verfügbar. Die Funktion Adressatenfindung ist im Gutschriftsverfahren mit Rechnungserstellung nicht verfügbar, weil der Kunde mehrere Lieferungen mit einem EDI-Beleg senden kann. Dies führt in manchen Fällen dazu, daß das System mehrere Personalnummern zu einer Position ermittelt. Im Rahmen des Workflow ist es jedoch nur zulässig, eine Nachricht an eine Person zu senden.