Arbeitsplatzvertretungen bearbeiten
In diesem Arbeitsschritt legen Sie fest, wie
Arbeitsplatzvertretungen, d.h.Vertretungen, in denen ein
Planstellen-/Arbeitsplatzschlüssel mitgegeben wurde, ausgewertet werden
sollen. Dies erfolgt im Schema durch die Funktion
A2003.
Beispiel
Ein Mitarbeiter hat für den gesamten Tag eine
Arbeitsplatzvertretung, welche zu einer alternativen Bezahlung seiner
Arbeitszeit führen soll. Alle Zeitdaten und damit alle aus den Zeiten im
weiteren Verlauf generiertenZeitlohnarten, die von diesem Vertretungszeitraum
betroffen sind, sollen die Information über die zugeordnete Planstelle erben,
damit diese in der Lohn- und Gehaltsabrechnung ausgewertet werden
kann.
Standardeinstellungen
Die Funktion A2003 ist aktiv.
Aktivitäten
1. Überlegen
Sie, ob in Ihrem Unternehmen Arbeitsplatzvertretungen mit abweichender
Bezahlung durchgeführt werden sollen.
2. Falls nein,
deaktivieren Sie die Funktion A2003.
3. Falls ja,
entscheiden Sie, welche Zeitdaten die Information über die
Arbeitsplatzvertretung erben sollen. Dies wird durch die Position der Funktion
A2003 im Schema entschieden. Sie vererbt die Arbeitsplatzinformation auf alle
bereits eingelesenen Zeitdaten.
FürAbwesenheiten und Anwesenheiten (der Infotypen 2001 bzw. 2002) kann eine
alternative Bezahlung direkt in diesen Infotypen aufgeben werden. Falls die
Arbeitsplatzinformation der Vertretung nur auf Anwesenheitszeiten, die durch
die Funktionen P2000 oder P2011 eingelesen wurden, wirken sollen, so muß die
Funktion A2003 vor den Funktionen P2001 und P2002 stehen. Positionieren Sie
die Funktion A2003 in Ihrem Schema entsprechend.
Weitere
Hinweise
Sollen während der Zeitauswertung einem
Zeitpaar mehrere alternative Bezahlungen zugeordnet werden, so wird eine
Fehlermeldung ausgegeben, und die Auswertung für die betreffende Person nicht
mehr weitergeführt.