Archivierung mit Archivierungsklassen 
Die folgende Abbildung zeigt in vereinfachter Form den Ablauf eines Archivierungsprogramms, das Daten eine Archivierungsobjekts mit Archivierungsklassen verarbeitet. Das Archivierungsobjekt besteht aus der Tabelle A mit zwei abhängigen Archivierungsklassen B und C. Diese Archivierungsklassen umfassen ihrerseits n Tabellen.

Beim Öffnen der Archivdatei ruft das ADK für die Archivierungsklassen B und C das Unterprogramm *_INIT_WRITE zum Initialisieren auf. Die Information darüber, welche Archivierungsklassen zu dem aktuellen Archivierungsobjekt aufgerufen werden müssen, erhält das ADK auf folgende Weise:
Für jeden Satz in der Tabelle A muß zunächst ein neuer Datencontainer angefordert werden, in dem das Datenobjekt zum Zeitpunkt des Schreibens zusammengestellt wird.
Das Programm stellt einen Satz der Tabelle A in den Datencontainer und übergibt den Schlüssel an die Archivierungsklassen B und C. Diese speichern ihn in einer internen Tabelle.
Das Programm gibt den Befehl zum Schreiben des Datenobjekts in die Archivdatei. Jetzt werden die von A abhängigen Sätze B und C durch die Archivierungklassen aus der Datenbank geholt und in den Datencontainer gestellt, und das vollständige Datenobjekt wird in die Archivdatei geschrieben.
Nachdem alle zu archivierenden Datenobjekte in die Archivdatei geschrieben wurden, wird die Archivdatei geschlossen.

Es ist auch möglich, ein Archivierungsprogramm nur unter Verwendung von Archivierungsklassen zu entwickeln. In diesem Fall muß im Archivierungsprogramm nur noch die Auswahllogik der zu archivierenden Datenobjekte programmiert werden.