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Datenübertragung ans EIS einrichten
Dieser Abschitt beschreibt, wie Sie die
Datenbeschaffung aus dem PS für die Auswertung in dem EIS
einrichten.
Die PS-Kennzahlen, die zur Übertragung
angeboten werden, teilen sich in die Bereiche Rechnungswesen und Logistik
auf.
Die Einrichtung der Datenbeschaffung aus dem PS
ist so weit als möglich automatisiert, bedarf an einigen Stellen jedoch einer
manuellen Nachbearbeitung. Die Übertragung der Daten erfolgt vollständig
automatisiert. Die Datenübertragung starten Sie in dem jeweiligen
Anwendungsmenü des Projektsystems oder des Executive Information
Systems.
Über Kundenerweiterungen des Projektsystems und
des Executive Information Systems können Sie die Datenübertragung an Ihre
speziellen Anforderungen anpassen.
Aktivitäten
Folgende Arbeitsschritte müssen Sie im
Einführungsleitfaden des Projektsystems und des Executive Information Systems
durchführen:
1. Auswahl der
zu übertragenden
Aus
Performancegründen sollten Sie die zu übertragenden Merkmale und Kennzahlen
einschränken. Wählen Sie aus folgenden Bereichen die Merkmale und Kennzahlen
aus:
- Stammdatenmerkmale (Projektdefintion,
Projektart, ...)
- Rechnungswesenkennzahlen (Kosten, Erlöse,
Zahlungen, Budget,...)
- Logistikkennzahlen (Arbeit, Termine, Dauer
inkl. der jeweiligen Einheiten)
Das System generiert
und aktiviert zu den selektierten Merkmalen und Kennzahlen die
Senderstrukturen PSGENACC und PSGENLOG. Die Strukturen müssen Sie auf dem
üblichen Transportweg manuell transportieren. Legen Sie hierfür einen
Transportauftrag an und tragen Sie folgende Objekte ein:
Transportauftrag
anlegen
Im
Einführungsleitfaden des Executive Information Systems übernehmen Sie die
PS-Merkmale in das EIS. Geben Sie für die Übernahme die Tabelle PSGENACC bzw.
PSGENLOG an. Diese Tabellen enthalten nur die zuvor ausgewählten Merkmale und
Kennzahlen. Alternativ können Sie die Tabelle PSEISACC bzw. PSEISLOG angeben.
Diese Tabellen enthalten alle PS-Merkmale und PS-Kennzahlen.
Wählen Sie
Felder übernehmen. Sie erhalten eine Liste der Felder aller
in der Tabelle enthaltenen PS-Merkmale. Wählen Sie die Felder aus, die Sie als
EIS-Merkmale übernehmen wollen. Bitte beachten Sie, daß einige Merkmale schon
in dem von SAP ausgelieferten Standard-Feldkatalog vorhanden sind. Diese
Merkmale müssen nicht neu übernommen werden.
Gegebenenfalls
müssen Sie die Namen der Merkmale ändern, da im Kundennamensraum nur vier oder
fünf Stellen für EIS-Merkmale erlaubt sind.
In der Übersicht der
ausgewählten Merkmale können Sie im Detailbild unter dem Abschnitt
Weitere Einstellungen über
Darstellung die Merkmalsdarstellung im Informationsystem
festlegen. Sichern und aktivieren Sie die Merkmale.
Die ausgewählten
Merkmale aus den Tabellen werden in den Feldkatalog übernommen und stehen für
die Bildung der Aspekte im EIS zur Verfügung.
Im
Einführungsleitfaden des Executive Information Systems übernehmen Sie die
Kennzahlen aus den generierten Strukturen in das EIS.
Die Übernahme der
Kennzahlen erfolgt analog zur Übernahme der Merkmale.
Die Kennzahlen
müssen Sie in jedem Fall manuell nachbearbeiten, um die Referenzwährung bzw.
Mengeneinheit exakt festzulegen. Hierbei unterscheiden Sie drei Gruppen von
Kennzahlen:
- Rechnungswesenkennzahlen (Beträge in
Kostenrechnungskreis Währung)
Im Detailbild müssen
Sie auf der Registerkarte Betrag das Kennzeichen
Referenzwährung markieren und das Bezugsmerkmal
CONARE und die Referenztabelle TKA01
angeben.
- Rechnungswesenkennzahlen (Beträge in
Objektwährung)
Im Detailbild müssen
Sie auf der Registerkarte Betrag das Kennzeichen
Referenzwährung markieren und das Bezugsmerkmal
OWAER und die Referenztabelle TCURC
angeben.
- Logistikkennzahlen (Mengen)
Im Detailbild müssen
Sie auf der Registerkarte Menge das Kennzeichen
Mengeneinh. im Datensatz geführt
markieren.
Legen Sie die
Aspekte und ggf. Viewaspekte mit den zuvor definierten Merkmalen und
Kennzahlen an. Es empfiehlt sich für die Rechnungswesen- und Logistikdaten
getrennte Aspekt anzulegen, da für diese Bereiche auch getrennte
Senderstrukturen verwendet werden.
Abhängig von der
Hardwareausstattung können bei der Datenübertragung Performanceprobleme
entstehen, wenn die angelegten Aspekte zuviele Datensätze
enthalten.
Als Richtwert
sollten die angelegten Aspekte maximal 2 Millionen Datensätze enthalten. Die
Anzahl der Datensätze berechnet sich aus der Anzahl der ausgewählten
Merkmale.
Beispiel
Das folgende
Beispiel verdeutlicht die Berechnung der benötigten Datensätze.
| Merkmal |
Anzahl |
| Periode |
12 |
| Geschäftsjahr |
5 |
| Version |
1 |
| Kostenrechnungskreis |
1 |
| Projektdefinition |
10 000 |
| Verantwortlicher |
3 |
Die benötigten
Datensätze errechnen sich durch Multiplikation der Werte. Daraus ergeben sich
für das Beispiel bereits 1,8 Millionen Datensätze.
Im
Einführungsleitfaden des Executive Information Systems richten Sie den
Beschaffungsreport ein und legen damit die Senderstrukturen und
Übertragungsregeln im EIS fest. Sie müssen den Beschaffungsreport jeweils für
Rechnungswesen- und Logistikkennzahlen anlegen.
Markieren Sie den
entsprechenden Bereich und wählen Sie ausführen. Geben Sie den zuvor erzeugten
Aspekt an.
Anschließend müssen
Sie für die Senderstruktur PSGENACC bzw. PSGENLOG die Übertragungsregeln
pflegen. Die Übertragungsregeln übernimmt das System in der Regel automatisch
über Regelvorschlag erz. Überprüfen Sie, ob für die
Merkmale in der Spalte 'Senderfeld' und für die Kennzahlen in der Spalte
'Formel' das zugehörige Feld aus der Senderstruktur angeben ist. Für alle
Kennzahlen sollten Sie das Kennzeichen Überschreiben
und den Gesamtoperator Sum setzen. Für die
Logistikkennzahlen müssen Sie im Detailbild über eine
Zieleinheit oder ein
Referenzsenderfeld die Verknüpfung zu dem Einheitenfeld der
Senderstruktur herstellen.
Weitere
Hinweise
Wenn Sie den
Beschaffungsreports wiederholt anlegen wollen, z.B. zu einem anderen Aspekt,
müssen Sie ihn zunächst löschen und dann erneut anlegen. Die
Übertragungsregeln können Sie auch nach der erstmaligen Einrichtung ändern.
Übertragungsregel pflegen.