Lineare Abschreibung Buchwert über Restnutzungsdauer 
Verwendung
Der Buchwert der Anlage wird gleichmäßig auf die Restnutzungsdauer verteilt. Im Gegensatz zur linearen Abschreibung über die Gesamtnutzungsdauer ist aber sichergestellt, daß Nachaktivierungen und nachträgliche Zugänge nicht zu einer Verlängerung der Nutzungsdauer führen. Problematisch bei dieser Abschreibungsmethode sind jedoch Nachaktivierungen bzw. nachträgliche Zugänge nach Ablauf der angegebenen Nutzungsdauer. Für solche Fälle muß der Umstellschlüssel des verwendeten Abschreibungsschlüssels nach Ablauf der Nutzungsdauer eine andere Methode vorsehen.
Berechnung:
AfA = Restbuchwert / Restnutzungsdauer

AHK: 1000
Nutzungsdauer: 10
Restbuchwert: 500
Restnutzungsdauer: 5
AfA = 500 / 5 = 100
Diese Abschreibungsmethode wird beispielsweise durch einen Abschreibungsschlüssel abgebildet, der aufgrund der AfA-Rechenmethode Prozentsatz aus Nutzungsdauer und des Kennzeichens Restdauer (Stufenmethode) einen Abschreibungsprozentsatz aus der jeweiligen Restnutzungsdauer errechnet. Das Bezugswertkennzeichen "24" (Stufenmethode) regelt ferner, daß vom jeweiligen Restbuchwert abzuschreiben ist. Da sich Restbuchwert und Restnutzungsdauer proportional verhalten, wird ein linearer Verlauf erreicht. Für den Fall, daß zugehende Bewegungen nach Ablauf der Nutzungsdauer auftreten, stellt der Abschreibungsschlüssel nach Planende auf eine andere Phase (mit den Eigenschaften Linear/Restdauer/pro rata/bis Null/bis Plandauer) um, wodurch diese Bewegungen jeweils voll abgeschrieben werden.