Verwendung
Immterielle Anlagen (z.B. Patente) können im System wie materielle Vermögensgegenstände verwaltet werden. Es gibt jedoch einige Systemfunktionen, mit denen sich die Besonderheiten dieser Anlagenart berücksichtigen lassen.
Funktionsumfang
Die Kontensteuerung der Anlagenklassen für immaterielle Vermögensgegenstände muß der entsprechenden Bilanzposition zugeordnet werden. Sollen Anzahlungen gebucht werden, müssen Sie für diese Klassen das Buchen der Bewegungsartengruppe "Anzahlungen" erlauben (FI-AA-Customizing: Vorgänge
® Zugänge).Da immaterielle Anlagen normalerweise nicht physisch aus dem Betriebsvermögen ausscheiden und somit keine Abgangsbuchung stattfindet, können Sie für die Anlagenklassen immaterieller Vermögensgegenstände im Anforderungsbild des Anlagengitters festlegen, daß der Anlagenabgang beim Erreichen des Buchwertes Null simuliert wird. Die betroffenen Anlagen erscheinen dann in der Abgangsspalte des Anlagengitters.
Vor Reportablauf müssen die Klassen immaterieller Wirtschaftsgüter angegeben werden. Für Anlagen die zu den angegebenen Klassen gehören wird dann eine Abgangssimulation durchgeführt: Es wird ein Vollabgang zum Geschäftsjahresende simuliert, falls die geplante Nutzungsdauer zu diesem Zeitpunkt bereits abgelaufen ist und der Buchwert gleich Null ist (zu Ende der Nutzungsdauer meist der Fall).