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Kontextabhängige Standardzuordnung festlegen

In diesem Arbeitsschritt können Sie jeweils ein Daten-Set, ein Design und einen Werkzeugkasten zu einem anwendungsspezifischen Kontext zusammenstellen. Beim Aufruf der Strukturgrafik in einer bestimmten Anwendung (z.B. im Rahmen des Organisationsmanagements oder der Personaleinsatzplanung) wird dann jeweils auf einen der hier definierten Anwendungskontexte zugegriffen.

Beispiel

Sie erstellen gerade Ihre Aufbauorganisation mit Hilfe der Einfachen Pflege innerhalb des Organisationsmanagements und rufen von dort aus die Strukturgrafik auf. In diesem Fall, d.h. für diesen Anwendungskontext, sollen in der Strukturgrafik spezifische Standardeinstellungen zur Objektform, Linienfarbe und Informationsaufbereitung voreingestellt werden. Als Werkzeugkasten soll "STANDARD" angeboten werden.

Standardeinstellungen

In der SAP-Standardauslieferung werden für alle Grafikanwendungen voreingestellte Kontexte ausgeliefert:

1. GENERAL (Organisationsmanagement)
2. HIS (Personalinformationssystem)
3. RHCGROUP (Veranstaltungsmanagement)
4. WORKFORCE (Personaleinsatzplanung)

Aktivitäten

1. Ordnen Sie jedem Kontext ein Daten-Set zu. Falls Sie kein Daten-Set angeben, wird beim Aufruf der Strukturgrafik immer die Kurzbezeichnung "SHORT" für Objekte bzw. "RELATION" für Verknüpfungen angezeigt.
2. Ordnen Sie jedem Kontext ein Design zu. Falls Sie kein Design angeben, wird ein Standarddesign (grünes Rechteck und durchgezogene Linie) verwendet.
3. Ordnen Sie jedem Kontext einen Werkzeugkasten zu. Falls Sie keinen Werkzeugkasten angeben, stehen Ihnen keine weiteren Funktionen zur Bearbeitung der in der Grafik enthaltenen Daten zur Verfügung.

Weitere Hinweise

Kontexte der Grafikanwendungen sind in einer mandantenunabhängigen Tabelle definiert.