In diesem Arbeitsschritt definieren Sie die technischen Parameter für die RFC-Destinationen.
Über die Parameter der RFC-Destination wird der Remote Function Call gesteuert.
Die RFC-Destinationen müssen gepflegt sein, um einen RFC-Port anzulegen.
Der Name der RFC-Destination sollte mit dem Namen des entsprechenden logischen Systems übereinstimmen.
Folgende Typen von RFC-Destinationen sind pflegbar:
In der Standardauslieferung sind keine RFC-Destinationen gepflegt.
Treten bei einem Remote Function Call Fehler auf, so werden diese im Standard in der Einzelfehlerbehandlung verarbeitet. Dabei wird pro fehlgeschlagenem RFC ein Hintergrund-Job eingeplant, der den RFC bis zu dessen erfolgreicher Verarbeitung immer wieder startet. Dies kann bei einer Unterbrechung der Verbindung zum Empfangssystem dazu führen, daß eine sehr große Anzahl von Hintergrund-Jobs entsteht, deren Abarbeitung das sendende System stark belastet.
Im produktiven Betrieb sollten Sie unbedingt die Sammel-Fehlerbehandlung verwenden, um so die Performance des Systems zu verbessern. Dabei geschieht das erneute Versenden der RFCs nicht automatisch sofort, sondern über einen periodisch eingeplanten Hintergrund-Job, der die fehlerhaften RFCs sammelt und sie in einem Paket wieder startet. Dadurch wird die Anzahl der Hintergrund-Jobs gering gehalten. Dies ist für R/3-Verbindungen und TCP/IP-Verbindungen möglich.
Zur Einstellung der Sammel-Fehlerbehandlung gehen Sie folgendermaßen vor:
Die Fehlerbehandlung führen Sie folgendermaßen durch:
Machen Sie sich vor dem Produktivstart mit der Fehlerbehandlung für RFC-Fehler vertraut.
Als Benutzer auf der Zielmaschine darf für Remote Function Calls nicht der Benutzer 'SAP*' verwendet werden.
Für eine Verbindung zu einem R/2-System sind die folgenden Punkte zu beachten:
Die Pflege der RFC-Destination ist nicht an das automatische Transport- und Korrekturwesen angeschlossen. Deshalb müssen Sie die Einstellung auf allen Systemen manuell vornehmen.