In diesem Arbeitsschritt legen Sie fest, wie die Pausen aus dem Tagesarbeitszeitplan ausgewertet werden sollen.
Ein Mitarbeiter hat nach Tagesarbeitszeitplan 1 Stunde unbezahlte Pause, die er innerhalb der Kernzeit zwischen 12.00 Uhr und 14.00 Uhr nehmen kann. Er geht um 12.30 Uhr in die Pause und kehrt um 13.30 Uhr zurück. Die daraus resultierenden Zeitpaare 12.00 - 12.30 Uhr, 12.30 - 13.30 Uhr und 13.30 bis 14.00 Uhr haben vor der Pausenauswertung alle die Zeitkennung "Pause Kernzeit". Nach der Pausenauswertung haben die Paare 12.00 - 12.30 Uhr und 13.30 - 14.00 Uhr die Zeitkennung "Kernzeit", das Paar 12.30 - 13.30 Uhr die Zeitkennung "Pause Kernzeit".
Die Funktion TIMTP muß im Schema vor der Pausenauswertung stehen.
Zunächst ermittelt die Funktion die Paare, die
zur jeweiligen Pause gehören. Nichterfaßte Abwesenheiten vor und nach der
Pause werden in die Berechnung miteinbezogen, d.h. geht der Mitarbeiter im
obigen Beispiel um 11.55 Uhr in die Pause und kehrt um 12.55 Uhr zurück, so
wird ihm dieses Zeitpaar als Pause berechnet. Dabei werden zuerst die nicht
erfaßten Zeitpaare bearbeitet, d.h. das System versucht die Pause so weit wie
möglich in nichterfaßte Zeiten zu legen. Die weitere Bearbeitung erfolgt in
chronologischer Reihenfolge.
Bis zur im Arbeitspausenplan angegebenen Dauer wird die entsprechende Pause
(bezahlt, unbezahlt) generiert. Die restliche Zeit wird in Füll- bzw. Kernzeit
umgewandelt.
Deaktivieren Sie die Funktion, falls Sie nur fixe Pausen verwenden, d.h. die Pausenzeiten uhrzeitgenau festliegen.
Sie können die Pausenauswertung auch über eine Personalrechenregel steuern. Diese ist dann als erster Parameter der Funktion PBRKS einzutragen.